FAIR plus fängt mit G an – 40 Jahre GEPA

12.05.2015 – Umsatzsteigerung um 6,7 Prozent auf rund 68 Millionen Euro/ Am 14. Mai feiert Deutschlands nachhaltigste Marke Geburtstag


Wuppertal. Im Jahr des 40-jährigen Firmenjubiläums hat sich das Vertrauen von Verbraucherinnen und Verbrauchern wieder bestätigt – sie schätzen, wie die GEPA den Fairen Handel mit „fair plus“ in die Zukunft entwickelt. Fair Trade der GEPA hat mit einer hochwertigen Produktpalette in 40 Jahren dazu beigetragen, eine zentrale Alternative zum herkömmlichen Handel aufzuzeigen.

Schlagworte rund um das GEPA-G von „Gerechtigkeit“ bis „Genuss“ bilden den roten Faden für das Jubiläumsjahr. Daher wurden viele Partner, Kunden und Verarbeiter aufgefordert, Fotos mit dem „G“ zu erstellen, die dann auf dem GEPA-Gelände als Symbol für die faire Lieferkette präsentiert werden. Auf großes Echo stößt bereits die Wunschaktion zum Jubiläum, in der Interessierte Wünsche an die GEPA für die nächsten 40 Jahre richten können. Als Zeichen für ihr Engagement für Klimaschutz unterstützt die GEPA darüber hinaus das Wuppertaler Velotaxi. 

G wie Großhandelsumsatz

Der Großhandelsumsatz der GEPA ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 (Ende 31.3. 2015) um 6,7 Prozent auf rund 68 Millionen Euro gestiegen. Verbraucherinnen und Verbraucher kauften für rund 107 Millionen Euro (Umsatz zu Endverbrauchspreisen) z. B. Kaffee, Schokolade, Tee, Honig, und Handwerksartikel ein.

„Der Faire Handel von GEPA und Fair Handelsbewegung hat erstmals die Lieferkette transparent gemacht und aufgezeigt, welche Verantwortung Unternehmen, Verbraucher und Politik haben, den Handel gerechter zu gestalten“, so GEPA-Geschäftsführer Robin Roth, zuständig für Partner, Produkte, Marketing und Vertrieb. „Nur ein Produkt auf den Markt zu bringen, ist uns zu wenig. Seit 40 Jahren stellen wir die Wertigkeit des Produktes und die damit verbundene Arbeit der Kleinbauern heraus. Wir freuen uns heute über die starke Anerkennung des Fairen Handels in der Gesellschaft und sagen allen Danke, die dazu beigetragen und an uns geglaubt haben.“

Die ökonomische Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, damit der Faire Handel zukunftsfähig ist und bleibt. „Auch wirtschaftlich ist es uns gelungen, unseren Handel in den letzten drei Jahren besonders erfolgreich voranzubringen“, so der Kaufmännische Geschäftsführer der GEPA, Matthias Kroth. „Dabei kommt es uns aber immer auf die Qualität des Wachstums an. Dazu beigetragen haben neben der Konzentration auf unsere Markenstrategie auch interne Optimierungen von Prozessen, Investition in Personalentwicklung sowie die Steigerung der Qualität von Logistik und Service. Wir sind zuversichtlich, die Herausforderungen durch Weltmarkt- und Wechselkursschwankungen auch in den nächsten Jahren erfolgreich bewältigen zu können“. 

Vertriebsbereiche

Der Vertriebsbereich Weltläden und Aktionsgruppen konnte mit  rund 21,9 Millionen Euro (plus 0,2 Prozent) den Vorjahresumsatz erreichen. Der GEPA-Onlineshop für Wiederverkäufer wird weiterhin gut angenommen. Mit über 1.000 Gästen und Multiplikatoren haben die GEPA und der Weltladen-Dachverband das gemeinsame Jubiläum in den Regionen gefeiert. Hier machte das Spektrum von Weltläden aus den Anfängen bis zu erst kürzlich gegründeten Läden die Lebendigkeit dieser Bewegung deutlich. Im letzten Jahr sind rund 20 neue Weltläden entstanden.

Der Vertrieb Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel steigerte seinen Umsatz um 8,6 Prozent auf rund 24,2 Millionen Euro. Handelskonzerne sehen in der GEPA den Marktführer für Fairen Handel. Das GEPA-Profil mit „fair plus“ – die soziale Qualität, Produktqualität und Transparenz – wird hier entsprechend anerkannt. 

Der Vertrieb Außer-Haus-Service (z. B. Firmenkantinen oder Bildungseinrichtungen) konnte ein Umsatzplus von 3,2 Prozent auf rund 7,7 Millionen Euro verbuchen. Die GEPA greift immer wieder Trends auf: z. B. mit Ursprungskaffees als Bohne für direkt am Tisch aufgebrühten Kaffee im Porzellan- oder Glasfilter. Beliebt ist auch die eigene „café sí-Bar“ der GEPA bei DFB-Länderspielen mit den Nationalmannschaften der Frauen und Männer. Beim Pokalfinale in Berlin am 30. Mai ist die Bar das nächste Mal präsent.

Der Bereich Ausland/Verarbeiter wuchs um 17,4 Prozent auf rund 13,4 Millionen Euro. Nach wie vor spielt die GEPA eine wichtige Rolle als Beschaffer für Fair Handelsorganisationen aus dem europäischen Ausland.

Der Onlineshop für Endkunden konnte sich um 17,4 Prozent auf rund 0,7 Millionen Euro steigern. Hier wurde das Handwerkssortiment weiter ausgebaut und in Maßnahmen zum Ausbau von Kundenservice, Suchmaschinenoptimierung und übersichtlicher Präsentation investiert. 

Produktgruppen

Der weitere Ausbau der Sortimentsentwicklung im Bereich Lebensmittel, u. a. mit neuem Design stieß auf sehr positives Echo. Kaffee konnte den Umsatz um 2,6 Prozent auf 29,8 Millionen Euro steigern. Der Renner ist der Café Organico, der vor dreißig Jahren als erster fair gehandelter Biokaffee auf den Markt kam, gefolgt vom Italienischen Bio Espresso. 

Der Bereich Lebensmittel wuchs um 10,9 Prozent auf 36,2 Millionen Euro. Die größte Gruppe sind hier Schokoladenprodukte, mit einer besonders hohen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf 13,2 Millionen Euro. Dazu beigetragen hat die Einführung eines komplett überarbeiteten Tafel-Schokoladensortimentes. Neue vegane Schokoladen und die beliebten Bittervarianten mit einer neuen Sorte mit 95 Prozent Kakaoanteil kamen besonders gut an. 

Tee konnte sich um 5,1 Prozent auf 3,8 Millionen Euro steigern. Neu ist hier ein Sortiment von Wellness-Tees. Die Produktgruppe mit Reis, Nudeln und z. B. Quinua wuchs um 23,6 Prozent auf 3,6 Millionen Euro, u. a. aufgrund der Aktion „Weltküche“. Handwerksartikel verzeichneten einen Rückgang um 4 Prozent auf 1,9 Millionen Euro, bedingt durch eine zunehmende Anzahl von Mitbewerbern. Neue Impulse geben Produkte wie faire Kerzen aus nachhaltigem Palmwachs oder die neue Produktgruppe der „Eco-Fair-Clean“ Reinigungsmittel mit u. a. Aloe Vera. Recycling- oder Upcycling-Produkte wie farbenfrohe Taschen aus ehemaligen Futtersäcken passen ressourcen- und umweltschonend besonders gut zum Fairen Handel. 

Wunschaktion mit Sonderverlosung 14. Mai 

Mit der Jubiläumsaktion „40 Jahre – Gute Wünsche“ schreibt sich die GEPA die Wünsche von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie von Engagierten sowohl digital als auch real auf die Fahnen. Wünsche kann man eintragen unter www.gepa.de/40-Jahre-gute-Wuensche 

Homepage-Special und neue Produkte im Endkunden-Shop

Ein Homepage-Special zum Jubiläum findet man unter www.gepa.de/40-Jahre. Neue Frühjahrs-Produkte lassen sich im Endkunden-Onlineshop unter www.gepa-shop.de bestellen.

Weitere Jubiläumshighlights

Fest für geladene Gäste am 22. Mai 2015

Mit geladenen Gästen wie Verarbeitern, Handelspartnern, Kunden, Gesellschaftern und der GEPA-Belegschaft wird auf dem GEPA-Gelände der 40-jährige Geburtstag gefeiert. 

Mit dem Velotaxi durch Wuppertal

Unter www.gepa.de finden sich die Veranstaltungen, bei denen man sich im Velotaxi im Jubiläumsdesign klimafreundlich durch Wuppertal fahren lassen kann.

Die GEPA auf dem 35. Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

Als offizieller Partner des Kirchentages findet man die GEPA in Themenbereich 6, Bereich „Fair Handeln“ in der Zelthalle 9, Standnr. 7H9-C16.

Tag der Offenen Tür am 22. August 2015

Für Bürgerinnen und Bürger aus Wuppertal und Umgebung lädt die GEPA am 22. August zum Tag der Offenen Tür mit einem bunten Programm rund um den Fairen Handel ein. Weitere Informationen werden noch rechtzeitig bekannt gegeben. 

Faire Woche vom 11. bis 25. September 2015

„Fairer Handel schafft Transparenz“: Kirchen, Verbände, Handel, Politik, Weltläden und alle Interessierten sind aufgerufen, sich auch dieses Jahr mit Veranstaltungen zu beteiligen: www.fairewoche.de

Als Fair Trade-Pionier garantiert die GEPA seit 40 Jahren Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitpreis 2014 als „Deutschlands nachhaltigste Marke“; gleichzeitig wurde sie dabei unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen (bis 499 Mitarbeiter) gewählt.

Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter www.gepa.de 

Mitgliedschaften:

  • World Fair Trade Organization (WFTO)
  • European Fair Trade Association (EFTA)
  • Forum Fairer Handel (FFH)


Kontaktadresse:

GEPA - The Fair Trade Company
Pressestelle
GEPA-Weg 1
42327 Wuppertal

Tel. 0202 / 266 83 -60 / -64
Fax 0202 / 266 83 10

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