Gemeinsam wachsen

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Bio-Kakao von
CECAQ-11 auf São Tomé

Bewusst geht die GEPA auch Partnerschaften mit kleineren Organisationen ein. Seit 2010 arbeiten wir zwei neuen Kakao-Handelspartnern in Westafrika zusammen: Eine davon ist CECAQ-11 auf São Tomé.

Reisen Sie mit GEPA-Produktmanager Stephan Beck auf den kleinen Inselstaat und erfahren Sie mehr über die Menschen bei CECAQ-11 in unserem Video:

Kleine Insel – großartiger Kakao

„Es ist so vieles besser geworden, seit es die Genossenschaft gibt.“ — Cristina Sanchez da Silva

Kakaobäuerin Cristina Sanchez da Silva ist Mitglied bei CECAQ-11 – auch sie trifft Stephan Beck auf seiner Reise. Sie erzählt: „Ich bin jetzt so zufrieden, denn es ist so vieles besser geworden, seit es die Genossenschaft gibt. Ich hoffe, dass sie uns weiter unterstützt.“ Sie freut sich, dass sie jetzt über den Fairen Handel von CECAQ-11 statt rund 36 Cent für ein Kilogramm frischen Kakaos rund 64 Cent erhält.

Wie Cristina Sanchez da Silva und andere Mitglieder der Genossenschaft leben und arbeiten, sehen und lesen Sie in der Bildergalerie:

Kakaobäuerin Cristina Sanchez da Silva: „Früher habe ich für ein Kilogramm frischen Kakao nur 9.000 Dobras (36 Cent) bekommen, jetzt erhalte ich von CECAQ-11 insgesamt etwa 16.000 Dobras (64 Cent)“ Von ihrer Arbeit hat sie für ihre Familie z. B. Radio und Fernseher finanziert. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Kakaobäuerin Cristina Sanchez da Silva: „Früher habe ich für ein Kilogramm frischen Kakao nur 9.000 Dobras (36 Cent) bekommen, jetzt erhalte ich von CECAQ-11 insgesamt etwa 16.000 Dobras (64 Cent)“ Von ihrer Arbeit hat sie für ihre Familie z. B. Radio und Fernseher finanziert. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Inselgruppe São Tomé und Príncipe (portugiesisch „São Tomé e Príncipe“) liegt im Golf von Guinea, etwa 200 Kilometer vor der Küste Afrikas, westlich vor Äquatorialguinea und Gabun. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Inselgruppe São Tomé und Príncipe (portugiesisch „São Tomé e Príncipe“) liegt im Golf von Guinea, etwa 200 Kilometer vor der Küste Afrikas, westlich vor Äquatorialguinea und Gabun. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Auf São Tomé bauen die Kleinbauern der Kooperative CECAQ-11 Kakao hervorragender Qualität an – die GEPA verwendet ihn für ihre fairen Bio-Schokoladen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Auf São Tomé bauen die Kleinbauern der Kooperative CECAQ-11 Kakao hervorragender Qualität an – die GEPA verwendet ihn für ihre fairen Bio-Schokoladen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Transparenz: Zur Besprechung mit den Bauern bringt Stephan Beck von der GEPA Produktflyer mit. So sehen die Bauern, wie die Schokoladen aussehen, in denen ihr Kakao enthalten ist. Umgekehrt können Verbraucher in dem Faltblatt lesen, wer die Menschen hinter dem Produkt sind. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Transparenz: Zur Besprechung mit den Bauern bringt Stephan Beck von der GEPA Produktflyer mit. So sehen die Bauern, wie die Schokoladen aussehen, in denen ihr Kakao enthalten ist. Umgekehrt können Verbraucher in dem Faltblatt lesen, wer die Menschen hinter dem Produkt sind. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Hier schlafen Cristina Sanchez da Silva und ihre Familie. „Ich wünsche mir, dass wir bald umziehen können, in ein Reihenhäuschen aus Stein.“ Die werden ganz in der Nähe durch staatliche Förderung gerade gebaut. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Hier schlafen Cristina Sanchez da Silva und ihre Familie. „Ich wünsche mir, dass wir bald umziehen können, in ein Reihenhäuschen aus Stein.“ Die werden ganz in der Nähe durch staatliche Förderung gerade gebaut. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Wer als westlicher Besucher in die kleinen Ortschaften kommt, könnte den Eindruck haben, dass der Faire Handel hier noch nichts bewegt hat, weil die Armut noch sichtbar ist. Aber: Die GEPA kauft hier erst seit drei Jahren und die Kooperative existiert seit vier Jahren. Für diese Zeit ist schon viel erreicht worden. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Wer als westlicher Besucher in die kleinen Ortschaften kommt, könnte den Eindruck haben, dass der Faire Handel hier noch nichts bewegt hat, weil die Armut noch sichtbar ist. Aber: Die GEPA kauft hier erst seit drei Jahren und die Kooperative existiert seit vier Jahren. Für diese Zeit ist schon viel erreicht worden. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Wer als westlicher Besucher in die kleinen Ortschaften kommt, könnte den Eindruck haben, dass der Faire Handel hier noch nichts bewegt hat, weil die Armut noch sichtbar ist. Aber: Die GEPA kauft hier erst seit drei Jahren und die Kooperative existiert seit vier Jahren. Für diese Zeit ist schon viel erreicht worden. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Wer als westlicher Besucher in die kleinen Ortschaften kommt, könnte den Eindruck haben, dass der Faire Handel hier noch nichts bewegt hat, weil die Armut noch sichtbar ist. Aber: Die GEPA kauft hier erst seit drei Jahren und die Kooperative existiert seit vier Jahren. Für diese Zeit ist schon viel erreicht worden. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Preise auf Produzentenebene haben sich fast verdoppelt durch den direkten Verkauf an die Kooperative vor Ort. Die Leute produzieren jetzt außerdem doppelt so viel auf demselben Land. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Preise auf Produzentenebene haben sich fast verdoppelt durch den direkten Verkauf an die Kooperative vor Ort. Die Leute produzieren jetzt außerdem doppelt so viel auf demselben Land. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Nach der Landreform in den 90er Jahren wurden rund 8.000 meist ehemalige Feldarbeiter zu Kleinbauern mit eigenem Land. Wie sie fortan ihre 1,5 bis 2 Hektar Ertrag bringend managen sollten, hatten sie nie gelernt. Zudem waren sie von Zwischenhändlern abhängig. Über CECAQ-11 erhalten sie Fortbildungen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Nach der Landreform in den 90er Jahren wurden rund 8.000 meist ehemalige Feldarbeiter zu Kleinbauern mit eigenem Land. Wie sie fortan ihre 1,5 bis 2 Hektar Ertrag bringend managen sollten, hatten sie nie gelernt. Zudem waren sie von Zwischenhändlern abhängig. Über CECAQ-11 erhalten sie Fortbildungen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Adalberto Ferreira Luis, Techniker und staatlicher Hauptberater von CECAQ-11 erklärt: „Zwei Agrartechniker und besonders ausgebildete Mitglieder zeigen den Kakaobauern, wie sie den Ertrag ihrer Kakaobäume mit einfachen Mitteln erhöhen können.“ Auf dem Foto links mit Stephan Beck, Produktmanager für Kakao bei der GEPA. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Adalberto Ferreira Luis, Techniker und staatlicher Hauptberater von CECAQ-11 erklärt: „Zwei Agrartechniker und besonders ausgebildete Mitglieder zeigen den Kakaobauern, wie sie den Ertrag ihrer Kakaobäume mit einfachen Mitteln erhöhen können.“ Auf dem Foto links mit Stephan Beck, Produktmanager für Kakao bei der GEPA. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
CECAQ-11 ist vor kurzem bio-zertifziert worden. Die Zertifizierungskosten übernimmt die GEPA. Zusätzlich zur Fairtrade-Prämie bekommen die Bauern so noch einen Bio-Aufschlag. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
CECAQ-11 ist vor kurzem bio-zertifziert worden. Die Zertifizierungskosten übernimmt die GEPA. Zusätzlich zur Fairtrade-Prämie bekommen die Bauern so noch einen Bio-Aufschlag. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Wegen der Insellage ist es eher unwahrscheinlich, dass Kinder aus dem Ausland hierher zur Arbeit verschleppt werden. Allerdings – so ist zu vermuten – werden viele ältere Kinder nach der Grundschule in den familieneigen Pflanzungen mithelfen, weil es noch zu wenige weiterführende Schulen gibt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Wegen der Insellage ist es eher unwahrscheinlich, dass Kinder aus dem Ausland hierher zur Arbeit verschleppt werden. Allerdings – so ist zu vermuten – werden viele ältere Kinder nach der Grundschule in den familieneigen Pflanzungen mithelfen, weil es noch zu wenige weiterführende Schulen gibt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Grundschule in Claudino Faro – auch in Guegue gibt es eine Grundschule – CECAQ-11 plant, aus dem Mehrpreis des Fairen Handels eine Sekundarschule zu bauen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Grundschule in Claudino Faro – auch in Guegue gibt es eine Grundschule – CECAQ-11 plant, aus dem Mehrpreis des Fairen Handels eine Sekundarschule zu bauen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
An der örtlichen Sammelstelle werden die schlechten Bohnen aussortiert, dann wird gewogen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
An der örtlichen Sammelstelle werden die schlechten Bohnen aussortiert, dann wird gewogen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Kakao-Bohnen werden fermentiert: Dafür kleiden die Bauern Holzkisten mit Bananenblättern aus, dann kommen die Bohnen zum Fermentieren hinein. Dabei entsteht eine ordentliche Wärme, Aromastoffe bilden sich. Nach zwei Tagen werden sie umgeschaufelt in eine zweite Kiste. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Kakao-Bohnen werden fermentiert: Dafür kleiden die Bauern Holzkisten mit Bananenblättern aus, dann kommen die Bohnen zum Fermentieren hinein. Dabei entsteht eine ordentliche Wärme, Aromastoffe bilden sich. Nach zwei Tagen werden sie umgeschaufelt in eine zweite Kiste. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Auf riesigen Holztischen, mit Plastik abgedeckt, trocknen die Kakao-Bohnen an der Sonne, ähnlich wie in einem Gewächshaus. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Auf riesigen Holztischen, mit Plastik abgedeckt, trocknen die Kakao-Bohnen an der Sonne, ähnlich wie in einem Gewächshaus. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Stephan Beck ist begeistert von der herausragenden Qualität. „Wir freuen uns, dass CECAQ-11 weiter für die GEPA hochwertigen Kakao produzieren wird – fair gehandelt und bio-zertifiziert.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Stephan Beck ist begeistert von der herausragenden Qualität. „Wir freuen uns, dass CECAQ-11 weiter für die GEPA hochwertigen Kakao produzieren wird – fair gehandelt und bio-zertifiziert.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Kakaobauer Nelson Cruz, 23 Jahre alt: „Ich versuche, ein besserer Kakaobauer zu sein, ich gebe mein Bestes, um mehr Kakao zu produzieren. Denn wenn ich mehr produziere, habe ich mehr zum Leben. Ich kann mein Dorf und meine Kooperative wachsen lassen, damit es in Zukunft viel besser sein wird als jetzt.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Kakaobauer Nelson Cruz, 23 Jahre alt: „Ich versuche, ein besserer Kakaobauer zu sein, ich gebe mein Bestes, um mehr Kakao zu produzieren. Denn wenn ich mehr produziere, habe ich mehr zum Leben. Ich kann mein Dorf und meine Kooperative wachsen lassen, damit es in Zukunft viel besser sein wird als jetzt.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

 

Die ganze Reportage über CECAQ-11 sowie eine Handelspartnerdarstellung über die Kakao-Genossenschaft finden Sie im Infokasten.


Stand 10/2014

WEITERE INFORMATIONEN

Hier können Sie unsere
Reportage zu CECAQ-11 herunterladen

Mehr über CECAQ-11 erfahren Sie
in unserer Handelspartnerdarstellung

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