„Taste Fair Africa“: In Welt- und Bioläden

Foto: GEPA - The Fair Trade Company

Partnerschaft und Fairness
in der Wertschöpfungskette

„Taste Fair Africa“ – so heißt das neue GEPA-Sortiment, das wir speziell für den bio und fairen Fachhandel entwickelt haben. Bewusst legt die GEPA damit den Schwerpunkt auf den vielfältigen Kontinent und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, wie wichtig Weltläden, Aktionsgruppen, Bioläden sind, wenn es darum geht, die Werte Fairer Handel und Bio-Anbau zu vermitteln.

„Wir wünschen uns Partnerschaft in der ganzen Kette.“ — Peter Schaumberger

„Wir wünschen uns Partnerschaft in der ganzen Kette zwischen allen, die sich für Fairen Handel mit und in Afrika engagieren – von den Menschen in den Anbauländern über die GEPA zum Handel bis hin zu Verbraucherinnen und Verbrauchern“, so Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb. „Mit diesem Sortiment wollen wir auch auf die Situation in Afrika hinweisen und auch auf die Ungerechtigkeiten, die durch die internationale Handelspolitik entstehen. Sie hemmt die Entwicklung der Länder in Afrika und nimmt dadurch den Menschen dort die Perspektiven", erläutert er den politischen Hintergrund.

Auf der BIOFACH-Messe in Nürnberg haben wir das neue Sortiment gemeinsam mit Vertreter/-innen der Wertschöpfungskette präsentiert. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie, um zu erfahren, was sie über "Taste Fair Africa" denken - von Produzent bis Konsumentin:

Besucherinnen und Besucher der BIOFACH konnten das neue Sortiment am GEPA-Stand kennen lernen. V.l: Gifty Rosetta Amo Antwi, Weltladen Unterwegs in Mainz, Stanley Maniragaba, Betriebsleiter beim Kaffeegenossenschaftsdachverband ACPCU in Uganda, Celia Šašic, „Europas Fußballerin des Jahres 2015“ und Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Besucherinnen und Besucher der BIOFACH konnten das neue Sortiment am GEPA-Stand kennen lernen. V.l: Gifty Rosetta Amo Antwi, Weltladen Unterwegs in Mainz, Stanley Maniragaba, Betriebsleiter beim Kaffeegenossenschaftsdachverband ACPCU in Uganda, Celia Šašic, „Europas Fußballerin des Jahres 2015“ und Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Stanley Maniragaba, Betriebsleiter beim Kaffee-Genossenschaftsdachverband ACPCU: „Taste Fair Africa“ bedeutet für mich, ein sehr hochwertiger Qualitätskaffee, Verbesserung der Lebensbedingungen der afrikanischen Bäuerinnen und Bauern sowie eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft in Afrika.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Stanley Maniragaba, Betriebsleiter beim Kaffee-Genossenschaftsdachverband ACPCU: „Taste Fair Africa“ bedeutet für mich, ein sehr hochwertiger Qualitätskaffee, Verbesserung der Lebensbedingungen der afrikanischen Bäuerinnen und Bauern sowie eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft in Afrika.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Peter Schaumberger (links), GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb. „Wenn wir weltweit Produktionsweisen etablieren, die möglichst fair, möglichst bio, möglichst nachhaltig sind – dann ist das der Entwurf für eine globale Wirtschaftsform.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Peter Schaumberger (links), GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb. „Wenn wir weltweit Produktionsweisen etablieren, die möglichst fair, möglichst bio, möglichst nachhaltig sind – dann ist das der Entwurf für eine globale Wirtschaftsform.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Gifty Rosetta Amo Antwi (links), schon lange engagiert in Weltläden und seit zwei Jahren Geschäftsführerin des „Weltladen Unterwegs“ in Mainz. „Mein Kernanliegen ist, dass Menschen über den Fairen Handel eine Stimme bekommen, die sonst nicht so gehört werden. Wichtig ist mir daher, dass auch in Weltläden mehr afrikanische Produkte vertreten sind.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Gifty Rosetta Amo Antwi (links), schon lange engagiert in Weltläden und seit zwei Jahren Geschäftsführerin des „Weltladen Unterwegs“ in Mainz. „Mein Kernanliegen ist, dass Menschen über den Fairen Handel eine Stimme bekommen, die sonst nicht so gehört werden. Wichtig ist mir daher, dass auch in Weltläden mehr afrikanische Produkte vertreten sind.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Michael Radau, Vorstandsvorsitzender der SuperBioMarkt AG in Münster und Bio-Pionier seit den Anfängen in den 80er Jahren: „Hohe Produktqualität hat ihren Preis. Denn sie setzt für uns faire und ökologische Anbaubedingungen voraus. Dies heißt Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern hier im Norden wie im Süden, etwa in Afrika.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Michael Radau, Vorstandsvorsitzender der SuperBioMarkt AG in Münster und Bio-Pionier seit den Anfängen in den 80er Jahren: „Hohe Produktqualität hat ihren Preis. Denn sie setzt für uns faire und ökologische Anbaubedingungen voraus. Dies heißt Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern hier im Norden wie im Süden, etwa in Afrika.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Celia Šašic, GEPA-Schokoladenbotschafterin: „Am Konzept des Fairen Handels finde ich einfach klasse, dass jeder auch den fairen Lohn für seine Arbeit bekommt. Davon profitieren, denke ich, alle, und deshalb ist es der richtige Weg, gerade auch für die viele Kleinbäuerinnen und -bauern in Afrika“, sagte die ehemalige Fußballnationalspielerin, die selbst Wurzeln in Kamerun und Frankreich hat. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel
Celia Šašic, GEPA-Schokoladenbotschafterin: „Am Konzept des Fairen Handels finde ich einfach klasse, dass jeder auch den fairen Lohn für seine Arbeit bekommt. Davon profitieren, denke ich, alle, und deshalb ist es der richtige Weg, gerade auch für die viele Kleinbäuerinnen und -bauern in Afrika“, sagte die ehemalige Fußballnationalspielerin, die selbst Wurzeln in Kamerun und Frankreich hat. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Bischof&Broel

Start mit drei Kaffee- und fünf Schokoladenvariationen

„Taste Fair Africa“ startet mit drei Kaffeevariationen aus Uganda und fünf neuen Schokoladenkreationen mit Kakao aus São Tomé:

Vom mild-aromatischem Filterkaffee „Bio Café Maliba“, über den harmonischen Crema „Bio Caffè Crema Bassaja“ bis hin zum würzigen „Bio Espresso Ankole“. 

Unter den Schokoladen finden sich zwei neue vegane Sorten, die pikante „Bio Chocolat Noir Chili“ und „Bio Chocolat Lemon“ mit echtem Zitronenöl. Mit der Vollmilchkreation „Bio Salty Caramel“ greift die GEPA den Trend zur Kombination aus süß und salzig auf.

Weitere Produkte, z.B. Instantkaffee und Trinkschokolade sind geplant.

„Taste Fair Africa“ finden Sie in Ihrem Weltladen sowie im Bio- und Naturkosthandel und im GEPA-Onlineshop.

Facettenreicher Kontinent – jenseits der üblichen Klischees

Wird über Afrika berichtet, stehen meist Krisen und Konflikte im Mittelpunkt. Viel zu wenig werden die positiven Entwicklungen gezeigt, die den Menschen in Afrika neue Zukunftsperspektiven bieten.

Mit „Taste Fair Africa“ möchten wir die Vielfalt des Kontinents zeigen und die Geschichten der Menschen hinter dem Produkt erzählen. Die hochwertigen Fair Trade-Kaffees und -Schokoladen, unter fairen Bedingungen hergestellt und ökologisch angebaut, vermitteln Eindrücke jenseits der üblichen Klischees. 

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Produzentenvertreter Stanley Maniragaba

„,Taste Fair Africa‘ bedeutet für mich hochwertige Qualität sowie nachhaltige Landwirtschaft.“ — Stanley Maniragaba

Vom Genossenschaftsverband ACPCU aus Uganda stammt etwa der hochwertige Bio Robusta-Kaffee für den neuen „Bio Espresso Ankole“. „Taste Fair Africa“ bedeutet für mich, ein sehr hochwertiger Qualitätskaffee, Verbesserung der Lebensbedingungen der afrikanischen Bäuerinnen und Bauern sowie eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft in Afrika“, so Betriebsleiter Stanley Maniragaba. Die Verbindung von Kaffeeproduzenten und Konsumentinnen ist ihm besonders wichtig. 

Mehr über die Kleinbauernorganisationen, von denen wir Rohkakao und –kaffee für „Taste Fair Africa“-Produkte beziehen, erfahren Sie hier

Rosetta Amo Antwi, Geschäftsführerin des Weltladens „Unterwegs” in Mainz findet: „Es ist wichtig, dass im Weltladen mehr afrikanische Produkte vertreten sind. Mein Kernanliegen ist, dass Menschen über den Fairen Handel eine Stimme bekommen, die sonst nicht so gehört werden."

Auch im Bio-Fachhandel spielen Werte wie ökologischer Anbau unter sozialverträglichen Bedingungen eine zentrale Rolle. Michael Radau, Vorstandsvorsitzender der SuperBioMarkt AG: „Hohe Produktqualität hat ihren Preis. Denn sie setzt für uns faire und ökologische Anbaubedingungen voraus. Dies heißt Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern hier im Norden wie im Süden, etwa in Afrika."

Foto:

 

Celia Šašić unterstützt Fairen Handel der GEPA

„Am Konzept des Fairen Handels finde ich einfach klasse, dass jeder auch den fairen Lohn für seine Arbeit bekommt“, so GEPA-Schokoladenbotschafterin Celia Šašić. „Davon profitieren, denke ich, alle, und deshalb ist es der richtige Weg, gerade auch für die viele Kleinbäuerinnen und -bauern in Afrika“, sagte die ehemalige Fußballnationalspielerin, die selbst Wurzeln in Kamerun und Frankreich hat. Sie unterstützt das Anliegen der GEPA, mit dem Sortiment zu einem anderen Afrika-Bild beizutragen.

Gewinnen Sie mit Celia Šašić bei unserem Gewinnspiel #FaireHelden jede Woche „Taste Fair Africa“-Produkte zum Probieren: Hier klicken und mitmachen!

Die Schokoladentafeln zeigen den Kontinent Afrika mit allen seinen Ländergrenzen – und natürlich mit der Insel São Tomé e Príncipe, von der Bio-Rohkakao für die „Taste Fair Africa“-Schokoladen stammt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Die Schokoladentafeln zeigen den Kontinent Afrika mit allen seinen Ländergrenzen – und natürlich mit der Insel São Tomé e Príncipe, von der Bio-Rohkakao für die „Taste Fair Africa“-Schokoladen stammt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company

Fair und bio – Entwurf für eine globale Wirtschaftsform?

„Gemeinsam beweisen wir, dass faires Wirtschaften möglich ist.“ — Peter Schaumberger

„Wir sehen uns als Wertegemeinschaft mit unseren Partnern im Süden aber auch dem Fachhandel im Norden. Fairer Handel ist eine Bewegung, die sich hier bei uns besonders in den Weltläden manifestiert. Mit dem neuen Sortiment möchten wir diese stärken, aber auch im Bio- und Naturkostfachhandel ein Zeichen setzen“, erläutert Peter Schaumberger. Für ihn sind „der Naturkost- und der Fair Trade-Gedanke unterschiedliche Wurzeln desselben Baumes.“ Und er geht sogar einen Schritt weiter: „Wenn wir weltweit Produktionsweisen etablieren, die möglichst fair, möglichst bio, möglichst nachhaltig sind – dann ist das der Entwurf für eine globale Wirtschaftsform. Gemeinsam beweisen wir, dass faires Wirtschaften möglich ist.“

Stand: 02/2018

WEITERE INFORMATIONEN

Alle Infos rund um Taste Fair Africa finden Sie in unserem
Online-Special

Lesen Sie dazu außerdem unsere
Pressemitteilung zur BIOFACH 2018

Zum Weiterlesen: Artikel aus „Le monde diplomatique”
„Geplündert - Die neuen Freihandelsverträge schaden Afrika”

Die Partner

Wer steckt dahinter?

Lernen Sie die Menschen kennen, die Rohkaffee und -kakao für „Taste Fair Africa” produzieren.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company

Die Produkte

Lecker, fair und vielfältig

Entdecken Sie die neuen Kaffee- und Schokoladenvariationen mit hochwertigen Zutaten aus Uganda und Sao Tome!

Foto: GEPA - The Fair Trade Company

Gewinnen

Gewinnspiel #FaireHelden

Mit Celia Šašić „Taste Fair Africa"-Produkte gewinnen und die oft verborgenen Helden des Fairen Handels kennenlernen.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing