Erdbeben: GEPA-Partner in Ecuador

Foto: MCCH

Bei MCCH sind 100 Menschen
ums Leben gekommen

Das starke Erdbeben Ende April hatte für Ecuador katastrophale Folgen, vor allem in den Provinzen Manabí und Esmeralda. Aus Ecuador beziehen wir Bio-Vollrohrzucker von der Organisation Maquita Mano Comercializado Como Hermanos (MCCH). Bei MCCH sind zirka 100 Mitglieder durch das Erdbeben gestorben. Einen Monat vor dem Erdbeben gab es große Überschwemmungen, sodass die Menschen vor Ort mit den Folgen zweier Naturkatastrophen zu kämpfen haben. 

Wohnhäuser, Straßen und Pflanzungen zerstört

Die Grundversorgung in den betroffenen Gebieten ist zusammen gebrochen. Große Teile der Bevölkerung sind zudem heimatlos und es werden Herbergen in Schulen und auf Flughäfen improvisiert. Auch Straßen und Zufahrtswege sind schwer beschädigt. 

Eindrücke aus der Stadt Portoviejo sehen Sie in der Bildergalerie:

Zerstörte Brücke zwischen der Stadt Portoviejo und dem Ort Sosote. Foto: MCCH
Zerstörte Brücke zwischen der Stadt Portoviejo und dem Ort Sosote. Foto: MCCH
Dieses Bild hat das Team von MCCH in einem Randbezirk von Portoviejo aufgenommen. Foto: MCCH
Dieses Bild hat das Team von MCCH in einem Randbezirk von Portoviejo aufgenommen. Foto: MCCH
Kinder in einer Herberge am Flughafen von Portoviejo. Foto: MCCH
Kinder in einer Herberge am Flughafen von Portoviejo. Foto: MCCH
Das Zentrum der Stadt Portoviejo ist stark getroffen. Foto: MCCH
Das Zentrum der Stadt Portoviejo ist stark getroffen. Foto: MCCH

 

Erste Hilfe und weitere Aufbaupläne

Die Organisation hat 17 Gemeinden identifiziert, die vorher entweder keine oder nur minimale Hilfeleistungen erhalten haben. Dahinter stehen rund 730 Familien. Als erste Nothilfemaßnahmen verteilt MCCH u. a. nichtverderbliche Nahrungsmittel, Wasser, Medizin, Zelte, Matratzen, Decken und sorgt für sanitäre Anlagen. 

Langfristig müssen jedoch die Systeme der Grundversorgung wieder aufgebaut werden wie z. B. Wohnhäuser, Trinkwasser und Strom. Auch die Pflanzungen der Kleinbauern vor Ort sind durch die Folgen der Überschwemmungen und des Erdbebens beschädigt. Sie müssen rekultiviert und das Bewässerungssystem wieder aufgebaut werden.

Um in Zukunft das Risiko von Überschwemmungen zu verringern, plant MCCH besonders anfällige Gebiete z. B. mit Trockenmauern als Barriere auszurüsten.

Unterstützen auch Sie MCCH mit Ihrer Spende

Gemeinsam mit unserem Gesellschafter MISEREOR haben wir ein Spendenkonto eingerichtet, um MCCH bei der Aufbauarbeit zu unterstützen – sind Sie dabei?

MISEREOR-Spendenkonto 
IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10
BIC: GENODED1PAX
Zweck: W31054 GEPA-Handelspartner Ecuador

Stand 05/2016

WEITERE INFORMATIONEN

Hintergrundinfos von MCCH selbst zur Situation vor Ort
finden Sie hier als pdf zum Download (Spanisch)

Nepal

Ein Jahr
nach dem Beben

Wie die Produzenten in Nepal Ihre Spenden eingesetzt haben und was geplant ist, lesen Sie hier.

Foto: CCU Lalitpur