Die GEPA verbindet Fair Trade mit Klimaschutz

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

6.667 Bäume fürs
nächste Jahr

Wir investieren weitere fünf Jahre in das gemeinsame Aufforstungsprojekt mit unserem Zuckerpartner ATC. So können im nächsten Jahr 6.667 neue Bäume gepflanzt werden – über die gesamten fünf Jahre sind 33.333 Bäume geplant. Das Projekt wurde 2012 gestartet, weil die GEPA den CO2-Emissionen etwas entgegen setzen möchte, die wir als Unternehmen nicht vermeiden können. Bisher wurden bereits rund 13.300 Bäume gepflanzt.

GEPA hat CO2-Fußabdruck zwei Mal messen lassen

Die GEPA hat bereits zum zweiten Mal ihren CO2-Fußabdruck messen lassen: 1.872 Tonnen CO2 haben wir demnach im Geschäftsjahr 2013/2014 verursacht – das sind gegenüber der ersten Messung rund drei Prozent weniger.

Bei den Zuckerbauern von ATC verbessern die Bäume die Böden, liefern in Zukunft Früchte, Holz und spenden Schatten. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Bei den Zuckerbauern von ATC verbessern die Bäume die Böden, liefern in Zukunft Früchte, Holz und spenden Schatten. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

„In fünf Jahren werden wir die ersten Früchte ernten können.“ — Berdandino Ferrer

Die 13.300 Bäume, die bisher dort wachsen, schützen jedoch nicht nur das Klima: Sie verbessern die Böden der Zuckerbauern, liefern später Früchte, Holz und spenden Schatten. „CO2-Ausgleich ist in Mode und es gibt jede Menge Projekte, wo Bäume einfach irgendwo gepflanzt werden. Hier geht es darum, dass unsere Partner vor Ort unmittelbar Vorteile davon haben und darüber mitbestimmen können“, sagt Robin Roth. Er war bis März 2016 GEPA-Geschäftsführer und hat das Projekt gemeinsam mit der Grundsatzabteilung angestoßen. Jedes Jahr werden neue Bäume hinzukommen.

Lesen Sie mehr über das Aufforstungsprojekt in unserer Reportage

Wie wurde gemessen?

Wie bei der ersten CO2-Fußabdruck Messung 2010/2011 wurden die CO2-Emissionen vom Hafen in Deutschland/ Niederlande bis zur Auslieferung an die Weltläden bzw. den Einzelhandel gemessen. 

CO2-Emissionen lassen sich nie ganz vermeiden – für den Gütertransport nutzt die GEPA jedoch möglichst umweltfreundliche Wege.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer
CO2-Emissionen lassen sich nie ganz vermeiden – für den Gütertransport nutzt die GEPA jedoch möglichst umweltfreundliche Wege. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer

 

Dabei arbeitet die GEPA mit FLOCERT zusammen, der unabhängigen Zertifizierungsorganisation von Fairtrade International. Die französische Organisation Pur Projet begleitet das Aufforstungsprojekt mit ATC vor Ort und führt zudem gemeinsam mit den Mitgliedern von ATC Schulungen durch.

Dank einer neuen Messmethode kann FLOCERT die Emissionen im Güterverkehr jetzt noch genauer bestimmen. 2010/2011 verursachte die GEPA nach der neuen Methode 1.928 Tonnen CO2, 2013/2014 noch 1.872.

Der Gütertransport ist mit 73 Prozent nach wie vor die größte Emissionsquelle der GEPA. Dies ist für ein Großhandelsunternehmen nicht verwunderlich: Vertrieb und Transport sind unsere Haupttätigkeiten.

Rauf auf’s Rad: Die GEPA fördert Radfahren mit dem Jobrad-Programm. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Rauf auf’s Rad: Die GEPA fördert Radfahren mit dem Jobrad-Programm. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer


Rund drei Prozent CO2 gespart

Die GEPA hat seit der letzten Messung Abläufe optimiert, versendet ihre Pakete zum Beispiel mit DHL-GoGreen und bietet Mitarbeiter/-innen das Jobrad-Programm an. 

Der CO2-Ausstoß der GEPA ist im Vergleich zum letzten Mal um ca. drei Prozent leicht zurückgegangen. „Das Potenzial zur Verringerung der Emissionen ist bei der GEPA grundsätzlich sehr begrenzt, da die GEPA u.a. mit dem Containertransport auf dem Seeweg, grünem Strom und dem Blockheizkraftwerk schon umweltfreundliche Methoden nutzt“, so das Fazit von FLOCERT.

Das heißt jedoch nicht, dass die GEPA sich darauf ausruhen wird. – Verena Albert von der GEPA-Grundsatzabteilung: „Auch in Zukunft wird uns das Thema CO2-Fußabdruck weiter begleiten.“

Stand 12/2015

WEITERE INFORMATIONEN

Lesen Sie mehr über das Aufforstungsprojekt in unserer
Reportage über ATC

Über Fairen Handel hinaus: Wie die GEPA ihre Verantwortung gegenüber Mensch und Natur wahrnimmt, sehen Sie im Überblick auf
fair-plus.de

Reportage

Obstbäume für den Klimaschutz

Welche Vorteile die Bäume für Berdandino Ferrer und die anderen Mitglieder von ATC haben, lesen Sie hier.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Klimaschutz

Studie zum Klimawandel

Eine Studie des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft zeigt, wie wichtig die Regeneration der Böden für den Klimaschutz ist.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Karte 2014

Ein Jahr 
nach dem Start

Nach einem Jahr waren bei ATC 10.000 Bäume gepflanzt – wo, sehen Sie hier auf der Karte.

Foto: FLO-CERT