Klimaschutz und Fair Trade

Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer

GEPA-Partner bei Zukunftswerkstatt
& im Dialog mit Oberbürgermeister

Blick zurück nach vorn: Zu Anfang des GEPA-Jubiläumsjahrs begrüßte Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung GEPA-Geschäftsführer Robin Roth und 14 Partner aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Von ihnen bezieht die GEPA Kaffee, Zucker, Tee, Honig und Kokosmilch. Die Vertreter der Kleinbauerngenossenschaften und sozial engagierten Privatunternehmen hatten am Vortag in der GEPA-Zentrale in einer „Zukunftswerkstatt“ über die Auswirkungen des Klimawandels diskutiert. 

Zukunftswerkstatt bei der GEPA: Handelspartner aus aller Welt diskutierten mit GEPA-Vertretern über die Auswirkungen des Klimawandels. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer
Zukunftswerkstatt bei der GEPA: Handelspartner aus aller Welt diskutierten mit GEPA-Vertretern über die Auswirkungen des Klimawandels. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer

Kooperation mit ATC: Schon 13.000 Bäume gepflanzt

„Der Klimawandel kennt keine Grenzen“ — Andrés Gonzales Aguilera

Das Thema Klima stand auch beim Rathausempfang im Mittelpunkt. „Der Klimawandel kennt keine Grenzen, betrifft Süd wie Nord“, sagte Andrés Gonzales Aguilera von der Zuckerkooperative Manduvirá (Paraguay).

Elizabeth C. Mondejar, Exportmanagerin der philippinischen Vermarktungsorganisation ATC für Mascobado-Vollrohrzucker, stellte ein Aufforstungsprojekt vor, das die GEPA als Ausgleich für ihren CO2-Fußabdruck fördert. „Inzwischen sind bei ATC schon 13.000 Bäume gepflanzt worden“, so Elizabeth C. Mondejar stolz. Nähere Infos dazu finden Sie hier.


Geschichtsträchtig: „Jute statt Plastik“

GEPA-Geschäftsführer Robin Roth überreichte Peter Jung ein Retro-Exemplar der „Jute statt Plastik“-Tasche, mit der die GEPA in den Siebzigern bekannt wurde. „Diese Tasche wird heute im Bonner ,Haus der Geschichte‘ archiviert‘“, sagte er. „Sie erinnert mich daran, dass wir wieder politischer werden müssen.“ 

Diese Tasche schrieb Geschichte: In den Siebzigern wurde die Jutetasche der GEPA zum Symbol eines alternativen Lebensgefühls. GEPA-Geschäftsführer Robin Roth (links) überreicht Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung ein Retroexemplar. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer
Diese Tasche schrieb Geschichte: In den Siebzigern wurde die Jutetasche der GEPA zum Symbol eines alternativen Lebensgefühls. GEPA-Geschäftsführer Robin Roth (links) überreicht Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung ein Retroexemplar. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Fischer

„Die GEPA trägt mit ihrem guten Namen auch den der Stadt in alle Welt.“ — Peter Jung

Die aktuelle Diskussion über die Vermeidung von Plastikmüll zeigt, wie sehr die GEPA schon in ihren Anfängen bei umweltpolitischen Fragen auf der Höhe der Zeit war. Es ging aber auch um soziales Engagement: Die Taschen nähten Frauen einer Kooperative in Bangladesch. Mit dem verdienten Geld konnten sie ihre Familie ernähren und sogar für später vorsorgen und beispielsweise Kleinunternehmen gründen. 

Oberbürgermeister Peter Jung dankte der GEPA und ihren Partnern. „Die GEPA ist in ihren 40 Jahren kontinuierlichen Wachstums Wuppertal treu geblieben und hat mit ihrer Zentrale in Vohwinkel den Grundstein für weitere erfolgreiche Jahre gelegt. Sie hat den Fairen Handel fest etabliert und trägt mit ihrem guten Namen auch den der Stadt in alle Welt.“ 

Bild ganz oben: 
Auf die nächsten 40 Jahre: Die GEPA und ihre Partner blicken optimistisch in die Zukunft. Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung (hintere Reihe, Mitte mit Kette) wünscht viel Erfolg!

Stand 02/2015

Klimaschutz mit ATC

Über 10.000 Bäume

Lesen Sie hier unsere Meldung zum Klimaschutzprojekt mit ATC von Juli 2014 mit Karte der Pflanzungen.

Foto: FLO-CERT