Alle GEPA-Tees sind bio & fair

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Hintergrundinfo
zum ARD-Radiofeature

Gestern wurde auf SWR2 das Radiofeature „Fair-Giftet“ über Pestizideinsatz auf von Fairtrade-zertifizierten Teeplantagen in Assam (Indien) ausgestrahlt. Der Autor Philipp Jusim fand in diesen Plantagen Pestizide, die nach Ansicht diverser Umweltorganisationen verboten werden sollten. Der Autor kritisiert, dass die Fairtrade-Standards hier nicht streng genug sind. Auch bei konventionellen Tees, die nicht biozertifiziert sind, sollten durch die Fairtrade-Standards sowohl Teearbeiter als auch Konsumenten vor den giftigsten Pestiziden geschützt werden. Der Autor stellt außerdem eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten infrage. 

GEPA-Tees sind von der Kritik nicht betroffen

GEPA-Tees waren nicht vom Beitrag betroffen. Im Gegenteil: Der Autor hat auch unseren langjährigen Teepartner Tea Promoters India (TPI) in Darjeeling besucht, hat sich den Bioanbau zeigen und erklären lassen und war laut Aussage des Geschäftsführers Binod Mohan sehr beeindruckt vom Engagement der Firma. 

Foto: Misereor/M. Kaufung

Alle GEPA-Tees sind biozertifiziert

Sämtliche Schwarz-, Weiß- und Grüntees der GEPA aus Assam und Darjeeling sind Naturland-zertifiziert. Generell stammen GEPA-Tees (Schwarz-, Grün- Rooibos- und sonstige Kräutertees) aus Asien, Europa und Afrika aus zertifiziertem Bioanbau, rund 55 Prozent tragen das EU-Biosiegel, 45 Prozent ebenfalls das „Naturland Zeichen“.

GEPA: Pionier bei Biotee

Sozial- und Umweltverträglichkeit nehmen für uns schon seit den Anfängen einen wichtigen Stellenwert ein. Gesundheitsschutz und Fairer Handel gehören daher für die GEPA schon lange untrennbar zusammen. Das gilt nicht nur für die Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern selbstverständlich auch für Teepflückerinnen und Teearbeiter in Indien oder Sri Lanka. Denn beim herkömmlichen Teeanbau verursachten die aggressiven Pestizide bei ihnen oft Hautkrankheiten. Deshalb suchte die GEPA gemeinsam mit dem Anbauverband Naturland nach umweltverträglichen Alternativen. Vor 25 Jahren stellte das sozial engagierte Unternehmen TPI gemeinsam mit der GEPA und Naturland den ersten Teegarten in Darjeeling auf Bioanbau um. Gemeinsam sind wir Pioniere bei bio und fair. TPI setzt weltweit Maßstäbe für fairen und ökologischen Teehandel.

Vor bald 30 Jahren hat die GEPA mit Naturland außerdem den weltweit ersten Biotee in Sri Lanka entwickelt und auf den Markt gebracht. Damals galt es als unmöglich, Schwarztee ohne Einsatz von Pestiziden zu produzieren und gleichzeitig den Markterfordernissen gerecht zu werden. Die GEPA erbrachte den Gegenbeweis – gegen Widerstände der konventionellen Teeindustrie. Nicht nur im Fairen Handel, auch beim biologischen Teeanbau war die GEPA wegweisend. 

Stand 02/2015

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Foto:Foto: GEPA - The Fair Trade Company