Wir wissen, wo unsere Orangen herkommen

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

GEPA-Produktmanager
im „Land der Orangen“

Orangensaft ist nicht nur zum Frühstück ein beliebtes Getränk: Gesund, erfrischend und lecker! Doch wo kommen eigentlich die Orangen her, die im Fair-Trade-Saft „Merida“ der GEPA stecken? Seit Juli 2015 hat er eine neue Verpackung. Alle Früchte für das Orangensaftkonzentrat beziehen wir von unserem Handelspartner  COOPEALNOR aus Brasilien. Wir können jede einzelne Orange zurückverfolgen und sicherstellen, dass keine anderen Orangen in der Verarbeitungsanlage beigemischt werden.

GEPA-Produktmanager Stephan Beck und seine Mitarbeiterin  Marta Matuszewska sind zusammen mit Filmautorin und Fotografin Anne Welsing nach Brasilien gereist um mitzuerleben wie und wo unser Fair Trade-Orangensaft produziert wird und blickten hinter die Kulissen der Produktion von Fair Trade-Orangensaft. Sie haben viele Fotos mitgebracht, die die Situation der Menschen vor Ort lebendig widerspiegeln.

Antônio Leopoldino de Santana Reis jr. und sein Vater verladen die Orangen in großen Säcken per Ladekran auf den LKW. Die LKW mit Orangen fahren zur Zentrale von COOPEALNOR in Rio Real. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Antônio Leopoldino de Santana Reis jr. und sein Vater verladen die Orangen in großen Säcken per Ladekran auf den LKW. Die LKW mit Orangen fahren zur Zentrale von COOPEALNOR in Rio Real. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Maria Carme dos Santos, 60 Jahre, ist Bäuerin und Mitglied bei COOPEALNOR. Sie verwendet bewusst keine Pestizide, weil es „gesünder für Konsument und Umwelt ist.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Maria Carme dos Santos, 60 Jahre, ist Bäuerin und Mitglied bei COOPEALNOR. Sie verwendet bewusst keine Pestizide, weil es „gesünder für Konsument und Umwelt ist.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
In kleineren Betrieben werden die LKW von Hand beladen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
In kleineren Betrieben werden die LKW von Hand beladen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Bio-Bauer Jailton di Oliveira und seine Frau Marie do Socorro Silva Marques Fonseca pflanzen auch andere Früchte zwischen den Orangen, wie Bio-Kürbisse, die sie in der Stadt verkaufen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Bio-Bauer Jailton di Oliveira und seine Frau Marie do Socorro Silva Marques Fonseca pflanzen auch andere Früchte zwischen den Orangen, wie Bio-Kürbisse, die sie in der Stadt verkaufen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Das Paar nutzt für den eigenen  Garten Regenwasser und nicht etwa wertvolles Grundwasser. An der Betonzisterne füllt Bio-Bäuerin Marie do Socorro Silva Marques Fonseca das aufgefangene Regenwasser in Eimer und Kannen, um damit die Pflanzen zu gießen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Das Paar nutzt für den eigenen Garten Regenwasser und nicht etwa wertvolles Grundwasser. An der Betonzisterne füllt Bio-Bäuerin Marie do Socorro Silva Marques Fonseca das aufgefangene Regenwasser in Eimer und Kannen, um damit die Pflanzen zu gießen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Bio-Bauer Welisson da Silva Santos ist Mitglied bei COOPEALNOR. Zusammen mit seiner Frau Daniele Evangelista da Silva baut er neben den Orangen so viele Früchte wie möglich selbst im eigenen Garten an. Seine Frau kümmert sich um das Haus und hilft bei der Ernte. Sohn Danilo ist vier Jahre alt und hält stolz einen fairen GEPA-Fußball in den Händen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Bio-Bauer Welisson da Silva Santos ist Mitglied bei COOPEALNOR. Zusammen mit seiner Frau Daniele Evangelista da Silva baut er neben den Orangen so viele Früchte wie möglich selbst im eigenen Garten an. Seine Frau kümmert sich um das Haus und hilft bei der Ernte. Sohn Danilo ist vier Jahre alt und hält stolz einen fairen GEPA-Fußball in den Händen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

 

 

 

„Ich bekomme einen guten Preis für meine Orangen.“ — Maria Carme dos Santos

Sonnengereifte Orangen: Von Kleinbauern angebaut und geerntet

COOPEALNOR ist eine Produktions- und Vermarktungsgenossenschaft im Nordosten des brasilianischen Bundesstaates Bahia. Qualität beginnt bereits auf dem Feld: Von 100 Mitgliedern bei COOPEALNOR haben 20 auf Bio umgestellt. Auch die anderen setzen beim Anbau so wenig wie möglich Pestizide ein und bewässern zum Beispiel ihren eigenen Garten mit Regenwasser statt mit dem wertvollen Grundwasser. So zum Beispiel Biobauer Jailton di Oliveira und seine Frau Marie do Socorro Silva Marques Fonseca. Um seine Bäume vor Krankheiten zu schützen, verwendet er ein eigens entwickeltes Mittel, das er mit seinem selbst gebauten Spritzgerät auf dem Feld verteilt.

Der Weg der Orangen

Bei seinem Besuch in Brasilien begleitet GEPA-Produktmanager Stephan Beck zusammen mit seiner Mitarbeiterin Marta Matuszewska den gesamten Produktionsprozess: Vom Orangen-Anbau über den Transport, bis hin zur Verarbeitung in der Anlage von Tropfruit.

Stephan Beck steht vor einem der 21 LKW mit Orangen von COOPEALNOR. Diese Früchte werden an einem Tag bei der Firma Tropfruit zu Konzentrat verarbeitet. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Stephan Beck steht vor einem der 21 LKW mit Orangen von COOPEALNOR. Diese Früchte werden an einem Tag bei der Firma Tropfruit zu Konzentrat verarbeitet. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

„In unserem O-Saft sind genau die Orangen drin, die hier geerntet werden.“ — Stephan Beck

„Wir arbeiten ohne Mengenausgleich, d. h. es findet keine Vermischung der Orangen bei der Verarbeitung statt!“, erklärt Stephan Beck. Die GEPA hat sich sehr darum bemüht, um zu dieser Lösung zu kommen. Stephan Beck nennt zwei Gründe dafür:

„Erstens erwarten Verbraucherinnen und Verbraucher, dass im GEPA-Saft auch wirklich das drin ist, was drauf steht. Und zweitens ist das auch wichtig für die Beziehung zu dem Produzenten: Wir können ihm sagen, dass die Anstrengung, die er macht, zum Beispiel in Sachen Qualität, sich letztlich in unserem Saft als Endergebnis wiederfindet.“

Den Weg der Orangen – vom Feld bis hin zur Saftpresse in der Verarbeitungsfabrik und schließlich ins fertige Saftpäckchen – können Sie hier in der Bildergalerie verfolgen:

Stephan Beck beschreibt kurz den Weg der Orangen: „Die Früchte bringt COOPEALNOR in die Konzentratfabrik. Ohne weiteren Zwischenhandel wird es direkt an die GEPA nach Deutschland geliefert. Die fairen Orangen werden also nicht mit anderen vermischt!“ Hier ist Stephan Beck zusammen mit Bio-Bauer Jailton di Oliveira zu sehen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Stephan Beck beschreibt kurz den Weg der Orangen: „Die Früchte bringt COOPEALNOR in die Konzentratfabrik. Ohne weiteren Zwischenhandel wird es direkt an die GEPA nach Deutschland geliefert. Die fairen Orangen werden also nicht mit anderen vermischt!“ Hier ist Stephan Beck zusammen mit Bio-Bauer Jailton di Oliveira zu sehen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Von Rio Real aus – dort ist die Zentrale von COOPEALNOR – transportiert die Genossenschaft die Orangen per LKW zur Verarbeitungsanlage Tropfruit, wo an einem Tag nur die Orangen von COOPEALNOR zu O-Saftkonzentrat verarbeitet werden. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Von Rio Real aus – dort ist die Zentrale von COOPEALNOR – transportiert die Genossenschaft die Orangen per LKW zur Verarbeitungsanlage Tropfruit, wo an einem Tag nur die Orangen von COOPEALNOR zu O-Saftkonzentrat verarbeitet werden. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Martin van Gastel, Berater bei COOPEALNOR mit Marta Matuszewska und Stephan Beck vom GEPA-Produktmanagement  und Diorane Morais Araújo, Kaufmännischer Leiter bei Tropfruit (v.l.) Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Martin van Gastel, Berater bei COOPEALNOR mit Marta Matuszewska und Stephan Beck vom GEPA-Produktmanagement und Diorane Morais Araújo, Kaufmännischer Leiter bei Tropfruit (v.l.) Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Seit 2015 wird das Orangensaftkonzentrat von COOPEALNOR bei Tropfruit ohne Mengenausgleich produziert. – Das erfordert eine genaue Produktionsplanung, da die Orangen von COOPEALNOR nicht mit anderen Orangen vermischt werden dürfen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Seit 2015 wird das Orangensaftkonzentrat von COOPEALNOR bei Tropfruit ohne Mengenausgleich produziert. – Das erfordert eine genaue Produktionsplanung, da die Orangen von COOPEALNOR nicht mit anderen Orangen vermischt werden dürfen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Orangen werden gewaschen und per Hand nach Größe sortiert. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Orangen werden gewaschen und per Hand nach Größe sortiert. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Orangen, die dafür geeignet sind, werden mittels Zitruspressen zu Orangensaft verarbeitet. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die Orangen, die dafür geeignet sind, werden mittels Zitruspressen zu Orangensaft verarbeitet. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Anschließend wird das fertige Orangensaftkonzentrat natürlich im Labor geprüft: Luis C.A. Mendes ist Qualitätsmanager bei Tropfruit, hier mit Stephan Beck und Marta Matuszewska vom GEPA-Produktmanagement. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Anschließend wird das fertige Orangensaftkonzentrat natürlich im Labor geprüft: Luis C.A. Mendes ist Qualitätsmanager bei Tropfruit, hier mit Stephan Beck und Marta Matuszewska vom GEPA-Produktmanagement. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Mitarbeiter von COOPEALNOR freuen sich über den Orangensaft, fair produziert und unvermischt. V.l.n.r.: Josete da Silva, Leiterin Verwaltung von COOPEALNOR, José Aldo de Soza, Agrartechniker bei COOPEALNOR, Domingos Cardoso, Präsident COOPEALNOR  Rechts neben Orangenkiste, vordere Reihe, v.l.n.r.: Martin van Gastel, Exportmanager und Berater von COOPEALNOR, Walmir Simões, Mitglied des Vorstands von COOPEALNOR, Antonio Leopoldino de Santana Reis, Orangenbauer. Hintere Reihe:  GEPA-Produktmanager Stephan Beck. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Mitarbeiter von COOPEALNOR freuen sich über den Orangensaft, fair produziert und unvermischt. V.l.n.r.: Josete da Silva, Leiterin Verwaltung von COOPEALNOR, José Aldo de Soza, Agrartechniker bei COOPEALNOR, Domingos Cardoso, Präsident COOPEALNOR Rechts neben Orangenkiste, vordere Reihe, v.l.n.r.: Martin van Gastel, Exportmanager und Berater von COOPEALNOR, Walmir Simões, Mitglied des Vorstands von COOPEALNOR, Antonio Leopoldino de Santana Reis, Orangenbauer. Hintere Reihe: GEPA-Produktmanager Stephan Beck. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

 

Stand 10/2015

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