Stiftung Warentest prüft schwarze Tees

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GEPA-Tee
„Darjeeling Classic” abgewertet

Stiftung Warentest hat für die November-Ausgabe des Magazins 27 schwarze Tees getestet, darunter auch unseren Darjeeling Classic (Artikelnummer 890 09 87). Getestet wurden auch Anthrachinon und sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) – unser Tee schnitt hier mit der Gesamtnote „ausreichend“ ab. Bei Sensorik, Verpackung und mikrobiologische Qualität wurde der GEPA-Tee mit „gut“ bewertet.

Wir bedauern das Gesamtergebnis, möchten Ihnen aber einige Hintergrundinfos dazu erläutern.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company


Anthrachinon: Elf GEPA-Analysen liegen
deutlich unter Stiftung Warentest und Grenzwert

Warentest hat für unseren Tee einen erhöhten Anthrachinon-Wert ermittelt. Unsere eigenen Analysen elf verschiedener Chargen ergeben deutlich niedriger Werte, die auch unter dem gesetzlichen Grenzwert liegen. 

Den Test auf Anthrachinonrückstände führen wir bei allen unseren Tees standardmäßig durch. Das Ergebnis von Warentest nehmen wir dennoch sehr ernst und forschen auch weiterhin gemeinsam mit unserem Handelspartner TPI nach möglichen aber noch unklaren Quellen.

Was ist Anthrachinon und woher kommt es?

Sowohl wir, als auch Stiftung Warentest und andere für den Test befragte Hersteller ziehen Kohle als mögliche Ursache für Anthrachinon in Betracht. Sie wird zur Befeuerung der Trockner in den Teefabriken verwendet. Da aber die meisten Tee-Chargen keinerlei nachweisbare Spuren aufweisen, ist auch diese mögliche Quelle noch nicht eindeutig.
 

Eine gesundheitsschädigende Wirkung kann laut Bundesamt für Risikobewertung bislang nicht eindeutig belegt werden.  Wir arbeiten jedoch gemeinsam mit unseren Partnern daran, den Stoff so weit wie möglich zu minimieren.

Pionier bei bio und fair: Gemeinsam mit unserem Partner TPI haben wir einen der ersten Bio-Teegärten der Welt aufgebaut. Foto: M. Kaufung
Pionier bei bio und fair: Gemeinsam mit unserem Partner TPI haben wir einen der ersten Bio-Teegärten der Welt aufgebaut. Foto: M. Kaufung
Weltweit wegweisend: Unser Teepartner TPI in Indien etablierte ein Modell, wie Teearbeiterinnen und -arbeiter mitbestimmen können – später ein unverzichtbarer Bestandteil des Fairen Handels. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Weltweit wegweisend: Unser Teepartner TPI in Indien etablierte ein Modell, wie Teearbeiterinnen und -arbeiter mitbestimmen können – später ein unverzichtbarer Bestandteil des Fairen Handels. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die GEPA zahlt für Tee deutlich mehr, als in den internationalen Fair Handelsstandards vorgeschrieben. Die Teearbeiter auf Samabeong haben über den Fairen Handel z. B. Solarleuchten für ihre Häuser finanziert. Inzwischen ist TPI auch an das staatliche Stromnetz angeschlossen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Die GEPA zahlt für Tee deutlich mehr, als in den internationalen Fair Handelsstandards vorgeschrieben. Die Teearbeiter auf Samabeong haben über den Fairen Handel z. B. Solarleuchten für ihre Häuser finanziert. Inzwischen ist TPI auch an das staatliche Stromnetz angeschlossen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Jahrzehntelange Beziehungen verbinden uns mit vielen Partnern. Mit TPI handeln wir z. B. bereits seit 1990. Andere, wie z. B. SOFA, kommen neu hinzu. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Jahrzehntelange Beziehungen verbinden uns mit vielen Partnern. Mit TPI handeln wir z. B. bereits seit 1990. Andere, wie z. B. SOFA, kommen neu hinzu. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Vom Blatt in die Tasse können wir den Weg unseres Fair Trade-Tees zurückverfolgen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Vom Blatt in die Tasse können wir den Weg unseres Fair Trade-Tees zurückverfolgen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

 

Keine Pestizide beim Anbau von Biotee

Unser Tee stammt von unserem Partner TPI in Darjeeling, dessen Teegärten bereits seit Jahrzehnten biozertifiziert sind, Pestizide im Anbau selbst sind also ausgeschlossen, Anthrachinon muss daher aus anderen Quellen stammen. Das bestätigt auch Stiftung Warentest: „In den sechs Biotees fanden wir keine Pestizide.“ Und weiter heißt es: „Dass Anthrachinon beim Teeanbau illegal als Pestizid eingesetzt wird, ist unwahrscheinlich.“

PAK selten im Aufguss zu finden

Sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK ) entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material wie Holz, Kohle oder Öl. Ein Großteil der PAK gelangt bereits durch Naturprozesse wie Waldbrände in die Umwelt, die nicht vom Menschen beeinflussbar sind. 

PAK sind relativ schwer wasserlöslich, daher selten im Teeaufguss zu finden, wie auch Stiftung Warentest hervorhebt. 

Das tun wir

Wir suchen weiter mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und allen Beteiligten (Handelspartnern, Vertragslaboren, Verarbeitern und Verbänden) nach den Ursachen für die Rückstände von Anthrachinon und PAK. Stiftung Warentest deutet hier einen Zusammenhang zwischen den beiden Stoffen an, die vermutlich durch die Verbrennungsprozesse beim Trocknen der Teeblätter entstehen könnten.

Nur, wenn wir unseren Kundinnen und Kunden eine rundum überzeugend gute Qualität bieten, die neben dem Fairem Handel auch eine hohe Produktqualität einschließt, können wir unseren langjährigen Teepartnern in Indien auch in Zukunft nachhaltige Absatzchancen sichern. 

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... zum Beispiel nach Darjeeling und erfahren Sie mehr über Anbau und Herstellung von Biotee.

Foto:Foto: GEPA - The Fair Trade Company

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