GEPA-Erlebnistag: Schüler entdecken Fairen Handel

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren

Engagiert & neugierig:
Schülerinnen und Schüler bei der GEPA

„Ich habe noch nie so viele Jugendliche hier bei der GEPA gesehen“, begrüßte Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb, die rund 150 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern beim GEPA-Erlebnistag. Aus ganz NRW – von Düsseldorf, über Herne und Mönchengladbach bis hin zu Wuppertal – kamen die Jugendlichen an diesem Tag zu uns, um den Fairen Handel der GEPA kennenzulernen und zu erfahren, wie sich andere Schulen bereits im Fairen Handel engagieren. Auch GEPA-Schokoladenbotschafterin und Europas Fußballerin des Jahres 2015, Celia Šašić, war mit dabei: „Es stimmt mich glücklich und auch positiv für die Zukunft, dass sich so viele junge Menschen für dieses Thema einsetzen.“

Fairen Handel erleben: Lern- und Mitmachstationen

Insgesamt sieben Stationen hatte GEPA-Bildungsreferentin Martina Beck vorbereitet und mit Hilfe von Elke Kramer, zuständig für Verbraucheranfragen bei der GEPA, organisiert. Das Regionale Fairhandelszentrum (RFZ) wurde mit Unterstützung der Abteilung Weltläden und Gruppen als zentraler Raum für die Jugendlichen geschmückt: Von Schokoverkostung, über eine Entdeckungsreise in die Welt des GEPA-Kaffees, bis hin zur politischen Arbeit im Fairen Handel. Praktisch wurde es an den Mitmach-Stationen, bei denen die Jugendlichen sehen konnten, wie man aus einer GEPA-Orangensaft-Verpackung ein Portemonnaie bastelt oder wie man Sudoku mit fairen GEPA-Produkten spielt. Eindrücke davon sehen Sie in der Bildergalerie:

Im GEPA-Kaffeelabor konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie aus rohen Kaffeebohnen aromatischer GEPA-Kaffee wird und wie er riecht. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Im GEPA-Kaffeelabor konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie aus rohen Kaffeebohnen aromatischer GEPA-Kaffee wird und wie er riecht. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
GEPA-Sortimentsmanager Kaffee, Tobias Mehrländer, erklärte Vera vom Maria-Lenssen Berufskolleg Mönchengladbach kurzerhand zu seiner Assistentin und zeigte, dass man frischen Kaffee daran erkennt, dass er beim Wasser eingießen Bläschen bildet. „Ich hoffe eure Sinne sind jetzt noch stärker aktiviert“, verabschiedete er sich von den Schülern. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
GEPA-Sortimentsmanager Kaffee, Tobias Mehrländer, erklärte Vera vom Maria-Lenssen Berufskolleg Mönchengladbach kurzerhand zu seiner Assistentin und zeigte, dass man frischen Kaffee daran erkennt, dass er beim Wasser eingießen Bläschen bildet. „Ich hoffe eure Sinne sind jetzt noch stärker aktiviert“, verabschiedete er sich von den Schülern. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Celia Šašic war sehr interessiert hinter die Kulissen des GEPA-Kaffees zu schauen – obwohl sie selbst keine Kaffeetrinkerin ist: „Ich habe Kaffee ein einziges Mal mit 10, 11 Jahren probiert – und seitdem nicht mehr“, sagte sie. Sie bleibe lieber bei Schokolade – doch vielleicht können wir sie ja doch noch von GEPA-Kaffee überzeugen? Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Celia Šašic war sehr interessiert hinter die Kulissen des GEPA-Kaffees zu schauen – obwohl sie selbst keine Kaffeetrinkerin ist: „Ich habe Kaffee ein einziges Mal mit 10, 11 Jahren probiert – und seitdem nicht mehr“, sagte sie. Sie bleibe lieber bei Schokolade – doch vielleicht können wir sie ja doch noch von GEPA-Kaffee überzeugen? Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Die Schülergruppe des Gymnasiums Bayreuther Straße aus Wuppertal an der Schokoverkostungs-Station. Alle waren sich einig, welches ihre Lieblings-GEPA-Schokolade ist… Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Die Schülergruppe des Gymnasiums Bayreuther Straße aus Wuppertal an der Schokoverkostungs-Station. Alle waren sich einig, welches ihre Lieblings-GEPA-Schokolade ist… Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
… die weiße Bio Schokolade Mascobado. Die schmeckt übrigens auch Celia Šašic (3. v. l.) am besten! Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
… die weiße Bio Schokolade Mascobado. Die schmeckt übrigens auch Celia Šašic (3. v. l.) am besten! Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Das besondere an der Weißen Bio Schokolade: Der durch den Mascobado-Vollrohrzucker verleiht den besonderen „karamelligen“ Geschmack.  Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Das besondere an der Weißen Bio Schokolade: Der durch den Mascobado-Vollrohrzucker verleiht den besonderen „karamelligen“ Geschmack. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Fußballfans und ehemaliger Fußballstar unter sich: Peter Schaumberger (mitte),  GEPA-Geschäftsführer Marke & Vertrieb, Jorge Inostroza (rechts), Vertriebsleiter Abteilung Weltläden und Gruppen, im Gespräch mit Celia Šašic, GEPA-Schokoladenbotschafterin und Europas Fußballerin des Jahres 2015. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Fußballfans und ehemaliger Fußballstar unter sich: Peter Schaumberger (mitte), GEPA-Geschäftsführer Marke & Vertrieb, Jorge Inostroza (rechts), Vertriebsleiter Abteilung Weltläden und Gruppen, im Gespräch mit Celia Šašic, GEPA-Schokoladenbotschafterin und Europas Fußballerin des Jahres 2015. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Sudoku mal ohne Zahlen, sondern mit fairen GEPA-Produkten, das erklärte Denis Gay den Jugendlichen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Sudoku mal ohne Zahlen, sondern mit fairen GEPA-Produkten, das erklärte Denis Gay den Jugendlichen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Was kann man mit einer leergetrunkenen O-Saft-Verpackung machen, damit man sie nicht wegwerfen muss? Ganz einfach: Ein praktisches, kleines Portemonnaie daraus basteln! Bei Bildungsreferentin Sussan Ipaktschi (links) konnten die Jugendlichen sehen wie das geht. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Was kann man mit einer leergetrunkenen O-Saft-Verpackung machen, damit man sie nicht wegwerfen muss? Ganz einfach: Ein praktisches, kleines Portemonnaie daraus basteln! Bei Bildungsreferentin Sussan Ipaktschi (links) konnten die Jugendlichen sehen wie das geht. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Vorbereitet und organisiert hat den GEPA-Erlebnistag Bildungsreferentin Martina Beck (2.v.r.) – unterstützt wurde sie von der Abteilung Weltläden und Gruppen. Hier mit Jorge Inostroza (rechts), Abteilungsleiter Vertrieb Weltläden und Gruppen, unserer GEPA-Schokoladenbotschafterin und Europas Fußballerin des Jahres 2015, Celia Šašic, und Peter Schaumberger (links), GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Vorbereitet und organisiert hat den GEPA-Erlebnistag Bildungsreferentin Martina Beck (2.v.r.) – unterstützt wurde sie von der Abteilung Weltläden und Gruppen. Hier mit Jorge Inostroza (rechts), Abteilungsleiter Vertrieb Weltläden und Gruppen, unserer GEPA-Schokoladenbotschafterin und Europas Fußballerin des Jahres 2015, Celia Šašic, und Peter Schaumberger (links), GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren


Best Practices: Schüler lernen von Schülern

Doch nicht nur GEPA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben am Erlebnistag spannende Stationen angeboten – auch engagierte Schülerinnen und Schüler wie die der Gesamtschule Barmen Wuppertal haben mit ihrer Schülerfirma „Fair4you“ an ihrer eigenen Station gezeigt, wie sie Fairen Handel in ihre Schule bringen: „Wir bieten z. B. eine süße Kiste an, die im Lehrerzimmer steht und die wir selbst gebaut haben. Außerdem verkaufen wir GEPA-Produkte im Bauchladen jeden Donnerstag und Freitag an unserer Schule“, erzählte Iman von „Fair4you“. Mit den Einnahmen unterstützen die Jugendlichen ein Patenkind in Haiti, damit dieses die Chance auf Schulbildung hat.

„Stoppt Kinderarbeit in der Schokoladenproduktion!“ – Dafür macht sich auch die Schokofair AG von der Montessori-Gesamtschule Düsseldorf stark. Zum Thema haben sie einen Film gedreht, und beim Erlebnistag den anderen Jugendlichen gezeigt. Für ihr Engagement sind sie u. a. schon zusammen mit den TV-Sender KIKA in den Bundestag eingeladen und 2013 als UNICEF JuniorBotschafter ausgezeichnet worden. Mit einem „Schoko-TÜV“ wollen die Jugendlichen Firmen dazu bringen ihre Lieferkette offenzulegen, „damit man weiß, wo der Kakao in der Schokolade herkommt.“

Celia Šašic war beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler der Schokofair AG der Montessori-Gesamtschule Düsseldorf: „Es stimmt mich glücklich und auch positiv für die Zukunft, dass sich so junge Menschen für dieses Thema einsetzen und es nicht nur von der Schule ‚aufgezwungen‘ wird. Man merkt, dass sie mit Engagement und Leidenschaft dabei sind und gegen Kinderarbeit kämpfen und es eine Herzensangelegenheit für sie ist.“  Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Celia Šašic war beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler der Schokofair AG der Montessori-Gesamtschule Düsseldorf: „Es stimmt mich glücklich und auch positiv für die Zukunft, dass sich so junge Menschen für dieses Thema einsetzen und es nicht nur von der Schule ‚aufgezwungen‘ wird. Man merkt, dass sie mit Engagement und Leidenschaft dabei sind und gegen Kinderarbeit kämpfen und es eine Herzensangelegenheit für sie ist.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Iman (links) von der Schülerfirma „Fair4you“ erzählte den anderen Jugendlichen, wie sie sich in ihrer Schule für Fairen Handel einsetzen und z. B. jeden Donnerstag und Freitag faire GEPA-Produkte verkaufen und eine „süßes Kiste“ im Lehrerzimmer aufstellen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Iman (links) von der Schülerfirma „Fair4you“ erzählte den anderen Jugendlichen, wie sie sich in ihrer Schule für Fairen Handel einsetzen und z. B. jeden Donnerstag und Freitag faire GEPA-Produkte verkaufen und eine „süßes Kiste“ im Lehrerzimmer aufstellen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Weil sich Iman (links) so gefreut hat, Celia Šašic (rechts) an diesem Tag auch bei der GEPA zu treffen, hat sie für die ehemalige Fußballnationalspielerin eine weiße Bio Schokolade Mascobado gekauft und geschenkt: „Du meintest, ja, dass du die so gern magst“, sagte die engagierte Schülerin beim Überreichen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Weil sich Iman (links) so gefreut hat, Celia Šašic (rechts) an diesem Tag auch bei der GEPA zu treffen, hat sie für die ehemalige Fußballnationalspielerin eine weiße Bio Schokolade Mascobado gekauft und geschenkt: „Du meintest, ja, dass du die so gern magst“, sagte die engagierte Schülerin beim Überreichen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
An der Station „Mehr als faire Produkte – politische Arbeit im Fairen Handel“ regte Veselina Vasileva (rechts), politische Referntin der GEPA, die Schülerinnen und Schüler dazu an bei der Kampagne von Forum Fairer Handel und Weltladen-Dachverband zur Bundestagswahl mitzumachen und ihre Visionen für den Fairen Handel auf Postkarten zu schreiben.  Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
An der Station „Mehr als faire Produkte – politische Arbeit im Fairen Handel“ regte Veselina Vasileva (rechts), politische Referntin der GEPA, die Schülerinnen und Schüler dazu an bei der Kampagne von Forum Fairer Handel und Weltladen-Dachverband zur Bundestagswahl mitzumachen und ihre Visionen für den Fairen Handel auf Postkarten zu schreiben. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Das ließ sich Emma vom Gymnasium Wülfrath nicht zweimal sagen: Ihre Zukunftsvision: „Jeder Mensch hat ein gerechtes Leben verdient, egal welche Hautfarbe er hat oder welche Religion er vertritt. Ich wünsche mir eine faire Welt für jeden.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Das ließ sich Emma vom Gymnasium Wülfrath nicht zweimal sagen: Ihre Zukunftsvision: „Jeder Mensch hat ein gerechtes Leben verdient, egal welche Hautfarbe er hat oder welche Religion er vertritt. Ich wünsche mir eine faire Welt für jeden.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Für ein abschließendes gemeinsames Gruppenbild kamen alle rund 150 Jugendlichen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im GEPA-Garten zusammen! Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Für ein abschließendes gemeinsames Gruppenbild kamen alle rund 150 Jugendlichen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im GEPA-Garten zusammen! Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Der ein oder andere nutzte die Gelegenheit, um noch ein Foto mit unserem prominenten Gast zu machen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren
Der ein oder andere nutzte die Gelegenheit, um noch ein Foto mit unserem prominenten Gast zu machen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/M. Kehren


Stand 7/2017

WEITERE INFORMATIONEN

„Schüler aktiv für Fair Trade“: Wie gründet man eine eigene Schülerfirma?
Hier gibt’s hilfreiche Tipps dazu!

Schülerfirmen als Fair Trade Botschafter: GEPA unterstützt Kurzfilm über
Schüler bei ihrem Engagement für Fairen Handel

Schülerfirma

Schüler aktiv für
Fair Trade

Ob Schülerfirma oder Eine-Welt-Gruppe – hier findet ihr viele Tipps für mehr Fair Trade an eurer Schule!

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer

Film

Schülerfirmen als Fairtrade Botschafter

Der Film „Schülerfirmen als Fairtrade Botschafter“ begleitet Jugendliche bei ihrem Engagement im Fairen Handel.

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