ÖKO-TEST prüft Schokolade auf Mineralöl

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

GEPA Zarte Bitter 70 %
als „belastet“ eingestuft – Mittelfeld

Für die aktuelle Juli-Ausgabe hat ÖKO-TEST 40 Schokoladen untersucht. Unter den neun getesteten Bio-Schokoladen war auch die GEPA-Grand Noir Zarte Bitter 70%. ÖKO-TEST hat diesmal ausschließlich auf Mineralöle getestet. Die GEPA-Schokolade ist als „belastet“ eingestuft worden und liegt damit auf der ÖKO-TEST-Skala von „nicht belastet“ bis „extrem belastet“ in der Mitte.

GEPA-Gutachten ohne Auffälligkeiten

Wir hatten ÖKO-TEST unser eigenes Gutachten mit gleichem Mindesthaltbarkeitsdatum, gleicher Rezeptur und gleichem Produktionstag zukommen lassen. Dort lagen sowohl die Werte für sogenannte MOSH/POSH als auch für MOAH unter der Nachweisgrenze. Die Test-Zeitschrift erwähnt dies auch in der Fußnote, und bescheinigt uns, dass unser Fair Trade-Bitterschokolade als „nicht belastet“ eingestuft worden wäre, wäre dieses Gutachten die Basis für die Bewertung gewesen.

Eintragswege kann es generell auch bei Transport und Lagerung geben, sowohl bei der Rohware wie auch beim Fertigprodukt. Dabei gibt es auch Faktoren von außen, auf die wir als GEPA ab einem bestimmten Punkt auch keinen Einfluss mehr haben – etwa, wo und unter welchen Bedingungen das Produkt gelagert wird, wenn es unser Lager verlassen hat. 

ÖKO-TEST stufte unsere Zarte Bitter 70 % als mit Mineralöl „belastet“ ein – Mineralölgehalt „sehr niedrig“ bescheinigte dagegen der renommierte Verein für Konsumenteninformation in Österreich. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
ÖKO-TEST stufte unsere Zarte Bitter 70 % als mit Mineralöl „belastet“ ein – Mineralölgehalt „sehr niedrig“ bescheinigte dagegen der renommierte Verein für Konsumenteninformation in Österreich. Foto: GEPA - The Fair Trade Company

Dieselbe Schokolade ist Testsieger in Österreich

Im Test des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation (VKI) ist die GEPA-Zarte Bitter 70% Testsieger. Auch im Bereich Schadstoffe hat unsere Bio- und Fair Trade-Schokolade mit „gut“ abgeschnitten, Mineralölgehalt „sehr niedrig“. Die namhafte Verbraucherorganisation ist vergleichbar mit Stiftung Warentest in Deutschland und arbeitet mit dieser eng zusammen. Hier lesen Sie mehr über den Schokoladentest des VKI im November 2016.

Mineralöl: Ein Problem für die gesamte Lebensmittelbranche

Mineralölrückstände in Lebensmitteln sind weit verbreitet und seit Jahren ein Thema in der Lebensmittelindustrie. Sie können auch trotz aller möglichen Präventionsmaßnahmen nie hundertprozentig ausgeschlossen werden. 

Wie auch ÖKO-TEST selbst in früheren Untersuchungen hervorgehoben hat, gibt es eine Vielzahl von Eintragsquellen – das macht es extrem schwierig, das Problem zu bearbeiten und zu lösen.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing


Was tun wir? Unser Minimierungskonzept

Mineralölrückstände in unserer Schokolade können wir natürlich nicht akzeptieren. Schon seit vielen Jahren arbeiten wir mit Handelspartnern, Vertragslaboren, Verarbeitern und Verbänden an einem Minimierungskonzept. Dazu gehören standardmäßig folgende Maßnahmen:

  • Wir verwenden in unseren Schokoladen eine Folie aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen mit einer besonders hohen Barriere gegen Migration von Fremdstoffen wie Mineralölrückstände. 

  • Wir verwenden Frischfaser-Verpackungen mit ausschließlich wasser- und lösungsmittelbasierenden Farben. Es sind also keine Farben enthalten, die auf Mineralölbasis hergestellt worden sind.

  • Wir beauftragen akkreditierte Labore mit risikoorientierten Analysen sowohl der Roh- wie auch der Fertigware, in diesem Fall etwa bei Schokolade. (Z. B. haben wir mit unserem Schokoladenhersteller im Rahmen eines Projektes unsere Rohwaren – direkt aus dem Ursprung – über alle Verarbeitungsstufen bis hin zum Endprodukt auf den MOSH/MOAH-Gehalt analysiert.) Bei einem kritischen Ergebnis suchen wir zusammen mit unseren Handelspartnern nach der Eintragsquelle und einer geeigneten Alternative

Qualität steht für uns und unsere Partner an allererster Stelle

Neben Produktqualität ist die soziale Qualität des Fairen Handels für uns ebenso wichtig. Deshalb arbeiten wir ständig daran, die Qualität zu optimieren. Das sind wir Ihnen als unseren Kundinnen und Kunden schuldig. Ihr Vertrauen ist uns sehr wichtig. 

Kakaobäuerin Cristina Sanchez da Silva ist Mitglied bei CECAQ-11: „Ich bin jetzt so zufrieden, denn es ist so vieles besser geworden, seit es die Genossenschaft gibt.“ CECAQ-11 bietet den Kleinbauern Schulungen an und sie sind nicht mehr von ausbeuterischen Zwischenhändlern abhängig.  Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Kakaobäuerin Cristina Sanchez da Silva ist Mitglied bei CECAQ-11: „Ich bin jetzt so zufrieden, denn es ist so vieles besser geworden, seit es die Genossenschaft gibt.“ CECAQ-11 bietet den Kleinbauern Schulungen an und sie sind nicht mehr von ausbeuterischen Zwischenhändlern abhängig. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Angel Marcial Jimenez ist Kakaobauer bei COOPROAGRO. Die Genossenschaft hat seiner Meinung nach viele Vorteile - ein Beispiel: „Am Ende des Jahres erhalten wir einen Teil vom Gewinn ausbezahlt. Wenn ich an Zwischenhändler verkaufen würde, bekäme ich am Ende des Jahres nichts mehr." Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Angel Marcial Jimenez ist Kakaobauer bei COOPROAGRO. Die Genossenschaft hat seiner Meinung nach viele Vorteile - ein Beispiel: „Am Ende des Jahres erhalten wir einen Teil vom Gewinn ausbezahlt. Wenn ich an Zwischenhändler verkaufen würde, bekäme ich am Ende des Jahres nichts mehr." Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Juan Edito Hernandez: "Andere Unternehmen zahlen, was sie wollen. COOPROAGRO zahlt einen fairen Preis für alle." Von COOPROAGRO bezieht die GEPA den meisten Bio-Kakao für ihre Schokoladenprodukte - so auch für die Grand Noir Zarte Bitter 70%. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Juan Edito Hernandez: "Andere Unternehmen zahlen, was sie wollen. COOPROAGRO zahlt einen fairen Preis für alle." Von COOPROAGRO bezieht die GEPA den meisten Bio-Kakao für ihre Schokoladenprodukte - so auch für die Grand Noir Zarte Bitter 70%. Foto: GEPA - The Fair Trade Company

 

Produzent/-innen: Mehr Unabhängigkeit durch Fairen Handel

Den Fair Trade- und Biorohkakao für unsere „Zarte Bitter 70%“ beziehen wir u. a. von unserem Partner COOPROAGRO aus der Dominikanischen Republik und der Genossenschaft CECAQ-11 auf São Tomé.  

Die GEPA zahlt zurzeit deutlich über 3.000 US-Dollar für Bio-Kakao (Stand 06/2017) und liegt damit nicht nur deutlich über dem Weltmarkt sondern auch über dem bei Fairtrade International festgelegten Preis.

Von den Mehrpreisen des Fairen Handels konnten bei COOPROAGRO schon Brücken gebaut, Straßen repariert und Haushalte mit Strom versorgt werden. Mehr über COOPROAGRO lesen Sie im Reiseblog von Anne Bien, die letztes Jahr vor Ort war. 

Bewusst geht die GEPA Partnerschaften auch mit kleinen, finanziell nicht so starken Organisationen ein. So auch mit CECAQ-11. Kakaobäuerin Cristina Sanchez da Silva ist dort Mitglied: „Ich bin jetzt so zufrieden, denn es ist so vieles besser geworden, seit es die Genossenschaft gibt.“ CECAQ-11 bietet den Kleinbauern Schulungen an und sie sind nicht mehr von ausbeuterischen Zwischenhändlern abhängig. 

Erfahren Sie mehr in unserer Handelspartnerdarstellung.

Lernen Sie die Menschen bei CECAQ-11 kennen – in der Reportage.

Stand 06/2017

WEITERE INFORMATIONEN

Mehr zum Test lesen Sie in unserer
ausführlichen Kundeninformation zum Download

Wer bekommt was? Hier können Sie unsere
Musterkalkulation Schokolade als pdf herunterladen

Österreich

Zarte Bitter ist Testsieger

Unsere „Zarte Bitter 70%" überzeugte den österreichischen Verein für Konsumenteninformation.

Foto: Elastique.

Film

Von der Bohne bis zur Tafel fair

Wo kommt Kakao her? Und wie wird daraus eine Fair Trade-Schokolade der GEPA? Im neuen Schokofilm erfahren Sie es!

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Produkttests

GEPA-Produkte im Test

Stiftung Warentest und ÖKO-Test bewerten unsere Fair Trade-Produkte. Hier sehen Sie Produktbewertungen im Überblick.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer