Neue Solaranlagen bei ACP in Nepal

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Erneuerbare Energie
beim GEPA-Handwerkspartner

Die Handwerksorganisation Association for Craft Producers (ACP) hat in diesem Jahr mehrere Solaranlagen in Betrieb genommen: Sie versorgen jetzt die Zentrale in Kathmandu und den eigenen Laden in Dhukuti mit Energie. Ein neues Heizsystem mit neuem Boiler spart zudem fossile Brennstoffe in der Produktion – ein Meilenstein für die engagierte Organisation, die jahrelang mit ständigen Stromausfällen zu kämpfen hatte. Die GEPA hatte das Projekt mit angestoßen, eine Machbarkeitsstudie finanziert und ACP dabei begleitet. Finanziert wurde die Solaranlage selbst über unseren Gesellschafter MISEREOR. 

Vorher: Bis zu 98 Stunden pro Woche ohne Strom

„Als Fair Trade-Organisation haben wir uns der Umwelt verpflichtet“ — aus dem ACP-Projektbericht

„Stromausfälle gehörten zu unserem Alltag, sie haben sich zu einem ernsthaften Problem in unserem Land entwickelt. Wir waren bis zu 98 Stunden lang pro Woche von der Energieversorgung abgeschnitten“, schreibt ACP in seinem Projektbericht. Durch die Solaranlagen konnte ACP seine Energieversorgung stabilisieren. Für den Übergang hatten die Mitglieder einen Dieselgenerator installiert, suchten aber nach einer umweltverträglicheren Lösung. „Als Fair Trade-Organisation haben wir uns der Umwelt verpflichtet.“ Mit dem neuen Solarsystem erwartet ACP, seinen CO2-Ausstoß pro Jahr um 28 Tonnen zu reduzieren.

Eindruck von der Installation der Solar-Panels. Foto: ACP
Eindruck von der Installation der Solar-Panels. Foto: ACP
104 Solarpaneele mit insgesamt 32 kWp Leistung versorgen jetzt die ACP-Zentrale mit Energie. Foto: ACP
104 Solarpaneele mit insgesamt 32 kWp Leistung versorgen jetzt die ACP-Zentrale mit Energie. Foto: ACP
Ein Blick auf die vielen Batterien. Foto: ACP
Ein Blick auf die vielen Batterien. Foto: ACP
Die Stromversorgung muss an Solarenergie angepasst werden. Foto: ACP
Die Stromversorgung muss an Solarenergie angepasst werden. Foto: ACP
Der neue Boiler für das Heißwassersystem. Foto: ACP
Der neue Boiler für das Heißwassersystem. Foto: ACP
Ein neues Heißwassersystem kommt jetzt in der Anlage zum Einsatz, in der Textilien gefärbt werden. Der Boiler dafür wird mit Hilfe von Metallketten an seinen Platz gehievt. Foto: ACP
Ein neues Heißwassersystem kommt jetzt in der Anlage zum Einsatz, in der Textilien gefärbt werden. Der Boiler dafür wird mit Hilfe von Metallketten an seinen Platz gehievt. Foto: ACP
Der Tank bietet Platz für 3.000 Liter Heißwasser. Foto: ACP
Der Tank bietet Platz für 3.000 Liter Heißwasser. Foto: ACP

 

Über 100 Solarpaneele allein in der Zentrale

104 Solarpaneele mit insgesamt 32 kWp Leistung versorgen jetzt die ACP-Zentrale mit Energie. 16 neue Paneele wurden auf dem Laden in Dhukuti installiert – zusätzlich zu acht, die bereits vorher dort genutzt wurden.

Energiesparlampen und effizientere Bildschirme

Die Zentrale besteht aus sechs Gebäuden. Dort wurden alle Glühbirnen, fast 335 Stück, durch LED-Lampen ersetzt und auch ein Großteil der Leuchtstoffröhren. Die Computerbildschirme hat ACP im Zuge des Programms gegen energiesparendere LED-Modelle ausgetauscht.

Neues Heißwassersystem spart fossilen Brennstoff

Zur Zentrale gehört auch die Anlage, in der Textilien gefärbt werden. Dort hat ACP ein neues Heißwassersystem mit Solarkollektoren für den Boiler einbauen lassen. Um die benötigten Temperaturen zu erreichen, kommen zwar nach wie vor fossile Brennstoffe zum Einsatz – unterstützt durch das Solarsystem jedoch deutlich weniger.

Über ACP

ACP ist Gründungsmitglied des asiatischen Ablegers der World Fair Trade Organization (WFTO) sowie der Fair Trade Group Nepal, in der sich nepalesische Fair Handelsorganisationen zusammengeschlossen haben. Die GEPA arbeitet seit vielen Jahren mit ACP zusammen. Zurzeit bezieht sie von ihnen handgefertigte Seifenschalen.

Stand 12/2017

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Einen Überblick über die Handwerksorganisation ACP in Nepal gibt unsere Handelsparnerdarstellung.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company