Auswirkungen
Der Faire Handel wächst und gewinnt Kontur!
Ein wesentliches Anliegen der GEPA ist es, das große Potenzial des Fairen Handels besser strukturell, politisch und wirtschaftlich zu nutzen. Dazu leisten wir in internationalen Gremien und in Deutschland unseren aktiven Beitrag.
Zum Einen hat sich die Zusammenarbeit der Akteure des Fairen Handels grundlegend verbessert. International wurde eine gemeinsame Definition des Fairen Handels gefunden, auf der aufbauend die Zusammenarbeit effektiver gestaltet werden konnte.
Eine Koordination im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den ProduzentInnen, auf Information, Monitoring und Lobbyarbeit trägt ebenfalls dazu bei, die Schlagkraft des Fairen Handels im Interesse der Partner zu verbessern.
Im Hinblick auf eine politische Mitsprache hat sich Vieles getan: Im Rahmen der Notwendigkeit einer Form des Handels, die eine nachhaltige Entwicklung in den Vordergrund stellt, ist die GEPA zunehmend Ansprechpartner für politische Institutionen geworden. Wir werden zur aktiven Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen eingeladen, z.B. in Deutschland zur gemeinsamen Konferenz der politischen Stiftungen „Sozialstandards - Globalisierung sozial gestalten" oder zur Tagung der Welthandelsorganisation WTO zu „Risiken und Chancen des freien Welthandels".
Kooperationen:
„Faire Woche"
Die Fair Handelsakteure in Deutschland richten jedes Jahr eine „Faire Woche" aus. Politiker und Prominente unterstützen regelmäßig diese Aktion.
Mehr Informationen finden Sie auf: ww.faire-woche.de
„fair feels good - Kampagne"
Die Bundesregierung unterstützt die Kampagne „fair feels good" der Verbraucherinitiative zur Förderung des Fairen Handels.
Die Akzeptanz und Bekanntheit des Fairen Handels in der Öffentlichkeit nimmt deutlich zu. Die Absatzsteigerung fair gehandelter Produkte ist ein weiterer Beweis dafür.
Mehr Informationen finden Sie auf: www.fair-feels-good.de
Kaffee-Kampagne
Im Herbst 2002 startete eine europaweite Kaffee-Kampagne als Antwort auf die Verelendung Hunderttausender von Plantagenarbeitern und Kaffeebauern durch die niedrigen Kaffeepreise.
Agenda 21
Im Rahmen des Aktionsprogramms „Agenda 21" wird von Ministern und Gemeinderäten dazu aufgerufen, fair gehandelten und biologisch angebauten Kaffee zu trinken. Zahlreiche Landesregierungen und lokale Initiativen unterstützen die Forderungen des Fairen Handels. Die GEPA reagierte mit ihrem Angebot von Agenda-Kaffees.
MDG - Millenium Development Goals
Die Staats- und Regierungschefs der 189 Mitglieder der Vereinten Nationen haben auf dem UN-Milleniumsgipfel im Jahr 2000 die Milleniumserklärung verabschiedet - den Plan, bis zum Jahr 2015 eine bessere, gerechtere und sichere Welt zu schaffen. Kernziel ist, die Armut bis 2015 zu halbieren.
Der Faire Handel sieht einen engen Zusammenhang zwischen den Themen MDGs, Armut und Fairem Handel und leistet entsprechende Bildungsarbeit.
Mehr Informationen finden Sie auch auf www.fair4you-online.de.
Weitere Kooperationen sind angestrebt, z.B. verstärkt zwischen dem Fairen Handel und privaten Hilfswerken als auch staatlichen und multilateraler Entwicklungszusammenarbeit: Fairer Handel und Entwicklungshilfeleistungen sollen sich ergänzen. Zusätzliche finanzielle Mittel werden für Bildungsaufgaben, Partnerförderung und zur Finanzierung von Anlaufkosten zum Einstieg in neue Märkte benötigt.
Vor mehreren Jahren hat Misereor zusammen mit Brot für die Welt und der Friederich-Ebert-Stiftung eine Studie zu den Auswirkungen des Fairen Handels durchgeführt. Die „Studie zur Wirkung des Fairen Handels", können Sie sich hier nachstehend herunterladen!
Download
- Studie zur Wirkung des Fairen Handels
- GEPA_Wirkung_des_Fairen_Handels.pdf


