"Beitrag zur Armutsbekämpfung"

Dirk Niebel zu Gast bei der GEPA in Leonberg

Dirk Niebel in Leonberg

Entwicklungsminister Dirk Niebel war zu Besuch im Regionalen Fair Handelszentrum der GEPA in Leonberg. Dort traf er sich zum Gespräch mit verschiedenen Akteuren des Fairen Handels, der Entwicklungs- und der Lokalpolitik: Im Bild von rechts: Gabriele Cleeves, Leiterin des Regionalen Fair Handelszentrum der GEPA in Leonberg, Heiderose Berroth, FDP-Landtagsabgeordnete Wahlkreis Leonberg, Dr. Karl-Hans Schmid von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) in Stuttgart, Claudia Duppel vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V. (DEAB) und Leonbergs Bürgermeister Bernhard Schuler. Mit dabei waren auch Dr. Maria Zundel, Brigitte Burmester und Jutta Dehlen vom Leonberger Weltladen.

Der Entwicklungsminister über Fairen Handel: „Fairer Handel verbessert durch angemessene Abnehmerpreise, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen und Zugang zu Märkten direkt die Lebensbedingungen der Produzenten in Entwicklungsländern.“

„Zivilgesellschaftliches Engagement“ der Weltläden

Die Leiterin des Regionalen Fair Handelszentrums der GEPA in Leonberg, Gabriele Cleeves, wies auf die lange Tradition der Weltläden hin: „Die Weltladenbewegung ist sehr stark und schon lange etabliert. Viele Läden feiern jetzt ihr 30-jähriges oder 35-jähriges Jubiläum. Es gibt auch viele professionelle Läden, die den Sprung aus der Nische geschafft haben.“

Auch der Minister zeigte auf, wie Menschen sich ganz konkret einsetzen können. „Besonders wichtig ist mir das zivilgesellschaftliche Engagement vieler Menschen in zahlreichen Weltläden“, so Niebel. „Entscheidend sind nicht zuletzt die vielen Bürger, die bewusst Produkte aus Fairem Handel kaufen. Sie leisten damit einen direkten Beitrag zu Entwicklung und Armutsbekämpfung.“

Dirk Niebel in Leonberg

Die Gesprächsrunde von oben.

Gut vernetzt und kompetent beraten

Die Weltläden in Baden Württemberg sind untereinander gut vernetzt durch regionale Einrichtungen wie den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V. (DEAB) www.deab.de und die SEZ (Stiftung Entwicklungszusammenarbeit, www.sez.de) sowie überregional durch den Weltladen-Dachverband (www.weltladen.de).

So war ein weiteres Thema die Fair Handelsberatung: Claudia Duppel vom DEAB stellte den Gästen das Weiterbildungs- und Beratungsangebot vor, das von dem Verband getragen wird. Unterstützt wird das Konzept außerdem von der GEPA, dem Weltladen-Dachverband und dem Forum Fairer Handel.

Dr. Maria Zundel, Brigitte Burmester und Jutta Dehlen vom Leonberger Weltladen überreichten dem prominenten Gast schließlich ihre Agenda-Schokolade: GEPA-Schokolade mit Leonberg-Banderole.

Baden Württemberg: Stark in Fairem Handel

Allgemein hat der Faire Handel in Baden-Württemberg eine starke Präsenz. Neben Weltlläden und Aktionsgruppen bieten auch zahlreiche Firmenkantinen, Bildungseinrichtungen, Lebensmittelmärkte sowie der Bio- und Naturkosthandel fair gehandelte Produkte zum Beispiel von der GEPA an.

Fotos: GEPA – The Fair Trade Company/factum

 

 

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