Mexiko

FIECH, Kaffee

Fast alle der 3.200 Mitglieder der Genossenschaft FIECH sind Indígenas, in Mexiko normalerweise arme Leute. Dank dem Fairen Handel können die Kaffeebauern jedoch in das Wichtigste investieren, das es gibt: In die Bildung ihrer Kinder.

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Mexiko

San Fernando, Kaffee

Das Land der indigenen Kleinbauern von Tierra Colorada wurde zum Nationalpark erklärt – nun gelten sie als illegale Siedler, die keine Rechte haben. Die GEPA unterstützt dort die indigene Bevölkerung in ihrem Kampf ums Überleben.

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Mexiko

Hintergrund: Börsenboom für Kaffeebauern

Die Nachfrage nach Kaffee ist so groß wie nie und die Hausse an der Börse kommt auch bei den Bauern an. Mussten sie früher noch jeden Preis akzeptieren, den ihnen die Coyoten anboten, so können sie heute selbst für mäßige Qualität hohe Preise verlangen. Was das für die Kleinbauerngenossenschaften in Mexiko bedeutet, erfahren Sie

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Mexiko

Cirsa, Kaffee

Kaffebäuerin Viktoria aus Las Illussion, Mexico, breitet Kaffee zum Trocken aus

Bei Sonnenaufgang erwacht das kleine Dorf Las Illusion in Chiapas/Mexiko zum Leben und wieder einmal beginnt ein Tag mit viel harter Arbeit. Hier leben und arbeiten Victoria und ihr Mann Andres, Kaffeebauern bei CIRSA, einem Zusammenschluss indianischer Kaffee-Kleinbauern, die sich durch eine gemeinsame Vermarktung ihres Kaffees gegen schlechte Kaffeepreise und die Ausbeutung durch Zwischenhändler wehren wollen.

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Guatemala

Copavic, Glas

Alfredo Colon von COPAVIC führt vor, wie man mit dem Mund eine Glasform bläst

Hinter dem Erfolg von COPAVIC steckt harte Arbeit und ein eiserner Wille. 14 ehemalige Arbeiter einer Glasfabrik in Guatemala hatten die Ausbeutung und die schlechte Behandlung satt und gründeten 1976 die Kooperative COPAVIC. Heute arbeiten 48 Personen bei COPAVIC, die alle die gleichen Rechte haben und die gleiche Bezahlung erhalten. Aus recyceltem Altglas stellen sie schöne mundgeblasene Glasartikel her, von denen sie fast die Hälfte der Produktion im Inland vermarkten.

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Guatemala

FEDECOCAGUA, Kaffee

Letitia Cano Armas von FEDECOCAGUA bei der Kaffeeernte

In den Wirren des Bürgerkrieges in Guatemala in den 60er Jahren gründete sich eine Gemeinschaft von kaffeeanbauenden Kooperativen, denen hauptsächlich Maya angehören. Im kommerziellen Handel mussten sie ihren Kaffee weit unter den Produktionskosten verkaufen, so dass sogar große Kaffeeplantagen schließen mussten, weil sich der Kaffeeanbau nicht mehr rentierte. Jetzt vermarkten sie ihren Kaffee selbst und erzielen Preise über den Fairen Handel, der ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

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Peru

El Naranjillo, Kakao

Maria, El Naranjillo

Die Genossenschaft El Naranjillo liegt im östlichen Hochland von Peru und hat ca. 2250 aktive Mitglieder. Die Kooperative bietet den Bauern neben der Vermarktung der Produkte zu höheren Preisen viele weitere Leistungen.

 

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Brasilien

Sateré Mawé, Guaraná

Ein kleines Mädchen zeigt eine handvoll Guaraná-Früchte

Die Sateré Mawé sind ein Indianerstamm im mittleren Amazonasgebiet, der ca. 7000 Menschen zählt. Die Guaraná-Pflanze spielt in ihrem Leben als Naturmedizin eine wichtige Rolle. Sie regt an, erhöht die Leistungsfähigkeit und unterdrückt Hungergefühl. Für die Sateré Mawé stellt sie eine wichtige Einkommensquelle dar. Die Gewinnung von Guaraná nach dem Modell der Sateré Mawé ist ein gelungenes Beispiel für eine ökologische und sozial sinnvolle Nutzung des Regenwaldes.

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Mexiko

Tzeltal Tzotzil, Honig

Rosa Gomez, die Mutter von Adinm belädt einen Packesel

Harte Arbeit ist es für den 24-jährigen Familienvater Adin in Mexiko, seine 60 Bienenstöcke zu pflegen, deren Honig er über die Selbsthilfeorganisation Tzeltal Tzotzil an den Fairen Handel verkauft. Aber er tut es gern, denn er tut es für die Zukunft seiner Kinder – für deren gute Ausbildung! Und die wird für seine Kinder möglich durch den Fairen Handel. „Das Wichtige am Fairen Handel ist für uns nicht nur der höhere Preis, den wir für den Honig bekommen, sondern vor Allem, dass wir überhaupt einen Absatzmarkt für unser Produkt haben. Denn hier in Mexiko könnte ich meinen Honig oft gar nicht verkauften“, erklärt er.

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