Meldung vom 10.10.2011

„Rundum fair – Süd trifft Nord: Erste faire Schokolade mit fairer Milch“

Neue Bio-Schokoladen von Physalis-Beere bis Grappa-Traube

Wuppertal/Köln. Unter dem Motto: „Rundum fair – Süd trifft Nord“ hat die GEPA zusammen mit ihren Partnern Naturland e.V. und Milchwerke Berchtesgadener Land auf der Anuga in Köln die ersten fairen Bio-Schokoladen mit fairer Bio-Alpenmilch vorgestellt.

Damit wird erstmals in einer Schokolade die aufwändige Arbeit der Kakao- und Zuckerbauern im Süden sowie der Bio-Milchbauern im Norden fair entlohnt und gewürdigt. Zusätzlich zum GEPA-Logo tragen die Schokoladen daher das Naturland Fair Zeichen, mit dem die GEPA auf die faire Bio-Milch aus Deutschland aufmerksam macht.

Das Schokoladensortiment der GEPA wurde komplett erneuert, so dass sich auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga in Köln vom 8. bis 12. Oktober jetzt 15 Sorten faire Bio-Schokoladen mit fairer Bio-Milch präsentieren können. Darunter finden sich beliebte Klassiker genauso wie ganz neue Rezepturen, etwa Vollmilchschokolade mit Physalis-Beere oder Grappa-Traube.

„Dieses Pionierprojekt ist für uns ein Meilenstein, faire Bedingungen in der Produktions- und Lieferkette eines Süd-Nord-Produktes so umfassend wie möglich zu etablieren“, so Robin Roth, Geschäftsführer Partner und Produkte sowie Marketing der GEPA. „Viele unserer Partner im Süden freuen sich, dass wir jetzt auch Partner im Norden haben, denn Fairness kennt keine Grenzen.“

„Die Kakaogenossenschaft El Naranjillo mit ihren mehr als 5 000 Kleinbauernfamilien, die hochwertigen und fair gehandelten Bio-Kakao produzieren, ist sehr stolz, beim neuen Projekt „Schokolade mit fairer Milch“ dabei zu sein“, sagte Geschäftsführer Isaac Zuñiga Aguilar, der aus Peru zur Anuga gekommen war. „Die GEPA ist nicht nur unser Kunde, sondern inspiriert uns auch, gemeinsam einen nachhaltigen Wert mit guten Produkten zu schaffen. Das hilft uns, unseren Lebensstandard zu verbessern.“

Der Ökoverband Naturland hat schon lange daran gearbeitet, nicht nur Öko-Standards zu entwickeln, sondern über die Zusammenarbeit mit Fair Handelsorganisationen wie der GEPA auch Fair Richtlinien mit aufzunehmen. „Ökologischer Landbau hat nur dann eine Zukunft, wenn Bauern in Süd und Nord davon leben können. Mit der bisher einmaligen Kooperation unserer Partner GEPA und Milchwerke Berchtesgadener Land sind 100 Prozent öko und faire Produkte möglich“, erklärte Steffen Reese, Geschäftsführer Naturland e.V.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, ein so breites und spannendes Sortiment mit fairer Bio-Milch zusammen mit unseren Partnern zu kreieren“, so die GEPA-Produktmanagerin für Schokolade, Hildegard Fuchs. „Mit den neuen Sorten wie Physalis-Beere zeigen wir, wie innovativ der Faire Handel ist“.

Für die neuen Schokoladen liefern rund 300 Naturland-Biobauern, die in der Genossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land zusammengeschlossen sind, ihre faire Bio-Alpenmilch.
„Seit Jahren zahlen wir auch für konventionelle Milch die höchsten Preise“, so Bernhard Pointner, stellvertretender Geschäftsführer Milchwerke Berchtesgadener Land. „Handel und Kunden akzeptieren das gerne. Schließlich erhalten sie dafür dank Kräutern und Gräsern im Futter höchste Qualität und tragen außerdem dazu bei, dass am Alpenrand die Natur- und Kulturlandschaft durch eine zukunftsfähige bäuerliche Landwirtschaft erhalten bleibt.“

Georg Schlickenrieder vermarktet seine Bio-Milch als Naturland Bauer über die Milchwerke Berchtesgadener Land. „Für mich sind faire Partnerschaften, die Kosten decken und Gewinne ermöglichen, die Chance, meinen Arche-Hof zu erhalten und die ökologische Landwirtschaft den Menschen näherzubringen.“

GEPA-Schokoladen sind aus hochwertigen Rohstoffen, ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe hergestellt. Als Bio-Produkt ist für alle Bestandteile einschließlich der Bio-Milch Gentechnikfreiheit vorgeschrieben. Die Schokoladen enthalten echte Kakaobutter und keine Fremdfette, die zu Lasten von Qualität und Produzenten gehen würden.

Die Partner auf der Anuga

Der GEPA-Stand auf der Anuga findet sich am Naturland-Gemeinschaftsstand, Halle 5.1., C-080. Dort präsentieren sich auch Naturland und Milchwerke Berchtesgadener Land an C-084.

Neue Website: www.gepa-jetzt-faire-milch.de

Faire Schokolade trifft faire Milch – Was daraus entsteht, kann man anschaulich auf der neuen Website nachlesen. Bauern in Süd und Nord werden vorgestellt, und die Zukunftsvision heißt: Rundum fair!

Bezugsquellen Schokolade

Die neuen Schokoladen sind erhältlich in den Weltläden, im Lebensmittel- Bio- und Naturkosthandel und im GEPA-Onlineshop unter www.gepa.de

Als Fair Trade-Pionier garantiert die GEPA seit über 35 Jahren Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Hinter der GEPA stehen Misereor, der Evangelische Entwicklungsdienst (eed), die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“.

Naturland fördert den Ökologischen Landbau weltweit und ist mit über 53 000 Bauern und über 500 Herstellern als Naturland Partner einer der größten ökologischen Anbauverbände. www.naturland.de

Die Milchwerke Berchtesgadener Land eG Chiemgau, eine Genossenschaft von Bauern im Alpenvorland, erhielt als erster Betrieb in Deutschland die Naturland Fair Zertifizierung. www.molkerei-bgl.de

Kontaktadresse:

GEPA – The Fair Trade Company
Pressestelle
GEPA-Weg 1
42327 Wuppertal
Tel. 0202 / 266 83 -60 / -64
Fax 0202 / 266 83 10

E-Mail:

Materialien zum Herunterladen

Die Pressemitteilung als pdf
pressemitteilung-anuga-10-10-2011.pdf
Selbstdarstellung El Naranjillo auf Englisch
knowing_naranjillo_2010_-_2020_ingles.pdf
Faire Zusammenarbeit
Faire Zusammenarbeithinten v. l.: Milchbauer Georg Schlickenrieder, Naturland- und BGL-Geschäftsführer Steffen Reese und Bernhard Pointner, vorne v. l.: GEPA-Produktmanagerin Hildegard Fuchs, El Naranjillo-Geschäftsführer Isaac Zuñiga Aguilar, GEPA-Geschäftsführer Robin Roth.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/H. Sachs

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Robin Roth
GEPA-Geschäftsführer Robin Roth mit fairer Bio-Schokolade der GEPA, die jetzt auch faire Bio-Alpenmilch aus Süddeutschland enthält.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/H. Sachs

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Faire Milch auf der Anuga
"Naturland Fair"-Milchbauer Georg Schlickenrieder aus Otterfing, GEPA-Produktmanagerin Hildegar Fuchs und Isaac Zuñiga Aguilar, Geschäftsführer der Kakaogenossenschaft El Naranjillo, Peru am Gemeinschaftstand der GEPA und Naturland e. V.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/H. Sachs

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Süd trifft Nord 1
"Naturland Fair"-Milchbauer Georg Schlickenrieder aus Otterfing mit Isaac Zuñiga Aguilar, Geschäftsführer der Kakaogenossenschaft El Naranjillo aus Peru am Gemeinschaftstand der GEPA und Naturland e. V.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/H. Sachs

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Süd trifft Nord 2
"Naturland Fair"-Milchbauer Georg Schlickenrieder aus Otterfing mit Isaac Zuñiga Aguilar, Geschäftsführer der Kakaogenossenschaft El Naranjillo aus Peru am Gemeinschaftstand der GEPA und Naturland e. V.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/H. Sachs

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Milchwagen
LKW mit Milchtank und BGL-Logo auf einer AlpenstraßeDie faire Bio-Alpenmilch für ihre Bio-Schokoladen bezieht die GEPA von den Milchwerken Berchtesgadener Land. Auf der Anuga in Köln stellte das Fair Handelsunternehmen gemeinsam mit den Milchwerken sowie dem Bio-Anbauverband Naturland die ersten Schokoladen mit fairer Milch vor.
Foto: Milchwerke Berchtesgadener Land

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Milchwerke Berchtesgadener Land
Blonde Frau im blauen Overall und Eimer mit BGL-Logo unter dem ArmDie faire Bio-Alpenmilch für ihre Bio-Schokoladen bezieht die GEPA von den Milchwerken Berchtesgadener Land. Auf der Anuga in Köln stellte das Fair Handelsunternehmen gemeinsam mit den Milchwerken sowie dem Bio-Anbauverband Naturland die ersten Schokoladen mit fairer Milch vor.
Foto: Milchwerke Berchtesgadener Land

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Josef Sichler 1
Bauer im grünen Overall neben Milchtank mit BGL-Logo“Wir wollen nicht große Mengen produzieren, sondern lieber bessere Qualität.“ Josef Sichler ist Mitglied der Genossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land, von der die GEPA die faire Bio-Alpenmilch für ihre fairen Bio-Schokoladen bezieht. Dank fairer und stabiler Milchpreise können die Bio-Bauern ihre Höfe auch in Zukunft ökologisch bewirtschaften.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company

sichler-bgl.zip
Josef Sichler 2
Bauer im Stall mit Milchkanne in der einen, drei GEPA-Schokoladen in der anderen Hand neben einer Kuh“Wir wollen nicht große Mengen produzieren, sondern lieber bessere Qualität.“ Josef Sichler ist Mitglied der Genossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land, von der die GEPA die faire Bio-Alpenmilch für ihre fairen Bio-Schokoladen bezieht. Dank fairer und stabiler Milchpreise können die Bio-Bauern ihre Höfe auch in Zukunft ökologisch bewirtschaften.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company

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Sabine Sichler mit GEPA-Schokoladen
Frau im Dirndl und drei GEPA-Schokoladen in der Hand. Hintergrund: Wiese mit KühenSabine Sichler ist Mitglied der Genossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land, von der die GEPA die faire Bio-Alpenmilch für ihre fairen Bio-Schokoladen bezieht. Dank fairer und stabiler Milchpreise können die Bio-Bauern ihre Höfe auch in Zukunft ökologisch bewirtschaften.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Welsing

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Schokoladenfächer
Hand hält drei GEPA-Schokoladen in die Kamera, Hintergrund: Wiese mit Kühen.Rundum fair: Die GEPA-Bio-Schokoladen sind die ersten mit fairer Milch. Kakao und Zucker stammen – für die GEPA selbstverständlich – ebenfalls aus Fairem Handel.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Welsing

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Rundum faire Milchschokoladen
Milchkanne steht im Heu, daneben die drei neuen GEPA-SchokoladenRundum fair: Die GEPA-Bio-Schokoladen sind die ersten mit fairer Milch. Kakao und Zucker stammen – für die GEPA selbstverständlich – ebenfalls aus Fairem Handel.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Welsing

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Marino Teritorio
Kakaobauer steht vor Kakaobaum „Die Kooperative bezahlt mit dem Geld aus dem Fairen Handel einen Arzt, der sich um uns kümmert, wenn wir krank werden. Und sie bezahlt die Medikamente, die er verschreibt. Andere Bauern wissen nicht, woher sie das Geld für einen Arzt nehmen sollen, wenn sie ihn brauchen.“ Marino Teritorio ist Mitglied von El Naranjillo. Von der peruanischen Genossenschaft bezieht die GEPA Kakaobohnen für ihre fairen Bio-Schokoladen.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch

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Benancia Nasario Murga 1
Kakaobäuerin schlägt Frucht mit Machete auf"Früher habe ich Koka angebaut, weil man damit gut Geld verdienen kann. Doch der Koka-Anbau ist verboten, und die Armee hat meine Felder zerstört. Dank dem Fairen Handel verdiene ich jetzt auch mit Kakao genug, um meine Familie ernähren zu können." Benancia Nasario Murga ist Mitglied von El Naranjillo. Von der peruanischen Genossenschaft bezieht die GEPA Kakaobohnen für ihre fairen Bio-Schokoladen.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch

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Benancia Nasario Murga 2
Kakaobäuerin lächelt und hält offene Kakaoschote in die Kamera"Früher habe ich Koka angebaut, weil man damit gut Geld verdienen kann. Doch der Koka-Anbau ist verboten, und die Armee hat meine Felder zerstört. Dank dem Fairen Handel verdiene ich jetzt auch mit Kakao genug, um meine Familie ernähren zu können." Benancia Nasario Murga ist Mitglied von El Naranjillo. Von der peruanischen Genossenschaft bezieht die GEPA Kakaobohnen für ihre fairen Bio-Schokoladen.
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch

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Jeremiah Patricio mit Familie
Familie PatricioJeremiah Patricio ist Mitglied der Alter Trade Corporation (ATC), Philippinen, von der die GEPA Vollrohrzucker für ihre fairen Schokoladen bezieht: "Mit Alter Trade zu arbeiten ist, völlig anders, verglichen mit der Zeit, als wir noch für die Großgrundbesitzer arbeiteten. Damals waren wir gezwungen, so zu arbeiten, wie die Besitzer es wollten. Jetzt entscheiden wir Mitglieder selbst."
Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A. Welsing

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Georg Schlickenrieder
Schwarz-weiß-Porträt Georg Schlickenrieder“Naturland Fair”-Bauer aus Otterfing
Foto: Naturland

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Steffen Reese
Portrait Steffen ReeseGeschäftsführer Naturland e. V.
Foto: Naturland

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