Meldung vom 15.02.2011
Fairer Handel als "Beitrag zu Entwicklung und Armutsbekämpfung"
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel zu Gast im Regionalen Fair Handelszentrum der GEPA in Leonberg
Leonberg/Wuppertal. Die Rolle des Fairen Handels hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bei seinem Besuch im Regionalen Fair Handelszentrum der GEPA in Leonberg hervorgehoben: „Fairer Handel verbessert durch angemessene Abnehmerpreise, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen und Zugang zu Märkten direkt die Lebensbedingungen der Produzenten in Entwicklungsländern.“ Der Minister zeigte dabei auf, wie Menschen sich ganz konkret einsetzen können. „Besonders wichtig ist mir das zivilgesellschaftliche Engagement vieler Menschen in zahlreichen Weltläden“, so Niebel. „Entscheidend sind nicht zuletzt die vielen Bürger, die bewusst Produkte aus Fairem Handel kaufen. Sie leisten damit einen direkten Beitrag zu Entwicklung und Armutsbekämpfung.“
In Baden-Württemberg hat der Faire Handel eine starke Präsenz Fair gehandelte Produkte (beispielsweise der GEPA) werden in vielen Weltläden und Aktionsgruppen angeboten, aber auch in zahlreichen Firmenkantinen, Bildungseinrichtungen, Lebensmittelmärkten sowie im Bio- und Naturkosthandel. Die Weltläden haben dabei den Weg in andere Vertriebsschienen geebnet. Die Leiterin des Regionalen Fair Handelszentrums der GEPA in Leonberg, Gabriele Cleeves, wies auf die lange Tradition der Weltläden hin: „Die Weltladenbewegung ist sehr stark und schon lange etabliert. Viele Läden feiern jetzt ihr 30-jähriges oder 35-jähriges Jubiläum. Es gibt auch viele professionelle Läden, die den Sprung aus der Nische geschafft haben. Es gab hier immer Vorreiter, sowohl in der Bildungsarbeit als auch bei der Professionalisierung.“ Die Läden sind untereinander gut vernetzt durch regionale Einrichtungen wie den DEAB (Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V., www.deab.de) und die SEZ (Stiftung Entwicklungszusammenarbeit, www.sez.de) sowie überregional durch den Weltladen-Dachverband (www.weltladen.de).
Weitere Informationen zur GEPA unter www.gepa.de und zum Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter www.bmz.de
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