Meldung vom 12.10.2009
Schokogenuss im neuen Gewand
22 faire Sorten als Fortschritt für Süd und Nord. 10 Jahre GEPA-Bio-Schokoladen
Wuppertal/Köln. Rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum der fairen Bio-Schokoladen der GEPA Anfang nächsten Jahres hat die Fair Handelsorganisation ihr komplettes Schokoladensortiment erneuert und erweitert. 22 Sorten – darunter neue Spezialitäten und Klassiker – werden auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga vom 10. bis 14. Oktober in Köln präsentiert.
Edle Schokoladen und exotische Gewürze sind Bestandteil der neuen 5 Spezialitäten „Chili Blanc“, „Kardamom“, „Café Blanc“, „Fleur de Sel“ und „Espresso Caramel“. Einen besonderen Schmelz können diese Sorten wie die dunklen Schokoladen durch die großformatige Flachtafel entwickeln. Neu sind auch die Klassiker „Ganze Nuss“, „Ganze Mandel“ und „Traube Nuss“.
„Das runderneuerte Sortiment ist ein Schritt nach vorn für unsere Kunden und unsere Handelspartner im Süden“, so der GEPA-Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing, Thomas Speck. „Durch seine Vielfalt möchten wir neue Schokoladenfans gewinnen und damit die Chancen für viele Kakaobauernfamilien erhöhen.“
Auf jeder Flachtafel ist jetzt das GEPA-Logo in die Schokolade geprägt. Neu ist auch der Stempel „Wir handeln – grundsätzlich fair“ auf der Vorderseite der Verpackung. „Damit unterstreichen wir unsere Einzigartigkeit und Kompetenz im Fairen Handel“, so der GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck. „Fairer Handel ist für uns keine Nebensache, sondern Unternehmenszweck“.
GEPA-Schokoladen sind aus hochwertigen Rohstoffen, ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe hergestellt. Sie sind frei von Gentechnik und auf Soja-Lezithin wird verzichtet. Die Schokoladen enthalten echte Kakaobutter, keine Fremdfette, denn das würde zu Lasten von Qualität und Produzenten gehen.
„Fairer Handel bedeutet für uns mehr als nur faire Preise für unsere Handelspartner“, so der GEPA-Geschäftsführer für Partner und Produkte, Robin Roth. „Wir eröffnen auch kleineren Organisationen den Marktzugang wie dem Genossenschaftsverband CEPICAFÉ aus Peru. Angefangen mit und gestärkt durch den Fairen Handel mit Kaffee, konnte die Organisation die Palette ausweiten und inzwischen auch hochwertigen Kakao für unser neues Sortiment anbauen“. Bei anderen wie der Kakao-Genossenschaft El Naranjillo aus Peru bietet der Absatz der Kakaobohnen über den Fairen Handel alternative Einkommensmöglichkeiten zum oft weit verbreiteten Koka-Anbau. “Früher habe ich Koka angebaut, weil man damit gut Geld verdienen kann“, so die Kakaobäuerin Benancia Nasario Murga.
„Doch der Koka-Anbau ist verboten, und die Armee hat meine Felder zerstört. Dank dem Fairen Handel verdiene ich jetzt auch mit Kakaogenug, um meine Familie ernähren zu können.“
Kakao und Kakaobutter für die GEPA-Schokolade stammen von Kleinbauerngenossenschaften aus Bolivien, Peru, Dominkanischer Republik, Elfenbeinküste, Kolumbien und Nicaragua. In Zeiten niedriger Weltmarktpreise für Kakao bedeuten die Mindestpreise des Fairen Handels eine Absicherung für die Produzentenfamilien, die sonst den Schwankungen ohne Netz und doppelten Boden ausgesetzt wären. Die Bio-Zuschläge für Bio-Kakao ermöglichen die Umstellung auf Bio-Anbau und honorieren den höheren Arbeitsaufwand. Für Bio-Roh-Kakao zahlt der Faire Handel einen Mindestpreis von 1.750 US-Dollar plus 200 US-Dollar Bio-Prämie pro Tonne. Liegt der Weltmarktpreis über diesem Mindestpreis, so zahlt die GEPA für Bio-Kakao den Weltmarktpreis plus Fairtrade-Prämie und zusätzlich eine marktbedingt deutlich erhöhte Prämie für Bio-Kakao.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 31. 3. 09 ) lag der Umsatz der GEPA in Deutschland mit Tafeln, Riegeln und Schokoladenprodukten wie Dragees bei etwa 7,3 Millionen Euro.
Schokoladenaktion Aachen: www.schokoladenaktion.de
„Die dunklen Seiten der Schokolade“ zu den Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau lautet eine Studie des SÜDWIND e.V., die vom Bistum Aachen und den Evangelischen Kirchenkreisen Aachen und Jülich im Rahmen der Schokoladenaktion Aachen erstellt wurde. Fairer Handel kann demnach Perspektiven bieten: Eine deutliche Erhöhung der Einkommen der Bauern ist die Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation.
Bezugsquellen neue GEPA-Schokolade
Das neue Sortiment gibt es in den Weltläden und im GEPA-Onlineshop unter www.gepa.de sowie im Lebensmittel- Bio- und Naturkosthandel: bisher bei tegut, akzenta (Wuppertal/Schwelm), Alnatura, Kaiser´s Tengelmann, Edeka, terra Naturkost (Berlin), Basic, Budnikowsky (Drogeriemärkte Hamburg), Naturkost Gell (Kaltenkirchen), Konsum (Dresden), Bio Company (Berlin), Füllhorn (Heidelberg), Naturkost Elkershausen, Dennree, Rinklin Naturkosthandel.
Die GEPA handelt als größte europäische Fair Handelsorganisation seit mehr als 30 Jahren mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika und Asien zu fairen Preisen und langfristigen Handelsbeziehungen. Hinter der GEPA stehen Misereor, der Evangelische Entwicklungsdienst (eed), die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“und die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“.
Preise und Auszeichnungen:
Die GEPA ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigster Einkauf“ nominiert (Oktober 2009)
Goldmedaille der Verbraucherinitiative „Nachhaltiges Einzelhandelsunternehmen 2009“ (September 2009)
Wuppertaler Wirtschaftspreis 2009 (Oktober 2009)
Fairtrade Award 2009 (September 2009)
Migliedschaften:
World Fair Trade Organization (WFTO)
European Fair Trade Association (EFTA)
Kontaktadresse:
GEPA – The Fair Trade Company
Pressestelle
GEPA-Weg 1
42327 Wuppertal
Tel. 0202 / 266 83 60-64
Fax 0202 / 266 83 25
E-Mail: presse@gepa.org
Materialien zum Herunterladen
- Pressemitteilung
- Pressemitteilung_Anuga_12.10.2009.pdf
- Bei der Vorstellung der neuen GEPA-Schokoladenspezialitäten auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga in Köln
Daniel Castro Cahuas, Geschäftsführer Kakaogenossenschaft El Naranjillo aus Peru, GEPA-Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, Thomas Speck, und GEPA-Geschäftsführer Partner und Produkte, Robin Roth, bei der Vorstellung der neuen GEPA-Schokoladenspezialitäten auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga in Köln. Foto: GEPA - The Fair Trade Company / S. KianmehrPressekonferenz_GEPA_ANUGA_1265.zip- Neue GEPA-Spezialiäten am Anuga-Stand
Robin Roth, GEPA-Geschäftsführer Partner und Produkte, Daniel Castro Cahuas, Geschäftsführer Kakaogenossenschaft El Naranjillo aus Peru, Thomas Speck, GEPA-Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, Magno Cántaro Diego, Präsident Kakaogenossenschaft El Naranjillo, mit den neuen GEPA-Spezialiäten am Anuga-Stand. Foto: GEPA - The Fair Trade Company / S. KianmehrPressekonferenz_GEPA_ANUGA_1486.zip- Probe der neuen Schokoladen am Anuga-Stand der GEPA
Daniel Castro Cahuas, Geschäftsführer Kakaogenossenschaft El Naranjillo aus Peru, Thomas Speck, GEPA-Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, Magno Cántaro Diego, Präsident Kakaogenossenschaft El Naranjillo, probieren die neuen Schokoladen am Anuga-Stand der GEPA. Von El Naranjillo bezieht die GEPA einen großen Anteil Bio-Kakao. Foto: GEPA - The Fair Trade Company / S. KianmehrPressekonferenz_GEPA_ANUGA_1495.zip- Silke Rottenberg mag besonders gerne die neue Café Blanc
Silke Rottenberg, ehemalige Nationaltorhüterin und jetzt DFB-Trainerin und Botschafterin für die Frauen-WM, mag besonders gerne die neue Café Blanc. Am GEPA-Stand auf der Anuga in Köln probierte sie die Schokoladenspezialität. Foto: GEPA - The Fair Trade Company / A. WelsingSilke_Rottenberg_Anuga_16.zip- Silke Rottenberg am GEPA-Stand auf der Anuga in Köln
Silke Rottenberg, ehemalige Nationaltorhüterin und jetzt DFB-Trainerin und Botschafterin für die Frauen-WM, mag besonders gerne die neue Café Blanc. Am GEPA-Stand auf der Anuga in Köln probierte sie die Schokoladenspezialität. Foto: GEPA - The Fair Trade Company / A. WelsingSilke_Rottenberg_Anuga_30.zip- Silke Rottenberg am GEPA-Stand auf der Anuga in Köln
Schokoladengenuss zum Fairen Kaffee: Silke Rottenberg, ehemalige Nationaltorhüterin und jetzt DFB-Trainerin und Botschafterin für die Frauen-WM, mag besonders gerne die neue Café Blanc. Am GEPA-Stand auf der Anuga in Köln probierte sie die Schokoladenspezialität in Kombination mit einem fairen Latte Macchiato. Foto: GEPA - The Fair Trade Company / A. WelsingSilke_Rottenberg_Anuga_27.zip- Benancia Nasario Murga
"Früher habe ich Koka angebaut, weil man damit gut Geld verdienen kann", sagt die Kakaobäuerin Benancia Nasario Murga. "Doch der Koka-Anbau ist verboten, und die Armee hat meine Felder zerstört. Dank dem Fairen Handel verdiene ich jetzt auch mit Kakao genug, um meine Familie ernähren zu können." Benancia ist Mitglied der peruanischen Kakaogenossenschaft El Naranjillo, von der die GEPA einen Teil ihres Biorohkakaos für ihr neues Schokoladensortiment bezieht.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Nuschtingo_maria_benancia.zip- Die neuen GEPA-Spezialtitäten
Die neuen GEPA-Spezialitäten mit ausgefallenen GewürzenGEPA_Spezialitaeten_Faecher.zip- Die neuen GEPA-Spezialtitäten
Foto: C. KöhlerSpezialitaeten_Koehler.zip- Die GEPA-Nuss-Schokoladen
Die GEPA-Nuss-Schokoladen sind Teil des neuen Schokoladensortiments, das zur Anuga 2009 vorgestellt wurde.
Foto: C. KoehlerArrangement_Koehler.zip- Die GEPA-Grand Noir Schokoladen
Die GEPA-Grand Noir Schokoladen sind bei Verbraucherinnen und Verbrauchern besonders beliebt.GrandNoirFaecher.zip- GEPA Café Blanc-Schokolade
Der GEPA Café Blanc-Schokolade wird ein "Stempel" aufgedrückt: G für GEPA.
Foto: GEPA - The Fair Trade Schokolade/WelsingProduktion_Cafe_Blanc.zip- Verpacken der Café Blanc-Schokolade.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingVerpacken_Cafe_Blanc.zip- Video
- Fairer Handel in der Kakaogenossenschaft El Naranjillo.
Video: GEPA - The Fair Trade Company/A.WelsingNaranjillo.zip - Video - Neue GEPA Schokolade
- Neue GEPA Schokolade.
Video: GEPA - The Fair Trade Company / A.WelsingGEPA_neue_Schokolade.zip - Silke Rottenberg am GEPA Stand auf der Anuga
- Am GEPA Stand auf der Anuga.
Video: GEPA - The Fair Trade Company / A.WelsingGEPA_ANUGA_Silke_Rottenberg.zip



