Meldung vom 23.04.2004
Fairer Kaffee mit dem "Aha"-Effekt: GEPA-Café Aha vorne bei Stiftung Warentest
"Rundherum gut": Café Aha überzeugte beim Einsatz für Mensch und Umwelt sowie bei Kaffeequalität
Wuppertal. GEPA-Kaffee mit dem Aha-Effekt: In der aktuellen Maiausgabe der Zeitschrift „test“ hat die Stiftung Warentest 31 Röstkaffees getestet sowie das Engagement der beteiligten 19 Unternehmen für Soziales und Umwelt untersucht.
Der Café Aha der GEPA gehört demnach zu den vier Kaffees, die sowohl mit starkem Sozial- und Umwelt-Engagement als auch mit „gutem“ Geschmack als „rundherum gut“ überzeugen konnten.
Nach Stiftung Warentest profitierten Discounter, die bei Sozialem und Umwelt gut abschnitten, von ihren Bio- und Fairtrade-Lieferanten.
Was den Produkttest angeht, so schnitten neben der GEPA 19 weitere Kaffees mit „gut“ ab, vier mit „befriedigend“, vier mit „ausreichend“ und drei mit „mangelhaft“.
Für den Unternehmenstest wurden 40 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung (CSR – Corporate Social Responsibility) definiert und abgefragt. GEPA wird als Unternehmen „starkes Engagement“, „sehr umfassende CSR-Politik“ und „sehr gute Beantwortung Kundenanfragen“ bescheinigt. Auch die Transparenz der GEPA wird mit „sehr stark engagiert“ bewertet.
Der konventionellen Kaffee-Industrie wird vorgeworfen, dass „ihre Werbung nicht der Realität standhält“, denn viele konnten oder wollten ihre Kaffees nicht genau in den Ursprung zurückverfolgen.
„Wir sind stolz auf dieses gute Ergebnis“, erklärte GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck“. „Der Café Aha ist als einziger der vier hervorgehobenen Kaffees kein Bio-Kaffee, daher freut uns das Resultat besonders. Dass die positive Wirkung des Fairen Handels für die Kaffeebauern bescheinigt wird, bestätigt unsere jahrelange intensive Pionier- und Entwicklungsarbeit“.
Rund 55 Prozent aller Kaffees im GEPA-Sortiment sind Bio-Kaffees. Der GEPA-Handelspartner Fedecocagua aus Guatemala, der den Hauptanteil für den untersuchten Café Aha liefert, produziert sowohl konventionellen als auch Bio-Kaffee. Im Test wird das starke Umweltengagement der Kooperative hervorgehoben.
Stiftung Warentest zeigt ebenfalls auf, wie die Bauern im Gegensatz zur konventionellen Kaffee-Industrie von den Mehrpreisen des Fairen Handels profitieren: „Das Geld, das Bioverbände und fairer Handel über dem Marktpreis zahlen, kommt vor Ort an.“ Im Verhältnis zu nur 6 Prozent, die die Bauern von einem konventionellen Kaffee erhalten, wird ein Bio-Kaffee der GEPA gegenübergestellt, wo 16 Prozent beim Bauern bleiben.
Der Café Aha der GEPA sowie viele andere Kaffeespezialitäten sind erhältlich in den 800 Weltläden, im Lebensmittelhandel sowie im GEPA-Onlineshop unter www.gepa.de . In vielen Firmenkantinen und Bildungseinrichtungen wird ebenfalls GEPA-Kaffee getrunken. Im Bio- und Naturkosthandel sind viele Bio-Kaffees der GEPA erhältlich.
Bereits seit mehr als fünf Jahren wird in der Zentrale des Deutschen Fußballbundes (DFB) in Frankfurt fairer GEPA-Kaffee ausgeschenkt. Seit dem Pokalfinale in Berlin 2007 ist die Café Si Bar der GEPA bei vielen Länderspielen der Frauen- und Männer-Nationalteams im VIP-Bereich dabei.
Die GEPA handelt als größte europäische Fair Handelsorganisation seit mehr als 30 Jahren mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika und Asien zu fairen Preisen und langfristigen Handelsbeziehungen. Hinter der GEPA stehen Misereor, der Evangelische Entwicklungsdienst (eed), die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt.
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GEPA – The Fair Trade Company
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Fax 0202 / 266 83 25
E-Mail: presse@gepa.org
Materialien zum Herunterladen
- Pressemitteliung_Cafe_Aha_Warentest.pdf
Kaffee mit dem "Aha"-Effekt: GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck stolz mit dem Kaffee, der Stiftung Warentest rundum überzeugte - weil die Qualität stimmte und auch das Engagement im Fairen Handel. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingSpeck Café Aha Gebäude
Getestet und für "gut" befunden: so das Urteil von Warentest zum Café Aha. Neben der Produktqualität wurde auch die soziale Qualität des Fairen Handels besonders hervorgehoben. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingProduktbild Café Aha
Getestet und für "gut" befunden: so das Urteil von Stiftung Warentest zum Café Aha. neben der Produktqualität wurde auch die sozilale Qualität des Kaffees besonders hervorgehoben.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingSchmuckbild Café Aha
Der von Warentest mit "gut" bewertete Cafe Aha ist einer der beliebtesten GEPA-Kaffees. Hier auf Platz 7 der Ranking-Liste. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingRanking GEPA-Kaffees
Schlürfen für den guten Kaffee: Im GEPA-Kaffeelabor werden die Mischungen für GEPA-Kaffees wie den Cafe Aha zusammengestellt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingSchlürfen Kaffee
Von jedem Container Kaffee, der an die GEPA nach Deutschland verschifft wird, geht ein Vorverschiffungsmuster an das GEPA-Kaffeelabor. Kleber Cruz Garcia vom Produktmanagement prüft Geruch, Farbe und Größe der Bohnen. Denn Geruch und Farbe sagen viel über die Qualität der Bohnen aus. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingPrüfen Bohnen Kaffeelabor
Kaffee mit "Aha"-Effekt: Kleber Cruz Garcia (GEPA-Produktmanagement) stolz mit dem Kaffee, der Warentest "rundum" überzeugte. Nicht nur die Qualiät stimmte, auch das soziale Engagement im Fairen Handel. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingKleber Cruz Garcia mit Café Aha
Nicolas Gimenez, Bauer der Kaffeegenossenschaft Fedecocagua (Guatemala), von der die GEPA einen Teil ihres Rohkaffees für den Café Aha bezieht: "Mit dem Geld, das ich durch den Fairen Handel verdient habe, konnte ich ein richtiges Haus aus Ziegelsteinen bauen und muss nicht mehr in einer Lehmhütte wohnen. Und ich kann Milch für meine Kinder kaufen." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/Nusch.Nicolas Gimenez Fedecocagua
Letitia Cano Amas von der Kaffeegenossenschaft Fedecocagua (Guatemala). Rohkaffee der Genossenschaft ist auch im GEPA Café Aha enthalten. Mit Fedecocagua arbeitet die GEPA schon seit über 30 Jahren zusammen. Faire Preise und langjährige Partnerschaft geben den Bauern Planungssicherheit.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/NuschLetititia Cano Armas Fedecocagua
Nicolas Gimenez von der Kaffeegenossenschaft Fedecocagua (Guatemala)mit "Regenwurmerde". Kompostwürmer fressen das Fruchtfleisch der Kaffeekirschen, verdauen es und scheiden es aus. Daraus wird nährstoffreiche Humuserde gewonnen. Von Fedecocagua bezieht die GEPA einen Teil des Rohkaffees, der im Café Aha enthalten ist.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/NuschNicolas Gimenez Fedecocagua Regenwurmerde
Trocknung der Kaffeekerne bei der Genossenschaft Fedecocagua (Guatemala). Von Fedecocagua erhält die GEPA einen Teil des Rohkaffees, der im Café Aha enthalte ist. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/NuschTrockung Kaffeebohnen Fedecocagua
GEPA-Indio-Kaffee aus den 70ern mit Rohkaffee der Genossenschaft Fedecocagua. Rohkaffee der Genossenschaft ist auch im Café Aha enthalten, der von Warentest mit "rundum gut" bewertet wurde.
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/WelsingGEPA-Indio-Kaffee Fedecocagua



