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2. GEPA-Wein aus Übersee – wie passt das zum Klimaschutz?


Ähnlich wie beim Honig würde auch der in Deutschland produzierte Wein nicht
ausreichen, um den Bedarf zu decken.
Es muss also Wein importiert werden, weil die Nachfrage größer ist als das
Angebot.
Gerade bei Nahrungsmitteln können Produktion und Verarbeitung eine wichtigere
Rolle für den Klima-Fußabdruck spielen als die Transportwege. 
Der Transport schlägt bei der GEPA kaum ins Gewicht, da fast die gesamte
Ware, die die GEPA importiert, auf großen Containerschiffen zu uns gelangt.
Auf ein Containerschiff aus Übersee passt ein Vielfaches der Menge, die Platz in
einem Lkw hätte.
Der Import von Produkten aus Übersee ist nicht zwangsläufig schädlicher für die
Umwelt als die Einfuhr von Produkten aus Europa.

Emissionsgleiche Transportentfernungen in Tonnen/km:
LKW 300 km
Bahn 2000 km
Binnenschiff 1700 km
Hochseeschiff 10 000 km

Ein LKW setzt auf einer Strecke von nur 300 km genau so viele Emissionen frei
wie ein Hochseeschiff auf 10 000 km.
Die Umweltbilanz von LKW ist also weitaus negativer als die von
Containerschiffen.
Der Wein aus Chile ist also, was den Emissionsausstoß angeht, nicht
umweltschädigender als der Wein aus Spanien oder Deutschland, der mit dem
Lkw transportiert wird.
Die GEPA z.B. bemüht sich, den Weitertransport innerhalb Deutschlands
weitestgehend über Binnenschiffe oder das Schienennetz abzuwickeln.
Oft ist aber der Transport mit dem Lkw nicht zu vermeiden.

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