Fairer Bio-Tee und -Schokolade schaffen Chancen in der globalen Wertschöpfungskette

17.09.2019 – „Food-Pairing“ mit ehemaliger Fußballnationalspielerin Celia Šašić/Grußwort von Entwicklungsminister Gerd Müller


Frankfurt/Wuppertal.Anlässlich der bundesweiten Fairen Woche hat die GEPA zu ihrem Tee-Schwerpunkt unter dem Motto #TimeForFairTea fairen Bio-Tee in Kombination mit Bio-Schokolade im sogenannten „Food-Pairing“ in den Mittelpunkt gestellt. Im Frankfurter Café „The Good Coffee“ konnten die Gäste die Variationen im Rahmen eines Medien- und Bloggerevents verkosten.
GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger überbrachte ein Grußwort von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zum Engagement der GEPA in den Cafés „The Good Coffee“, in dem es heißt: „Wir alle haben mit unseren Kaufentscheidungen direkten Einfluss auf das Leben und die Chancen anderer Menschen! Es ist auch der unermüdlichen Arbeit der GEPA zu verdanken, dass dies immer mehr Menschen bewusst wird“. Der Minister hob auch die Rolle von Unternehmen hervor, die sicherstellen müssen, dass Menschenrechte in Lieferketten eingehalten werden: „Viele gehen bereits freiwillig voran – so wie die Awake Social Coffee Company, die die beiden Cafés ,The Good Coffee‘ (in Frankfurt und Mainz) trägt. Als Gesellschafterin ist die GEPA auch hier mit im Spiel – zusammen mit dem Verein ,Kirche in Aktion‘“. Vor wenigen Monaten hatte die GEPA hier ihre Beteiligung bekannt gegeben.

Weltweite transparente Wertschöpfungskette

„Die Verbindung von Gerechtigkeit und Genuss ist ein Traumpaar, genauso wie fairer Bio-Tee und faire Bio-Schokolade“, so GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger. Vor 30 Jahren hat die GEPA als Pionier und Vorreiter zusammen mit ihrem indischen Tee-Partner Tea Promoters India und dem Anbauverband Naturland den ersten fairen Bio-Teegarten in Darjeeling aufgebaut und Zeichen in Sachen ökologische und soziale Entwicklung im Tee-Anbau gesetzt – vom Blatt bis zum Aufguss fair. „Unser neues Tee-Sortiment, das wir in diesem Jahr aus Anlass des Jubiläums in den Mittelpunkt stellen, zeigt, wie alle über Fairen Handel zum Teil einer weltweiten transparenten Wertschöpfungskette werden – von der Pflückerin bis zum/zur Verbraucher/-in.“ Weil die soziale und ökologische Verantwortung von Anfang an Kern ihrer Unternehmensphilosophie ist, unterstützt die GEPA auch die aktuellen Forderungen an die Bundesregierung nach einem wirksamen Lieferkettengesetz für Unternehmen.

GEPA-Schokoladenbotschafterin und Tee-Genießerin Celia Šašić sagte bei der Verkostung von „Earl Grey Bio Schwarztee“ mit der Sorte „Salty Caramel“ und der veganen Schokolade „Salzmandel Cassis“: „Das passt genau zusammen: Tee liebe ich und ich bin sowieso schon Fan der beiden Schokoladen. Am Konzept ,Fair Trade‘ finde ich einfach klasse, dass jeder auch den fairen Lohn für die Arbeit bekommt, die er macht. Transparenz ist beispielsweise bei Tee für mich wichtig – bei der GEPA weiß ich, dass man bekommt, was auf der Verpackung steht. Und auch ,Bio‘ sorgt dafür, dass das Ganze nachhaltig ist. So ist es gar nicht so schwer, seinen Beitrag zu leisten.“
Für die ehemalige Torjägerin der Frauen-Nationalmannschaft ist Frankfurt ein spezieller Ort: Beim 1. FFC hatte sie als Spielerin besondere Erfolge verzeichnet. Aktuell engagiert sie sich im Namen des DFB für die Europameisterschaften 2020 und 2024.

Gleiche Chancen durch Fairen Handel

Passend zum Motto der Fairen Woche „Gleiche Chancen durch Fairen Handel“ zum Thema Geschlechtergerechtigkeit ist der faire Bio-Tee von TPI auch ein Beispiel dafür, wie Frauen im Tee-Sektor neue Rollen übernehmen können. So gibt es bei TPI seit 13 Jahren die erste Teegartenmanagerin in Darjeeling und ganz Indien – im Tee-Sektor die große Ausnahme.

Noch bis zum 27. September finden bundesweit eine Vielzahl von Aktionen statt, um auf den Fairen Handel aufmerksam zu machen, weitere Infos unter www.faire-woche.de

Im Tee-Special www.gepa.de/timeforfairtea gibt es Geschichten und Bilder über die Menschen, die den Tee anbauen, und darüber hinaus den Teefilm „Vom Blatt bis zum Aufguss fair“.





Als Fair Trade-Pionier steht die GEPA seit über 40 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 als „Deutschlands nachhaltigste Marke“; gleichzeitig wurde sie dabei unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen (bis 499 Mitarbeiter) gewählt. Außerdem hat sich die GEPA nach dem neuen Garantiesystem der WFTO prüfen lassen. 

Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter www.gepa.de 

Mitgliedschaften:

  • World Fair Trade Organization (WFTO) 
  • European Fair Trade Association (EFTA) 
  • Forum Fairer Handel (FFH)


GEPA und „The Good Coffee“

Zusammen mit der GEPA ist der sozial engagierte Verein „Kirche in Aktion” Gesellschafter der Awake Social Coffee Company, die die beiden Cafés „The Good Coffee“ trägt. Kirche in Aktion e.V. ist eine ökumenische Bewegung unterschiedlichster Konfessionen im Rhein-Main-Gebiet. Für dieses Ziel engagieren sich ca. 400 Ehrenamtliche an über 40 Orten. Theologisch orientiert sich „KiA” an der methodistischen Tradition.  www.kircheinaktion.de/ueberlick


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