GEPA-Geschäftsbericht 2017

28.11.2018 – 19,8 Millionen Euro Importvolumen im Süden


Wuppertal. Im neuen GEPA-Geschäftsbericht für 2017 blickt das Fair Handelsunternehmen wieder auf ein vielfältiges Geschäftsjahr zurück. Der Bericht spiegelt wider, wie sich die GEPA in vielen Bereichen entwickelt hat – vom neuen Sortiment „Taste Fair Africa“ bis zum Engagement für Klimagerechtigkeit oder der Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems.

Wer hat vom Fairen Handel profitiert?

Insgesamt hat die GEPA im Kalenderjahr 2017 für 19,8 Millionen Euro (rund 22,2 Millionen US-Dollar) Ware bei ihren Handelspartnern – vor allem im Süden – eingekauft. Dies verteilt sich insgesamt auf 144 Handelspartner wie etwa Genossenschaften oder kleine Handwerksbetriebe. Damit konnten 34 Handelspartner in Afrika, 70 in Lateinamerika, 37 in Asien und drei in Europa vom Fairen Handel und seinen Leistungen wie etwa fairen Preisen profitieren.

Der Geschäftsbericht bildet die Ergänzung zur GEPA-Jahrespressekonferenz im Mai dieses Jahres, bei der die Umsatzzahlen 2017 vorgelegt wurden: Der Fair Trade-Pionier konnte sich 2017 mit einem Großhandelsumsatz von 72,4  Millionen Euro – geringfügig unter Vorjahresniveau – stabil darstellen (minus 1,9 Prozent).

Im aktuellen Bericht kann nun das komplette Geschäftsjahr 2017 mit u.a. Gewinn- und Verlustrechnung nachgelesen werden.

„Wir bedanken uns für die Geduld bei den Anlaufschwierigkeiten während der Neueinführung unseres Warenwirtschaftssystems“, erklärte der Kaufmännische GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth. „Wir sehen dieses System als Zukunftsinvestition um den Service für unsere Kundinnen und Kunden zu verbessern.“

Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb, erklärte: „Partnerschaftlich mit allen in einer fairen Wertschöpfungskette zu handeln, das ist unser zentrales Ziel. Dazu gehören auch Transparenz in allen Bereichen für Kunden und Partner sowie immer mehr Wertschöpfung in den Ursprungsländern.“

Qualität auf allen Ebenen

Ein Ausspruch von Roberto René Gonzalez, Geschäftsführer der Kaffeekooperative RAOS in Honduras, steht auch symbolisch für die Arbeit des Fair Handelsunternehmens mit vielen anderen Handelspartnern im Süden: „Qualität liegt nicht nur in der Bohne, in der Kirsche, sondern auch in den Beziehungen, im Austausch und in der Kommunikation.”

Den Geschäftsbericht gibt es ausschließlich in digitaler Form. Er ist unter www.gepa.de/Geschäftsbericht herunterzuladen.

Als Fair Trade-Pionier steht die GEPA seit über 40 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 als „Deutschlands nachhaltigste Marke“; gleichzeitig wurde sie dabei unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen (bis 499 Mitarbeiter) gewählt. Außerdem hat sich die GEPA nach dem neuen Garantiesystem der WFTO prüfen lassen. Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter www.gepa.de 

Mitgliedschaften:
•    World Fair Trade Organization (WFTO)
•    European Fair Trade Association (EFTA)
•    Forum Fairer Handel (FFH)

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