Gleich morgens fair starten!

Faires Klima-Frühstück
- auch nach der Fairen Woche

Schon am Morgen fair genießen und dabei etwas fürs Klima tun: Dazu haben wir in der Fairen Woche 2022 mit unserer Aktion „Faires Klima-Frühstück“ aufgerufen. Im Aktionszeitraum vom 16. bis 30. September gingen 5 % des GEPA-Umsatzes mit ausgewählten Frühstücksprodukten in einen speziellen Klima-Fonds. Der Fonds der GEPA und unserer europäischen Partner-Organisationen (EFTA) unterstützt acht definierte Klimaprojekte bei Handelspartnern im Globalen Süden – darunter diese beiden:

Die Klimakrise ist längst da – jetzt brauchen wir Klimagerechtigkeit!

Am besten fair frühstücken fürs Klima – jeden Tag!Celia Šašić

Der Aktionszeitraum ist zwar vorbei – doch mit deinem fairen Einkauf trägst du generell zu Klimagerechtigkeit und Klimaschutz bei: Fairer Handel und kleinbäuerliche Landwirtschaft sind an sich schon besser fürs Klima. Mischkulturen mit Schattenbäumen statt industrieller Monokulturen benötigen weniger Maschinen, weniger Wasser und weniger künstlichen Dünger – bieten dafür aber größere Artenvielfalt. Wir stimmen deshalb unserer Botschafterin Celia Šašić vollkommen zu, wenn sie sagt: „Am besten fair frühstücken fürs Klima – jeden Tag!“

Faires Klima-Frühstück: Jetzt mitmachen!

Was du tun kannst:

  • Beim Einkaufen – zum Beispiel für dein Frühstück – auf faire Produkte achten: Hier gibt’s GEPA-Produkte
  • Unsere Petition an die EU unterschreiben: für gerechtere Klimafinanzierung!
  • Dir die Aufzeichnung von unserem Frühstücks-Talk ansehen (Insta-Live vom 21.09.2022) und mehr über Klimagerechtigkeit erfahren
  • Dich generell über Klimagerechtigkeit und die globalen Zusammenhänge auf unserer Website und in unseren Social-Media-Kanälen informieren und vernetzen
  • Im Weltladen vorbeischauen: Sieh dich einfach um und/oder lerne andere Fair-Handels-Aktive kennen!

Faires Klima für alle!

  • Frühstück mit gutem Gefühl genießen
  • Fairen Handel mit Kleinbäuer*innen unterstützen
  • Klimagerechtigkeit stärken durch Klimaprojekte vor Ort

 

CLIMATE JUSTICE – LET’S DO IT FAIR

Zur Aktion „Faires Klima-Frühstück“ ruft die GEPA auf als Fortsetzung der europäischen Kampagne CLIMATE JUSTICE – LET’S DO IT FAIR. Dazu haben sich Fair Handelsorganisationen in Europa zusammengeschlossen, um auf das Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam zu machen. Sie alle sind wie die GEPA Mitglieder der European Fair Trade Association (EFTA). Mehr über die europäische Kampagne liest du hier:
gepa.de/climatejustice-letsdoitfair

GEPA-Botschafterin Celia Šašić im Weltladen Bornheim

Genau wie wir selbst ist auch unsere Botschafterin Celia Šašić der Meinung, dass Fairer Handel und Bio-Anbau einfach zusammengehören. Das gilt vor allem in Zeiten wie diesen, in denen Krise auf Krise folgt. Die ehemalige Nationalspielerin und Europas Fußballerin des Jahres macht sich schon lange stark für die Ziele des Fairen Handels. Vor kurzem - im Vorfeld der Fairen Woche 2022 - schaute sie gerne auf einen Besuch im Weltladen Bornheim in Frankfurt am Main vorbei, um auf unsere Aktion "Faires Klima-Frühstück" aufmerksam zu machen. Dabei ist dieses schöne Kurzvideo entstanden, in dem Celia Šašić die grundlegenden Infos rund um die Aktion nochmal zusammenfasst:

Insta-Live vom 21.09. jetzt nochmal ansehen

Du hast unseren Frühsücks-Talk im Insta-Live am 21.09. verpasst? Kein Problem! Hier kannst du dir den Live-Talk nochmal in Ruhe ansehen. Weitere Infos dazu findest du hier.

Große Auswahl für dein Faires Klima-Frühstück

Wir wollen, dass du es beim Frühstück so schön wie möglich hast: Nichts geht über eine duftende Tasse Kaffee oder einen wohltuenden Tee an einem schön gedeckten Frühstückstisch – oder vielleicht frühstückst du lieber im Bett? Bei uns findest du hochwertige Tischdecken und Servietten genauso wie gemütliche Pyjamas und Gute-Laune-Socken.

Was deine Kaufentscheidung mit dem Klima zu tun hat? Kleinbäuerliche Landwirtschaft und Bio-Anbau sind an sich schon besser fürs Klima. Im Aktionszeitraum unterstützt du durch deinen Einkauf über den Fairen Handel hinaus Klimaprojekte im Globalen Süden.

Zu den Aktionsprodukten zählen zum Beispiel unsere Kaffees der Orgánico-Linie, Schwarz- und Grüntees, Kakaogetränke, Honige aus Mexiko und Brotaufstriche sowie Pyjamas, Socken und die Tischwäsche. Hier siehst du ein paar Beispiele, schaue außerdem in unserem Onlineshop vorbei, um die ganze Auswahl zu sehen:

 

Wo gibt’s die Produkte?

Alles für dein #FairesKlimaFrühstück findest du in teilnehmenden Weltläden. Auch im Bio- und Lebensmittelhandel gibt es Aktionen und zwar bei basic, denn’s und Konsum Dresden.

Außerdem machen Partner unseres Außer-Haus-Service mit wie Tagungseinrichtungen oder Jugendherbergen: Alle teilnehmenden AHS-Partner auf einen Blick findest du hier
Schau auch bei uns direkt vorbei: Sowohl im Onlineshop als auch im GEPA-Store hier bei uns in Wuppertal-Vohwinkel werdet ihr fündig!

Was passiert mit dem Geld?

Im Aktionszeitraum fließen 5 % des Umsatzes mit ausgewählten GEPA-Produkten in einen speziellen Klima-Fonds der GEPA und der teilnehmenden europäischen Fair Handelsorganisationen, die Mitglieder der European Fair Trade Association (EFTA) sind. Über diesen Fonds werden acht definierte Klimaprojekte bei Handelspartnern der teilnehmenden Organisationen im Globalen Süden unterstützt, darunter auch GEPA-Partner: Beispielsweise der Bau von Regenwasser-Auffangsystemen bei unserem Teepartner Tea Promoters India (TPI) oder die Aufforstung mit Obst- und Nutzbäumen bei unserem Honigpartner Tzeltal Tzotzil.

 

Obst- und Nutzbäume beim Honigpartner Tzeltal Tzotzil

Die Obstbäume bieten den Bienen Nektar und den Mitgliedern Zusatzeinkommen.Alonso Mendez

Durch dein Faires Klima-Frühstück trägst du dazu bei, dass unser Honig-Handelspartner Tzeltal Tzotzil in Mexiko sein geplantes Aufforstungsprojekt mit Obst- und Nutzbäumen umsetzen kann. Alonso Mendez, Geschäftsführer von Tzeltal Tzotzil erläutert: „Die Obstbäume bieten den Bienen Nektar und den Mitgliedern ein Zusatzkommen durch den Verkauf der Früchte. Die Familien können die Früchte aber auch selbst verzehren.“

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Durch ihr Blätterdach tragen die Bäume dazu bei, die Umgebung zu kühlen.
  • Bäume verbessern zudem die Feuchtigkeitsbedingungen vor Ort.
  • Obstbäume bieten Nahrung für die Bienen – das bedeutet für die Imker*innen mehr Honig, also auch mehr Einkommen.
  • Das Obst können die Familien einerseits verkaufen oder selbst nutzen.

 

Hintergrund:

Die Folgen der Klimakrise mit extremen Niederschlägen, Kaltfronten und Dürreperioden beeinträchtigen auch die Imker*innen bei Tzeltal Tzotzil und gefährden ihr Einkommen. „Bedingt durch den Klimawandel war das Wetter in den letzten Jahren sehr wechselhaft. Und das hat uns irgendwann geschadet: Wir hatten Honig mit höherem Wassergehalt oder die Honigproduktion ist durch zu wenig Blüten gesunken“, erklärt Angel Burgos, Exportverantwortlicher von Tzeltal Tzotzil, die Zusammenhänge.

Wie fairer Honig generell zum Klimaschutz und zur Klimagerechtigkeit beiträgt, zeigen wir in unserem Honig-Special #HoneyBeFair.

Dort erfährst du auch mehr über die Menschen bei Tzeltal Tzotzil und darüber, dass unser Honigsortiment seit Frühjahr 2021 von der Wabe bis ins Glas in Deutschland  komplett klimaneutral ist.

 

Wasserreservoir beim Teepartner Tea Promoters India (TPI)

Die Teiche schaffen ein Mikroklima für Flora und Fauna in ihrer Umgebung.Aswhini Sashidhar

Mit dem Fairen Klima-Frühstück unterstützt du unter anderem unseren Teepartner Tea Promoters India (TPI). Auch TPI hat mit den Folgen der Klimakrise zu kämpfen. Um ihnen zu begegnen, baut TPI Wasserauffangbecken im Teegarten Putharjhora in der Region Dooars als Pilotprojekt für weitere solcher Becken.

Sie bringen folgende Vorteile:

  • Regenwasser wird gesammelt für die Bewässerung der Teepflanzen im trockenen Sommer.
  • Das Wasser senkt auch die Temperatur im Teegarten.
  • Das Wasser wird für den täglichen Bedarf der umliegenden Gemeinden verwendet.
  • Durch die Wasserfläche entsteht ein „Mikroklima“, von dem auch Tiere und Pflanzen profitieren.
  • Bei flutartigen Regenfällen kann Schaden vom Teegarten selbst und den umliegenden Dörfern abgewandt werden

 

Hintergrund:

„Extreme Wetterbedingungen wirken sich nicht nur auf das Ökosystem der Tier- und Pflanzenwelt aus, sondern auch auf die Schwere und Intensität von Überschwemmungen und Dürren im Jahresverlauf“, erläutert Ashwini Sashidhar. Sie ist bei TPI für Nachhaltigkeit und Entwicklung zuständig.

Auch im Teeanbaugebiet Dooars, am Fuße des Himalaja, kommt es in den letzten Jahren verstärkt zu einem Wechsel von Zeiten mit massiver Trockenheit auf der einen und flutartigen Regenfällen auf der anderen Seite. Dabei hängen verschiedene Faktoren zusammen: Durch die steigenden Temperaturen schmilzt zum Beispiel der Schnee im Himalaja früher, sodass die Produzent*innen bei TPI in den trockenen Sommermonaten nicht genug Wasser in ihrem Teegarten haben.

Bei dem Bau der Becken wird übrigens auch darauf geachtet, dass möglichst wenig in die Natur eingegriffen wird. Ashwini Sashidhar: „Aus natürlichen Materialien wie Erde und Steinen werden Barrieren oder Wälle gebaut, in denen sich das Wasser während des Monsuns sammeln kann.“

 

TPI: Bio-Pionier und engagiert nachhaltig

Teegärten haben großes Potenzial, den Weg in Richtung Klimabewusstsein zu weisen.Aswhini Sashidhar

„Angesichts der weltweit steigenden Temperaturen droht der Klimawandel die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen für Bäuer*innen in aller Welt grundlegend zu verändern. Auch die Teeproduzent*innen sind davon auf Mikro- und Makroebene betroffen“, ordnet Ashwini Sashidhar ein. Außerdem sagt sie: „Wir glauben, dass die Teegärten ein großes Potenzial haben, den Weg in Richtung Klimabewusstsein zu weisen. Unsere Antwort auf diese klimatische Herausforderung ist die Neuausrichtung traditioneller Systeme des Wassermanagements in unserem Teegarten.“

TPI ist Fair Trade- sowie Bio-Pionier in der Region, zum Thema ökologischer Anbau sagt Ashwini Sashidhar: „Er ist eine der Lösungen für den Klimawandel. Wir sehen darin die Zukunft.“

Weitere Projekte

Über den EFTA-Klima-Fonds unterstützt du außerdem folgende Projekte bei GEPA-Handelspartnern:

  • Bau energieeffizienter Öfen bei ACPCU in Uganda (Kaffee)
  • Wiederaufforstung bei NorAndino in Peru (Kaffee)

Eine Übersicht über alle Projekte der teilnehmenden europäischen Fair Handelsorganisationen und deren Partner im Globalen Süden findest du hier:
letsdoitfair.org

Petition: Klimafinanzierung für Kleinproduzent*innen

Die Politik muss für mehr Klimagerechtigkeit mit ins Boot! Unterzeichne am besten noch vor dem Frühstück unsere Petition an die EU – die Kernforderung:
Klimafinanzierung soll an Bedürfnissen von Kleinproduzent*innen ausgerichtet sein!

>>Hier klicken und die Petition online unterzeichnen<<

Die Petition haben wir zur Fairen Woche gestartet und sie läuft bis zum 23.10. kurz vor der Klimakonferenz COP27, 7. bis 18. November in Ägypten, um dann noch einmal gezielt auf das Thema „Klimagerechtigkeit“ aufmerksam zu machen.

Fairer Handel für mehr Klimagerechtigkeit

Bei der Klimakrise geht es nicht nur um Emissionen, sondern auch um Gerechtigkeit. Wie das mit Fairem Handel zusammenhängt und warum wir von der GEPA uns für das Thema seit Jahren einsetzen, liest du hier:
gepa.de/klimagerechtigkeit

Dort erfährst du auch mehr darüber, wie und in welchem Ausmaß unsere Handelspartner mit den Folgen der Klimakrise zu kämpfen haben und wie der Faire Handel dazu beiträgt, dass sie diese Folgen abfedern können.

Faire Produkte zu kaufen und sich zu engagieren, ist also auch nach der Fairen Woche besser fürs Klima.

#FairesKlimaFrühstück - danke, dass du mitmachst!

Stand 09/2022

WEITERE INFORMATIONEN

Klimagerechtigkeit – was das bedeutet und warum sie so wichtig ist:
gepa.de/klimagerechtigkeit

CLIMATE JUSTICE – LET’S DO IT FAIR
Alles über die europäische Klimakampagne

#FairesKlimaFrühstück - auch in der Außer-Haus-Verpflegung
Alle teilnehmenden AHS-Partner wie Jugendherbergen oder Tagungshäuser

Klimagerechtigkeit

Petition an EU-Klima-Kommissar

Klimafinanzierung gerechter gestalten! Unterzeichne noch vor dem Frühstück unsere Petition!

 | Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

#ClimateJusticeNow

Klimagerechtigkeit: Worum es uns geht

Eine ganzheitliche Sicht der Klimakrise, dafür machen wir uns stark und zeigen: Fairer Handel ist Teil der Lösung.

 | Foto: GEPA - The Fair Trade Company / Rafael Solórzano, Mexiko

Faire Woche

Celia Šašić im Weltladen Bornheim

„Am besten fair frühstücken fürs Klima – jeden Tag!“ Celia Šašic ruft aus dem Frankfurter Weltladen zum Mitmachen auf.

 | Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing