Wir fürs Klima!

Das tun wir: Weltweit
und in Wuppertal

Die Klimakrise ist unfair! Sie trifft die am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben – darunter unsere Partner: Kleinbäuerinnen und Kleinbauern haben mit den Folgen zu kämpfen, von Hitze und Dürre bis hin zu Überflutungen und damit: Weniger Ernte, weniger Einkommen, die Bedrohung der Lebensgrundlagen. GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger: „Die elementare Grundlage für Klimagerechtigkeit ist für uns Handelsgerechtigkeit, da nur so die Menschen am anderen Ende der Lieferkette dem Klimawandel trotzen können. Daher ist Klimagerechtigkeit für uns das zentrale Thema der nächsten Jahre.“

Die aktuelle Klimapolitik reicht nicht aus

Die Klimapolitik der Bundesregierung ist trotz des neuen, drastischen Berichts des Weltklimarats und trotz des einschlägigen Urteils der Verfassungsrichter*innen immer noch zu zögerlich und daher unzureichend. Das können wir als Fair Handelsunternehmen nicht akzeptieren.
Deshalb setzen wir uns auf den verschiedensten Ebenen für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz ein – mit unseren Partnern weltweit und auch hier bei uns in Wuppertal. Es folgen einige Beispiele.

Unser Ziel:

Das Ziel der GEPA ist ein klimafreundliches und klimagerechtes Handeln in ihrer gesamten Arbeit und Wirkung.

Was wir tun:

Durch unsere Wirtschaftsweise

  • Wir unterstützen unsere Partner dabei, die Folgen des Klimawandels abzumildern

  • Über unseren Handelspartnerfonds fördern wir die Anpassung an den Klimawandel, klimafreundliche Produktionsweisen und Bio-Anbau

  • Bio und fair: Rund 85,40 Prozent unseres Lebensmittelumsatzes erzielen wir mit Produkten aus geprüft ökologischem Anbau.

Vermeiden, reduzieren, kompensieren

Erreichte Meilensteine:

  • CO2-neutral über den Atlantik: Über die Klima-Kollekte kompensieren wir den Schiffstransport unseres gesamten Kaffee-Sortiments

  • CO2-neutraler Versand mit DHL GoGreen

  • CO2-Fußabdruck: Wir haben ihn zweimal messen lassen und arbeiten stetig daran, ihn zu reduzieren.

  • Mit dem  Baumpflanzprojekt bei ATPI (früher ATC) auf den Philippinen setzen wir unvermeidbaren Emissionen etwas entgegen

  • Öko-Strom für unsere Zentrale in Wuppertal: den Strom aus unserem eigenen Blockheizkraftwerk (BHK) speisen wir wiederum ins Netz ein – die Wärme aus dem BHK nutzen wir direkt.

  • Begrüntes Dach

  • Jobradprogramm für unsere Mitarbeiter/-innen

  • Ladesäulen für E-Bikes und Autos

  • Umstellung der Dienstfahrzeuge auf Hybrid- bzw. Elektroautos

  • Umstellung der gesamten Beleuchtung auf LED-Technik

  • „Plastikfrei“-Sortiment im Handwerk unterstützt ein Alltagsleben mit weniger Müll

Ohne klimagerechte Politik geht es nicht

Aber letztendlich muss es einen politischen Rahmen geben: Deshalb fordern wir und unsere Partner eine wirksame und gerechte Klimapolitik!

  • Gemeinsam mit europäischen Fair Handelsorganisationen haben wir die Kampagne „Climate Justice – Let’s do it fair!“ ins Leben gerufen #letsdoitfair – erfahren Sie mehr und machen Sie mit!

  • Wir unterstützen ausdrücklich die Ziele von #FridaysForFuture unter dem Motto #FairTradeForFuture

  • Wir machen mit bei den globalen Klimastreiks

Lesen Sie im Folgenden, was hinter den einzelnen Punkten steckt:
 

Mit unseren Partnern: Gemeinsam gegen die Klimakrise

Die GEPA unterstützt ihre Partner, um die Schäden abzumildern – ganz nach dem Motto der Fairen Woche 2018 „Gemeinsam für ein gutes Klima“. Darüber hinaus ist auch die Politik gefragt: „Beweislast umdrehen: Klimasünder wie Großkonzerne müssten zur Verantwortung gezogen werden, beispielsweise durch eine CO2-Steuer“, sagt dazu GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger.
In der diesjährigen Fairen Woche machen wir mit Blick auf die Klimakonferenz im November 2021 in Glasgow wieder lautstark auf das Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam unter dem Motto „CLIMATE JUSTICE – LET'S DO IT FAIR!“ #letsdotifair

Mit unseren Partnern: Der GEPA-Handelspartnerfonds

Seit 2017 verfügen wir über einen unternehmenseigenen Handelspartnerfonds, mit dem wir u. a. klimafreundliche Produktionsweisen bei unseren Partnern fördern und sie bei der der Bioumstellung unterstützen. Mittlerweile setzen wir 84 Prozent unseres Lebensmittelumsatzes mit Bioprodukten um. So können unsere Partner ihre Produktion besser an den Klimawandel anpassen.

Technischer Berater bei Rooibospartner

Eines von vielen Beispielen war die Einstellung eines technischen Beraters bei der Wupperthal Original Rooibos Cooperative (WORC) in Südafrika – unserem Partner für Rooibostee. Dieser hat die Kooperative beraten und den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Wissen vermittelt, wie man die Bodenbeschaffenheit verbessern kann.

Klimagerechtigkeit

CLIMATE JUSTICE - LET'S DO IT FAIR!

Mit Blick auf die Klimakonferenz im November in Glasgow fordern die GEPA und europäische Fair Handelsorganisationen echte Klimagerechtigkeit.

Foto: EFTA

Klimaneutral/CO2-neutral

Zur Klimagerechtigkeit gehört, schädliche CO2-Emissionen zu vermeiden, zu reduzieren und zu kompensieren. Bis 2030 wird die GEPA die Emissionen ihrer gesamten Performance berechnen und ausgleichen, also in Klimaschutz-Projekte investieren.
Die erreichten Meilensteine bisher:

CO2-neutral: Neues Honigsortiment komplett „klimaneutral“

In Zusammenarbeit mit der Klima-Kollekte haben wir unseren CO2-Fußabdruck entlang der Honig-Lieferkette berechnen lassen und kompensieren die damit verbundenen CO2-Emissionen über ein Projekt der Klima-Kollekte. Aus dem GEPA-Beitrag in den Klimafonds wird ein Projekt für erneuerbare Energien mit Biogas in Indien unterstützt. Die Nutzung von Biogas trägt dazu bei, die Abholzung zu verringern und die natürlichen Ressourcen zu schützen. Mehr Infos dazu lesen Sie auf gepa.de/honig-klimaneutral

CO2-neutral: Schiffstransport für Kaffee

Auch den Schiffstransport unseres gesamten GEPA-Kaffee-Soriments haben wir in Kooperation mit der Klima-Kollekte berechnen lassen und kompensieren die entstandenen Emissionen. Gleichzeitig setzen wir gezielt über die Klima-Kollekte Projekte zur CO2 Kompensation mit unseren Handelspartnern um.
Die Klima-Kollekte wird u. a. von unseren Gesellschaftern MISEREOR, Kindermissionswerk und „Brot für die Welt“ getragen.

Generell importieren wir zu 99 Prozent unsere Ware per Schiff statt im Flugzeug. Mit unseren Logistik-Partnern haben wir vereinbart, dass sie auch ab Hafen den Transportmix aus Binnenschiff, Schiene und LKW so umweltfreundlich wie möglich gestalten.

Klima-Kollekte: Ofenprojekt in Tansania

Ein Beispiel wie Klimaschutz und Partnerprojekte Hand in Hand gehen, ist das Ofenprojekt bei unserem Kaffeepartner KCU in Tansania. Energieeffizientere Öfen mindern dort Emissionen und Abholzung, da weniger Holz zum Kochen genutzt wird. Die rußärmere Zubereitung schützt außerdem die Gesundheit. Wir unterstützen das Projekt mit unserer Klimaschokolade #Choco4Change in Kooperation mit der Klima-Kollekte. Von jeder verkauften Tafel fließen 14 Cent dorthin.

In der Bildergalerie sehen Sie ein Foto der herkömmlichen Variante sowie der neuen Öfen:

CO2-neutral: Versand mit DHL-GoGreen

Wir versenden alle DHL-Pakete mit „GoGreen“: Dabei werden die durch den Transport entstandenen CO2-Emissionen berechnet und global anerkannte Klimaschutzprojekte unterstützt. 2020 haben wir auf diese Weise 50,77 Tonnen CO2 ausgeglichen.

Aufforstungsprojekt bei ATPI auf den Philippinen

Mit einem Aufforstungsprojekt leisten wir seit 2013 bei unserem philippinischen Zuckerpartner Altertrade Philippines Inc. (ATPI, früher ATC) einen Beitrag zum Klimaschutz: Hier wurden bereits mehr als 40.000 Bäume gepflanzt (Stand 2018). Die Bäume, die bisher bei ATPI wachsen, schützen jedoch nicht nur das Klima: Sie verbessern die Böden der Zuckerbauern, liefern später Früchte, Holz und spenden Schatten. Als Basis für die Aufforstung hat die GEPA ihren CO2-Fußabdruck zweimal messen lassen. Denn als Unternehmen können wir die CO2-Emissionen nicht gänzlich vermeiden, die durch Import, Dienstreisen oder Wege zur Arbeit entstehen.

Mehr über das Aufforstungsprojekt erfahren Sie hier.

Bei uns in Wuppertal: Öko-Strom

Die GEPA arbeitet mit Öko-Strom und erzeugt ihn teils selbst: Wir beziehen seit 2008 etwa die Hälfte unseres jährlichen Strombedarfs sowie Wärme aus unserem eigenen Blockheizkraftwerk. Dieses erzeugt neben Wärme auch Öko-Strom, der dann ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Bei unserem Firmengebäude haben wir Wert auf energieeffizientes Bauen gelegt.
 

Bei uns in Wuppertal: Jobrad

Auch im GEPA-Firmenalltag ist uns Umweltschutz besonders wichtig: So haben alle GEPA-Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, ein Jobrad vergünstigt zu erwerben.
 

Bei uns in Wuppertal: E-Mobilität

Wir haben drei Ladesäulen mit sechs -Anschlüssen für Elektroautos aufgestellt. Außerdem gibt es Ladeplätze für E-Bikes. Mitarbeiter*innen, Besucher*innen sowie Kund*innen des GEPA-Stores können die Stationen kostenlos nutzen. Nach und nach stellen wir den gesamten GEPA-Fuhrpark auf Hybrid- bzw. Elektroautos um. Die ersten Elektrofahrzeuge sind bereits für die GEPA im Einsatz.
 

Bei uns in Wuppertal: LED-Beleuchtung

Unser Ziel ist, die Beleuchtung auf dem gesamten Gelände auf LED-Technik umstellen. Damit haben wir schon angefangen: Die Parkplatzbeleuchtung ist bereits umgestellt und zum Teil die Lichter in Verwaltung und Lager.
 

Bei uns in Wuppertal: Grünes Dach

Rund 1.950 Quadratmeter Dachfläche unserer Firmenzentrale in Wuppertal sind begrünt. Pflanzen und Substrat halten zum Beispiel bei Starkregen das Wasser ein Stück weit zurück. Sie helfen außerdem dabei, dass das Gebäude bei Hitze nicht so schnell aufheizt.

An die Politik: Wir fordern wirksamen Klimaschutz!

Klimasünder müssten zur Verantwortung gezogen werden.Peter Schaumberger

Der Klimawandel droht viele Errungenschaften des Fairen Handels zunichte zu machen. Deshalb fordert die GEPA die Politik auf, kleinbäuerliche Produktion zu fördern, die laut Weltagrarbericht rund 70 Prozent zur Welternährung beiträgt. Darüber hinaus sollte öko-faire Beschaffung auf Lokal-, Landes-, Bundes- und EU-Ebene gesetzlich verankert werden. Weitere Maßnahmen sind staatliche Regulierungen wie Steuererleichterungen für Unternehmen, die fair und ökologisch wirtschaften, Sanktionen für Klimasünder sowie technische Unterstützung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, damit diese die Folgen des Klimawandels besser bewältigen können.

Mit unserem umfassenden Ansatz der Klimagerechtigkeit gehen wir noch über Klimaneutralität hinaus. Andrea Fütterer, Leiterin der Abteilung Grundsatz und Politik: „Fairer Handel ist Teil der Lösung, weil er Kleinproduzent*innen bei der Anpassung an die Klimakrise unterstützt, weil kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft klimafreundlicher ist und weil faire Lieferketten eine größere Krisen-Resilienz haben.“ 

Das fordern GEPA-Handelspartner von Politiker/-innen

Was unsere weltweiten Handelspartner von der Politik fordern, sagen sie hier im Video. Dieses ist anlässlich unserer Veranstaltung „Climate First“ zum Thema Klimagerechtigkeit im letzten Jahr gedreht worden – auch damals schon haben wir auf die Zusammenhänge von Klimakrise und Ungerechtem Welthandel aufmerksam gemacht und Lösungsansätze im Fairen Handel aufgezeigt.

#FairTradeForFuture

Wir stellen uns hinter die Forderungen von #fridaysforfuture, nehmen an den globalen Klimastreiks teil und machen unter dem Motto #FairTradeForFuture auf das Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam. Erfahren Sie mehr über unsere Haltung und was wir fordern unter

gepa.de/FairTradeForFuture

CLIMATE JUSTICE – LET'S DO IT FAIR!

Zusammen mit anderen europäischen Fair Handelsunternehmen haben wir die Kampagne „CLIMATE JUSTICE – LET'S DO IT FAIR!“ ins Leben gerufen. Daran beteiligen sich neben der GEPA Mitglieder der EFTA (European Fair Trade Association) in Österreich, Spanien, Belgien, Frankreich und Italien. Anlässlich des Klimagipfels vom 31. Oktober bis 12. November in Glasgow werden wir uns gemeinsam für Klimagerechtigkeit stark machen. Startpunkt der Kampagne die Faire Woche 2021 im September. #letsdoitfair - Alles rund um die Kampagne:

gepa.de/climatejustice-letsdoitfair

#Choco4Change Vegan

Kampagnenprodukt ist unsere neue, vegane Variante der #Choco4Change – lesen Sie mehr auf

gepa.de/choco4change

Stand 08/2021

WEITERE INFORMATIONEN

#ClimateJusticeNow – alles rund ums Thema Klimagerechtigkeit finden Sie in unserem Klimaspecial:
gepa.de/klimagerechtigkeit

#FairTradeForFuture - Gemeinsam für eine Faire Zukunft
Wir solidarisieren uns mit der Klimabewegung #FridaysForFuture - Positionspapier zum Download (05/2019)

Podiumsdiskussion "Climate First - Wie gelingt die öko-faire Wende bis 2030?“
Eindrücke und Hintergründe vom Fachpodium im Juni 2017

Hier erfahren Sie, wie die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs)
und der Faire Handel konkret zusammenhängen

Alle fürs Klima

#FairTradeForFuture

Wir unterstützen die Ziele von #fridaysforfuture und fordern eine wirksame und zukunftsfähige Klimapolitik!

Foto: UnternehmensGrün, Jörg Farys

COP 25

Jetzt handeln für
mehr Klimaschutz!

Zur Klimakonferenz machen wir auf die Forderungen & Initiativen unserer Partner aufmerksam - zur Pressemitteilung.

Norandino Aufforstungsprojekt Veselina Vasileva und James Pinedo mteas

Klimaschutz

CO2-Fußabdruck

Die GEPA hat zum zweiten Mal ihren CO2-Fußabdruck messen lassen. Näheres dazu erfahren Sie hier.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch