Kaffeeproduzent Miguel De León

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Bio-Bauer und Fair Trade
aus Überzeugung

„Ich bin mit dem Bio-Anbau und insbesondere Fair Trade zufrieden. Jetzt noch mehr, weil wir das neue Projekt begonnen haben und unseren bereits gerösteten Kaffee nach Deutschland liefern“, sagt Kaffeeproduzent Miguel Ángel De León. Er ist Präsident der Genossenschaft San Pablo in Guatemala, die wiederum zum Dachverband und GEPA-Partner FEDECOCAGUA gehört. „Bei Fair Trade wird unsere Arbeit anerkannt. Wir liefern einen Kaffee von hoher Qualität und bekommen dafür Prämien, die uns helfen, das Familieneinkommen aufzubessern.“ 

Kaffeebauer Miguel De León (Mitte) mit Jesús Alvarado (links), Leiter des Agrartechnischen Supports bei FEDECOCAGUA und Kleber Cruz Garcia, GEPA-Einkaufsmanager Kaffee. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Kaffeebauer Miguel De León (Mitte) mit Jesús Alvarado (links), Leiter des Agrartechnischen Supports bei FEDECOCAGUA und Kleber Cruz Garcia, GEPA-Einkaufsmanager Kaffee. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
„Die Vorteile von Fairem Handel und Bio-Anbau sind vielseitig: Wir sorgen für die Gesundheit der Pflanzen, der Konsumenten, der Mitarbeiter und der Umwelt.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
„Die Vorteile von Fairem Handel und Bio-Anbau sind vielseitig: Wir sorgen für die Gesundheit der Pflanzen, der Konsumenten, der Mitarbeiter und der Umwelt.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Bei FEDECOCAGUA gibt es eine eigene Abteilung für den Agrartechnischen Support der Kleinbauern. Sie bieten ihnen Beratung und Trainings zu verschiedenen Techniken des ökologischen Anbaus und Methoden, um sich besser an den Klimawandel anzupassen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Bei FEDECOCAGUA gibt es eine eigene Abteilung für den Agrartechnischen Support der Kleinbauern. Sie bieten ihnen Beratung und Trainings zu verschiedenen Techniken des ökologischen Anbaus und Methoden, um sich besser an den Klimawandel anzupassen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Miguel De León: „Ich möchte den Leuten, die GEPA-Kaffee genießen, Folgendes sagen: Uns geht es nicht nur um die Gesundheit der Menschen, die auf dem Feld arbeiten. Wir denken auch an die Gesundheit derjenigen, die unseren Kaffee trinken.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Miguel De León: „Ich möchte den Leuten, die GEPA-Kaffee genießen, Folgendes sagen: Uns geht es nicht nur um die Gesundheit der Menschen, die auf dem Feld arbeiten. Wir denken auch an die Gesundheit derjenigen, die unseren Kaffee trinken.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Bio-Anbau: Warum Miguel De León umgestellt hat

„Mir wurde bewusst, welchen Umweltschaden ich anrichtete.“ — Miguel De León

Miguel De León hat früher auf konventionelle Weise Kaffee angebaut. Er kennt also die Unterschiede zu Bio und will auch nicht mehr zurück. „Ich habe umgestellt, weil ich das Bewusstsein dafür entwickelt habe. Mir wurde bewusst, welchen Umweltschaden ich anrichtete.“  

Für ihn stimmt beim Bio-Anbau in Kombination mit Fair Trade nicht nur die Öko-Bilanz, sondern auch das Geld: „Wenn ich mit dem konventionellen Kaffeeanbau weitergemacht hätte, würde ich heute mehr Geld mit dem Verkauf machen. Aber auch die Ausgaben sind höher. Denn man muss Pflanzenschutzmittel kaufen. Beim fairen Bio--Anbau bleibt durch die Fair Trade-Prämien und die Bio-Prämie vom Verkaufsertrag ein Gewinn von fast 60 bis 70 Prozent übrig. Und wir haben in der Familie einen Vorteil davon.“

Blick in die Geschichte

„Bei Fair Trade wird unsere Arbeit anerkannt.“ — Miguel De León

Sein Vater war einer der Gründer der Genossenschaft. „Ich bin die zweite Generation von Kaffeebauern hier.“ In den 80er Jahren ist San Pablo dann dem Dachverband FEDECOCAGUA beigetreten. „Aufgrund der Klimaveränderung und der Preisentwicklung beim Kaffee haben wir Anfang 2000 beschlossen, am Fairen Handel teilzunehmen.“

Miguel De León mit seiner Frau Silvia Miranda. Sie haben drei Kinder – der jüngste Sohn studiert, die beiden anderen haben ihr Studium bereits abgeschlossen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Miguel De León mit seiner Frau Silvia Miranda. Sie haben drei Kinder – der jüngste Sohn studiert, die beiden anderen haben ihr Studium bereits abgeschlossen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Fair Trade: Bessere Chancen für die nächste Generation

„Durch den Fairen Handel konnten wir unseren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen.“ — Miguel De León

„Wir haben also unsere Produkte nach Europa verkauft. Insbesondere über die GEPA, die uns unterstützt hat. Wir haben ziemlich hohen Gewinn in den Familien erzielen können – und damit Anreize geschaffen, damit die Kinder unserer Bauern eine bessere Ausbildung erhalten können. 

Davon profitierte auch meine eigene Familie: Meine Frau und ich haben drei Kinder. Durch unsere Arbeit und den Fairen Handel konnten wir ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen: Einer unserer Söhne ist Systemingenieur, unsere Tochter Ernährungswissenschaftlerin und der Jüngere studiert im vierten Semester und wird ebenfalls Systemingenieur.“

Bio-Kaffeeproduzent Miguel De León freut sich über den neuen Kaffee: „Er wird in Guatemala verarbeitet, geröstet und verpackt – das stellt für die Kaffee-Bauernfamilien einen großen Vorteil dar.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing
Bio-Kaffeeproduzent Miguel De León freut sich über den neuen Kaffee: „Er wird in Guatemala verarbeitet, geröstet und verpackt – das stellt für die Kaffee-Bauernfamilien einen großen Vorteil dar.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing


Mehr Wertschöpfung durch den neuen Kaffee

Die neue Entwicklung sieht Miguel De León als Chance für die Produzentinnen und Produzenten: „Das Ganze geht weiter: Denn jetzt wird ein neues Projekt gestartet, bei dem unser Bio-Kaffee hier in Guatemala verarbeitet wird. Er wird geröstet und verpackt, bevor er nach Deutschland geliefert und von der GEPA vertrieben wird. Wir freuen uns darauf – es stellt für jede Kaffeebauern-Familie einen großen Vorteil dar.“

Miguel De Leóns Botschaft an alle Fair Trade-Kaffee-Genießer

„Wir fühlen uns den Verbrauchern verpflichtet.“ — Miguel De León

„Ich möchte den Leuten, die GEPA-Kaffee konsumieren, Folgendes sagen: Uns geht es nicht nur um die Gesundheit der Menschen, die auf dem Feld arbeiten. Wir denken auch an die Gesundheit derjenigen, die unseren Kaffee trinken. Es ist ein Bio-Kaffee durch und durch. Wir haben keine Verpflichtungen den Chemieunternehmen gegenüber. Wir fühlen uns Ihnen, den Verbraucherinnen und Verbrauchern verpflichtet.“

Stand 09/2018

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