Upcycling: Mahima Mehra stellt Teeverpackung her

Foto: GEPA - The Fair Trade Company

Liebe zum Detail: Handgemachte
Teeverpackung aus Indien

Liebevoll von Hand gemacht und wunderschön designt: Das sind die Verpackungen unserer neuen Bio-Tees aus dem GEPA-Premiumsortiment! Gemeinsam mit Mahima Mehra aus Delhi ist es uns gelungen, eine schöne und zugleich praktische Verpackung für unsere drei neuen hochwertigen Teesorten zu gestalten. Mit Mahima Mehra arbeiten wir schon seit 25 Jahren zusammen: Jetzt beweisen sie und ihr junges Team, dass sie sich weiterentwickelt haben. In intensivem Austausch mit der GEPA hat Mahima eigene Ideen eingebracht und ihr Können sowie ihre jahrelange Erfahrung in die neuen Verpackungen gesteckt. Doch wer ist Mahima Mehra und was ist das Besondere an handgeschöpftem Recyclingpapier aus Indien.

Leidenschaft für Papier

„Ich liebe es, eine alte indische Tradition auszuüben.“ — Mahima Mehra

Schon in der Schule kam sie mit der Papierherstellung in Kontakt, denn: „Ich bin in Jaipur aufgewachsen – einem DER Zentren für traditionelle Papierherstellung in Indien“, erzählt Mahima Mehra. „Ich habe Architektur ausprobiert, aber ich wollte nicht weiter studieren.“ Als die Geschäftsfrau zum ersten Mal mit dem Handwerk des Handschöpfens in Berührung kam, wusste sie, dass sie das beruflich machen wollte: „Ich kann eine alte indische Tradition ausüben, mit meinen Händen arbeiten – es gab nichts besseres für mich.“

In der Bildergalerie erfahren Sie mehr über Mahima Mehra und wie die wunderschöne GEPA-Verpackung entsteht – Schritt für Schritt.

„Indien ist wahrscheinlich das einzige Land, in dem handgemachtes Recyclingpapier auch für den alltäglichen Gebrauch und nicht nur für dekorative Zwecke hergestellt wird. Ich verwende handgemachtes Recyclingpapier auch in meinem Drucker oder um darauf zu schreiben“, so Mahima Mehra. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
„Indien ist wahrscheinlich das einzige Land, in dem handgemachtes Recyclingpapier auch für den alltäglichen Gebrauch und nicht nur für dekorative Zwecke hergestellt wird. Ich verwende handgemachtes Recyclingpapier auch in meinem Drucker oder um darauf zu schreiben“, so Mahima Mehra. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Das Handschöpfen an sich ist eine alte indische Tradition. Aus alten Baumwollresten aus einer Stofffabrik im Süden Indiens wird in aufwändiger Handarbeit das Recyclingpapier hergestellt. Die Stoffreste werden zunächst zerkleinert und in schmale Stücke geschnitten und das Rohmaterial nach gründlicher Reinigung zu einer Pulpe verarbeitet. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Das Handschöpfen an sich ist eine alte indische Tradition. Aus alten Baumwollresten aus einer Stofffabrik im Süden Indiens wird in aufwändiger Handarbeit das Recyclingpapier hergestellt. Die Stoffreste werden zunächst zerkleinert und in schmale Stücke geschnitten und das Rohmaterial nach gründlicher Reinigung zu einer Pulpe verarbeitet. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Für die GEPA-Verpackungen arbeitet Mahima mit Produktionsbetrieben zusammen, die sich rund dreieinhalb Autostunden außerhalb von Delhi befinden. „Jedes einzelne Papier ist ein Unikat“, so Mahima Mehra.  Vor allem die Textur des GEPA-Papiers sei so besonders. Sie entstehe dadurch, dass die frisch geschöpften Sheets noch mit einem Spezial-Leinen-Tuch  bedeckt werden, bevor sie schließlich… Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Für die GEPA-Verpackungen arbeitet Mahima mit Produktionsbetrieben zusammen, die sich rund dreieinhalb Autostunden außerhalb von Delhi befinden. „Jedes einzelne Papier ist ein Unikat“, so Mahima Mehra. Vor allem die Textur des GEPA-Papiers sei so besonders. Sie entstehe dadurch, dass die frisch geschöpften Sheets noch mit einem Spezial-Leinen-Tuch bedeckt werden, bevor sie schließlich… Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
im Stapel trocknen. Der zeitaufwändige Herstellungsprozess von handgeschöpftem Papier ist gleichzeitig umweltfreundlich – im Gegensatz zur Herstellung von konventionellem Papier wird z. B. weniger Energie verbraucht.  Alles in allem dauert es etwa 15 Minuten, um ein Blatt handgeschöpftes Papier für die GEPA-Verpackung herzustellen. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
im Stapel trocknen. Der zeitaufwändige Herstellungsprozess von handgeschöpftem Papier ist gleichzeitig umweltfreundlich – im Gegensatz zur Herstellung von konventionellem Papier wird z. B. weniger Energie verbraucht. Alles in allem dauert es etwa 15 Minuten, um ein Blatt handgeschöpftes Papier für die GEPA-Verpackung herzustellen. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Mahima Mehra selbst lebt den Recyclinggedanken: Sie hat 1995 den Papeteriebetrieb Fibres gegründet. In ihrem Team arbeiten junge Inder, Hierarchien und das Kastensystem spielen keine Rolle. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Mahima Mehra selbst lebt den Recyclinggedanken: Sie hat 1995 den Papeteriebetrieb Fibres gegründet. In ihrem Team arbeiten junge Inder, Hierarchien und das Kastensystem spielen keine Rolle. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Auf ihrer Reise tauscht Meike Natrop, GEPA-Sortimentsmanagerin Tee, mit Mahima Mehra erste Ideen zur neuen Verpackung aus. In intensiver Zusammenarbeit mit der GEPA gestaltet sie im Nachgang die wunderschönen neuen Premiumteeverpackungen. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Auf ihrer Reise tauscht Meike Natrop, GEPA-Sortimentsmanagerin Tee, mit Mahima Mehra erste Ideen zur neuen Verpackung aus. In intensiver Zusammenarbeit mit der GEPA gestaltet sie im Nachgang die wunderschönen neuen Premiumteeverpackungen. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Die Verpackung unserer Premiumtees soll – genau wie der GEPA-Tee im Inneren – etwas ganz Besonderes sein. Mit ihren liebevollen Details hebt sich die GEPA-Verpackung ab von industrieller Massenware. Erfahren Sie, wie sie entsteht... Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Die Verpackung unserer Premiumtees soll – genau wie der GEPA-Tee im Inneren – etwas ganz Besonderes sein. Mit ihren liebevollen Details hebt sich die GEPA-Verpackung ab von industrieller Massenware. Erfahren Sie, wie sie entsteht... Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Zuerst bekommt das Papier das goldene GEPA-Logo. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Zuerst bekommt das Papier das goldene GEPA-Logo. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Beim „Cutting“ nimmt die Verpackung ihre Form an: Das Papier wird geschnitten. Dabei müssen die Arbeiter an der Schneidemaschine sehr viel Geschick aufwenden.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Beim „Cutting“ nimmt die Verpackung ihre Form an: Das Papier wird geschnitten. Dabei müssen die Arbeiter an der Schneidemaschine sehr viel Geschick aufwenden. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Der letzte Schritt ist das sorgfältige Kleben und Falten der Verpackung, um sie für den Versand zu TPI nach Kalkutta fertig zu machen. Dort wird sie dann mit Tee befüllt.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Der letzte Schritt ist das sorgfältige Kleben und Falten der Verpackung, um sie für den Versand zu TPI nach Kalkutta fertig zu machen. Dort wird sie dann mit Tee befüllt. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing

 

GEPA und Mahima Mehra: Zusammenarbeit seit 25 Jahren!

„Dieses Jahr feiern GEPA und Fibres ihr 25-jähriges Jubiläum“, freut sich Mahima. „Bevor ich die GEPA kannte, wusste ich nichts über Tee.“ Sie habe einfach nur den in Indien üblichen Chai getrunken, den man überall auf der Straße kaufen kann: „Heute kenne ich die Feinheiten wie First Flush oder Schwarztee“, so Mahima Mehra.

„Papierherstellung bedeutet mir nahezu alles.“ — Mahima Mehra

Mahima hat ihren eigenen Papeteriebetrieb Fibres gegründet: „Papierherstellung bedeutet mir nahezu alles.“ Es erlaube ihr, die „Leidenschaft fürs Recycling professionell auszuführen“, aber auch mit den Produzenten in Kontakt zu bleiben. „In gewisser Weise ermögliche ich es ihnen ihre Produkte zu verkaufen und sie mit Menschen in Indien und weltweit zu verbinden: Ich bringe die beiden Teile zusammen“, erklärt Mahima. In ihrem Team arbeiten junge Inder, Hierarchien und das Kastensystem spielen bei ihnen keine Rolle.

Neben den Teeverpackungen für die GEPA hat Mahima Mehra auch eine eigene Firma: Unter dem Label Haathi Chaap stellt sie die unterschiedlichsten Produkte aus Elefantendung-Papier her wie z. B. kleine Papierdosen, Anhänger oder Notizblöcke.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing
Neben den Teeverpackungen für die GEPA hat Mahima Mehra auch eine eigene Firma: Unter dem Label Haathi Chaap stellt sie die unterschiedlichsten Produkte aus Elefantendung-Papier her wie z. B. kleine Papierdosen, Anhänger oder Notizblöcke. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Welsing

 

Stand 02/2019

 

 

 

WEITERE INFORMATIONEN

Viele unserer Teesorten lassen wir beim Martinshof, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, abfüllen.
Lernen Sie hier die Menschen kennen!

Unser neues hochwertiges Tee-Sortiment -
Erfahren Sie mehr über unsere bio&fair Tees!

#TimeForFairTea
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Blick in die Werkstatt

Von Hand abgefüllt

Beim Martinshof in Bremen werden fast alle losen GEPA-Tees abgefüllt. Lernen Sie die Menschen kennen, die hier arbeiten.

Foto: GEPA-The Fair Trade Company/Werkstatt Bremen

FAIRE BIO-TEES

Hochwertig, fair & bio

Entdecken Sie unsere neuen Teevariationen – von schwarz über grün und weiß bis hin zu Früchte- und Kräuterkompositionenen.  jetzt im Handel!

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Schreer

Teefilm

„Vom Blatt bis zum Aufguss fair”

Wie die transparente Lieferkette unserer fairen Bio-Tees aussieht und was 30 Jahre fairer Tee-Handel bewirkt haben, sehen Sie im Film:

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

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