#FairTradeForFuture: Klimagerechtigkeit jetzt!

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Am 29.11. hieß es für uns:
Demo statt „Black Friday“

Der weltweite Klimastreik am 29. November fiel nicht nur in die Vorbereitungen der Klimakonferenz COP25 in Madrid sondern auch auf den „Black Friday“. Mit billigen Preisen und Rabattschlachten läutet der konventionelle Handel an diesem Tag das Weihnachtsgeschäft ein – das lehnen die  GEPA und die Fair Handelsbewegung entschieden ab. Produzent/-innen im Süden brauchen faire Preise und keinen Druck durch Preisdumping: Nur durch bewussten Konsum haben das Klima und Menschenrechte entlang globaler Lieferketten eine Chance.

Deshalb haben wir zum Boykott des „Black Friday“ und dafür zum Klimastreik aufgerufen. In Wuppertal war auch ein Team von der GEPA mit dabei. Eindrücke sehen Sie in der Bildergalerie: 

Das GEPA-Team beim globalen Klimastreik am 29. November in Wuppertal. Auch die letzten Male waren wir bei #FridaysForFuture dabei. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Das GEPA-Team beim globalen Klimastreik am 29. November in Wuppertal. Auch die letzten Male waren wir bei #FridaysForFuture dabei. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Veselina Vasileva, politische Referentin bei der GEPA mit Malte von den Wirtschaftsjunioren und Jasper von Fridays For Future Wuppertal. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Veselina Vasileva, politische Referentin bei der GEPA mit Malte von den Wirtschaftsjunioren und Jasper von Fridays For Future Wuppertal. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Veselina Vasileva, politische Referentin bei der GEPA hielt die Auftaktrede. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Veselina Vasileva, politische Referentin bei der GEPA hielt die Auftaktrede. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Birgit Büttner, Gebäudemanagement bei der GEPA und Andrea Spade, Assistentin der Geschäftsführung bei der GEPA. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Birgit Büttner, Gebäudemanagement bei der GEPA und Andrea Spade, Assistentin der Geschäftsführung bei der GEPA. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie mit Veselina Vasilevia, politsche Referentin bei der GEPA. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie mit Veselina Vasilevia, politsche Referentin bei der GEPA. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Veselina Vasileva, politische Referentin bei der GEPA mit Dr. Stefan Kühn, Dezernent für Soziales, Jugend, Schule und Integration in Wuppertal und Andreas Mucke, Oberbürgermeister Wuppertal. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Veselina Vasileva, politische Referentin bei der GEPA mit Dr. Stefan Kühn, Dezernent für Soziales, Jugend, Schule und Integration in Wuppertal und Andreas Mucke, Oberbürgermeister Wuppertal. Foto: GEPA - The Fair Trade Company

 

Wir stehen hinter #fridaysforfuture

Die GEPA solidarisiert sich unter dem Motto #FairTradeForFuture ausdrücklich mit den Zielen der Bewegung #fridaysforfuture: Seit über 40 Jahren setzen wir uns mit Fairem Handel gegen weltweite Ungerechtigkeiten ein – der Klimawandel ist für unsere Handelspartner, vor allem Kleinbauern, inzwischen zu einer existenziellen Bedrohung geworden, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben.
Als Fair Handelsunternehmen sind wir Teil von #EntrepreneursForFuture und fordern ein zukunftsstarkes Klimapaket – die jetzige Vorschläge der Regierung sind nicht ausreichend.

An die Politik: Wir fordern ein leistungsstarkes Klimapaket!

„Wir setzen uns in Nord und Süd für eine tiefgreifende Klimapolitik ein.“ — Peter Schaumberger

Als Fair Handelsunternehmen hat sich die GEPA den beiden Kampagnen #nichtmeinErbe (nichtmeinerbe.de) und #EntrepreneursForFuture (entrepreneurs4future.de) angeschlossen.

Vorschläge der Regierung zu zaghaft

Am 29.11. stimmt der Bundesrat über die Vorschläge im „Klimapaket“ der Bundesregierung ab. Wir unterstützen die Forderung von #EntrepreneursForFuture nach einem leistungsfähigen und zukunftsstarken Klimapaket  – die jetzigen Vorschläge der Bundesregierung sind auch aus unserer Sicht nicht ausreichend.  Dass ein nachhaltiges Wirtschaften möglich ist, zeigen Unternehmen wie die GEPA seit Jahrzehnten. Spätestens jetzt braucht es einen anderen politischen Rahmen.

Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb: „Als Pionier im Fairen Handel fördern wir die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft, unterstützen unsere Produzenten-Partner bei der Anpassung an den Klimawandel und setzen uns politisch in Nord und Süd für eine tiefgreifende und verbindliche Klimapolitik ein; und das auch noch mindestens die nächsten 44 Jahre!“
Lesen Sie hier auch unsere Forderungen an die Bundesregierung 

Was unsere Handelspartner von der Politik fordern, sagen sie im Video:


Fair Trade: Ebenfalls als Jugendbewegung gestartet

Vor fast 50 Jahren haben in Deutschland christliche Jugendliche mit den sogenannten Hungermärschen den Grundstein für den Kampf um eine gerechte Weltwirtschaft und Fairen Handel gelegt. Damals hätte niemand gedacht, welche Bewegung der Faire Handel werden würde.

Heute gehen erneut junge Menschen auf die Straße – zum globalen Klimastreik am 29. November werden wieder Hunderttausende protestieren und eine bessere Klimapolitik einfordern. Die GEPA ist dabei!

Eindrücke der beiden letzten Klimastreiks im September und im Mai sehen Sie in der Bildergalerie:

Am 20.9. waren GEPA-Kolleg/-innen, ehemalige Mitarbeiter/-innen, teils mit Kindern zusammen in Wuppertal auf der Straße, um unter dem Motto #FairTradeForFuture für eine zukunftsfähige Klimapolitik zu demonstrieren. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Am 20.9. waren GEPA-Kolleg/-innen, ehemalige Mitarbeiter/-innen, teils mit Kindern zusammen in Wuppertal auf der Straße, um unter dem Motto #FairTradeForFuture für eine zukunftsfähige Klimapolitik zu demonstrieren. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
...das Velotaxi durfte dabei als "Versorgungstation" nicht fehlen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
...das Velotaxi durfte dabei als "Versorgungstation" nicht fehlen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Serkan Ege, stellvertretender Leiter des GEPA FAIRkaufs in Wuppertal mit Veselina Vasileva, politische Referentin auf der Klimademo im September. Foto:
Serkan Ege, stellvertretender Leiter des GEPA FAIRkaufs in Wuppertal mit Veselina Vasileva, politische Referentin auf der Klimademo im September.
Auch im Mai waren wir beim globalen Klimastreik in Wuppertal dabei – v.l.: Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Grundsatzabteilung, Serkan Ege, stellvertretender Leiter des GEPA-FAIRkauf in Wuppertal, Dorothea Weber GEPA-Beraterin im Vertrieb Weltläden und Gruppen und Denis Gay, als Mitarbeiter im GEPA-FAIRkauf Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Auch im Mai waren wir beim globalen Klimastreik in Wuppertal dabei – v.l.: Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Grundsatzabteilung, Serkan Ege, stellvertretender Leiter des GEPA-FAIRkauf in Wuppertal, Dorothea Weber GEPA-Beraterin im Vertrieb Weltläden und Gruppen und Denis Gay, als Mitarbeiter im GEPA-FAIRkauf Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Blick auf die #fridaysforfuture-Demo auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz im Mai 2019. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Blick auf die #fridaysforfuture-Demo auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz im Mai 2019. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Die Schülerinnen und Schüler stehen längst nicht mehr allein. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Die Schülerinnen und Schüler stehen längst nicht mehr allein. Foto: GEPA - The Fair Trade Company


Unsere Haltung: Positionspapier #FairTradeForFuture

#FairTradeForFuture – Gemeinsam für eine faire Zukunft“ ist der Titel unseres im Mai veröffentlichten Positionspapiers, das Sie hier als PDF herunterladen können. Offensichtlich sind die Schüler/-innen in der Lage, den Weltklimabericht besser zu verstehen als die verantwortlichen Parlamentarier/-innen. Diese setzen im Gegenteil aus unserer Sicht seit Jahrzehnten auf die ressourcenintensive Wirtschafts- und Lebensweise in den Industrieländern, ausgetragen auf dem Rücken der Länder des Globalen Südens.

Unter dem Hashtag #FairTradeForFuture machen wir auch in Social Media auf die Anliegen unserer Handelspartner und des Fairen Handels aufmerksam. Weltläden und der GEPA-FAIRkauf unterstützen ganz konkret die Schülerdemonstrationen mit fairen Produkten.

Kleinbauern zahlen den Preis

„Anpassung an den Klimawandel ist eine Frage von Leben und Tod.“ — René Ausecha

Ist das fair? Kleinbauern in Lateinamerika, Asien oder Afrika leiden am meisten unter den Auswirkungen des Klimawandels – obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Dürren, Überschwemmungen, Ernteausfälle sind nur einige Folgen. Klimagerechtigkeit sieht anders aus.

Die Zeit ist knapp, das formulieren auch Produzenten-Organisationen im Globalen Süden wie René Ausecha Chaux, General Manage der Genossenschaft COSURCA aus Kolumbien, von der wir Bio-Kaffee erhalten: „Heute ist die Anpassung an den Klimawandel eine Frage von Leben und Tod. Wenn wir uns dem Klimawandel in den tropischen Gebieten nicht anpassen, müssen die Produzenten wegziehen oder dahinsiechen.“

Wie sich der Klimawandel auf unsere Handelspartner auswirkt, sagen Sie Ihnen im Video:

Was wir tun und was wir fordern

„Wir unterstützen unsere Partner sich an den Klimawandel anzupassen.“ — Andrea Fütterer

Von Jobrad bis Ökostrom: Alles rund um die Themen Klimawandel, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und wie sich die GEPA hier in Wuppertal und mit ihren Partnern weltweit einsetzt, lesen Sie unter www.gepa.de/klimaschutz

Jeder Schritt hin zur Klimagerechtigkeit ist wichtig. Die entscheidenden großen Veränderungen können wir jedoch nur erreichen, wenn die Politik einen entsprechenden Rahmen setzt.

Weitere Klimakampagnen

Das Klima geht alle an – deshalb sind auch alle von jung bis alt und quer durch die Gesellschaft aufgerufen, sich hinter die Forderungen der Schülerinnen und Schüler von „Fridays For Future” zu stellen und sie zu unterstützen. Aus diesem Grund ist das Netzwerk „Together For Future“ entstanden. Die GLS-Bank hat in Kooperation mit „Together For Future“ die Kampagne #nichtmeinErbe ins Leben gerufen. Denn die Folgen des Klimawandels sollen nicht unser Erbe für die kommenden Generationen sein. Außerdem sind wir Teil von #Klimastreik (klima-streik.org). -  „Alle fürs Klima!“.


Stand 12/2019

WEITERE INFORMATIONEN

Klimagerechtigkeit - lesen Sie hier die
politischen Forderungen der GEPA an die Bundesregierung

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit – das tun wir:
www.gepa.de/klimaschutz

Fridays For Future

Eröffnungsrede Klimastreik

Sehen Sie hier Auschnitte der Auftaktrede von Veselina Vasileva, politische Referentin bei der GEPA.

 

 

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Das tun wir

Wir fürs Klima!

Bei unseren Partnern weltweit und hier bei uns in Wuppertal: Gemeinsam setzen wir uns für Klimaschutz ein.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Verantwortung

Lieferkettengesetz jetzt!

Nur wer seine Lieferkette kennt, kann Menschenrechte schützen – warum wir für das Lieferkettengesetz einstehen.

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