#FairTradeForFuture: Klimagerechtigkeit jetzt!

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Alle fürs Klima!
Wir unterstützen #fridaysforfuture

Die GEPA solidarisiert sich unter dem Motto #FairTradeForFuture ausdrücklich mit den Zielen der Bewegung #fridaysforfuture: Seit über 40 Jahren setzen wir uns mit Fairem Handel gegen weltweite Ungerechtigkeiten ein – der Klimawandel ist für unsere Handelspartner, vor allem Kleinbauern, inzwischen zu einer existenziellen Bedrohung geworden, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben.

Klimastreik am 20. September: GEPA hat mitdemonstriert

Am weltweiten Klimastreik am 20. September hat sich auch die GEPA beteiligt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter demonstrierten gemeinsam mit #fridaysforfuture für eine zukunftsfähige Klimapolitik und ein anderes Wirtschaften: gerechter, ökologischer und besser fürs Klima.
Eindrücke von der Demo in Wuppertal sehen Sie in unseren Social Media-Kanälen – zum Beispiel als Bildergalerie auf Facebook.

... und das sind noch längst nicht alle: GEPA-Kolleginnen und Kollegen, teils mit Kindern sowie ehemalige GEPA-Mitarbeiterinnen, -Mitarbeiter und treue Kunden sind zum Klimastreik nach Wuppertal gekommen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
... und das sind noch längst nicht alle: GEPA-Kolleginnen und Kollegen, teils mit Kindern sowie ehemalige GEPA-Mitarbeiterinnen, -Mitarbeiter und treue Kunden sind zum Klimastreik nach Wuppertal gekommen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company

„Together For Future”

„Wir setzen uns in Nord und Süd für eine tiefgreifende Klimapolitik ein.“ — Peter Schaumberger

Als Fair Handelsunternehmen hat sich die GEPA den beiden Kampagnen #nichtmeinErbe (nichtmeinerbe.de) und #EntrepreneursForFuture (entrepreneurs4future.de) angeschlossen.

Das Klima geht alle an – deshalb sind auch alle von jung bis alt und quer durch die Gesellschaft aufgerufen, sich hinter die Forderungen der Schülerinnen und Schüler von „Fridays For Future” zu stellen und sie zu unterstützen. Aus diesem Grund ist das Netzwerk „Together For Future“ entstanden. Die GLS-Bank hat in Kooperation mit „Together For Future“ die Kampagne #nichtmeinErbe ins Leben gerufen. Denn die Folgen des Klimawandels sollen nicht unser Erbe für die kommenden Generationen sein. - „Alle fürs Klima!“.

Mit #EntrepreneursForFuture fordern Unternehmen aus den verschiedensten Branchen von Naturkost bis regenerative Energien konkrete Schritte für eine zukunftsfähige Klimapolitik. Peter Schaumberger, GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb: „Als Pionier im Fairen Handel fördern wir die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft, unterstützen unsere Produzenten-Partner bei der Anpassung an den Klimawandel und setzen uns politisch in Nord und Süd für eine tiefgreifende und verbindliche Klimapolitik ein; und das auch noch mindestens die nächsten 44 Jahre!“

Dass ein nachhaltiges Wirtschaften möglich ist, zeigen Unternehmen wie die GEPA seit Jahrzehnten. Spätestens jetzt braucht es einen anderen politischen Rahmen.

Die Folgen des Klimawandels sollen nicht unser Erbe sein – so die Aussage der Kampagne #nichtmeinErbe, initiiert von der GLS-Bank. Auch die GEPA hat sich angeschlossen. Wir unterstützen unsere Handelspartner bei ökologischem Wirtschaften und der Anpassung an den Klimawandel. Foto: Together For Future e. V.
Die Folgen des Klimawandels sollen nicht unser Erbe sein – so die Aussage der Kampagne #nichtmeinErbe, initiiert von der GLS-Bank. Auch die GEPA hat sich angeschlossen. Wir unterstützen unsere Handelspartner bei ökologischem Wirtschaften und der Anpassung an den Klimawandel. Foto: Together For Future e. V.

 

Fair Trade: Ebenfalls als Jugendbewegung gestartet

Vor fast 50 Jahren haben in Deutschland christliche Jugendliche mit den sogenannten Hungermärschen den Grundstein für den Kampf um eine gerechte Weltwirtschaft und Fairen Handel gelegt. Damals hätte niemand gedacht, welche Bewegung der Faire Handel werden würde.

Heute gehen erneut junge Menschen auf die Straße – zum globalen Klimastreik am 20. September werden wieder Hunderttausende protestieren und eine bessere Klimapolitik einfordern. Die GEPA ist dabei!

Unsere Haltung: Positionspapier #FairTradeForFuture

#FairTradeForFuture – Gemeinsam für eine faire Zukunft“ ist der Titel unseres frisch veröffentlichten Positionspapiers, das Sie hier als PDF herunterladen können.

Unter dem Hashtag #FairTradeForFuture machen wir auch in Social Media auf die Anliegen unserer Handelspartner und des Fairen Handels aufmerksam. Weltläden und der GEPA-FAIRkauf unterstützen ganz konkret die Schülerdemonstrationen mit fairen Produkten.

Eindrücke von #fridaysforfuture in Wuppertal

Am 24. Mai, im Vorfeld der Europawahl, hat sich auch die GEPA mit Stand und Vortrag an der Demo in Wuppertal beteiligt. Eindrücke sehen Sie in der Bildergalerie:

Das GEPA-Team vor Ort – v.l.: Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Grundsatzabteilung, Serkan Ege, stellvertretender Leiter des GEPA-FAIRkauf in Wuppertal, Dorothea Weber GEPA-Beraterin im Vertrieb Weltläden und Gruppen und Denis Gay, als Mitarbeiter im GEPA-FAIRkauf Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Das GEPA-Team vor Ort – v.l.: Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Grundsatzabteilung, Serkan Ege, stellvertretender Leiter des GEPA-FAIRkauf in Wuppertal, Dorothea Weber GEPA-Beraterin im Vertrieb Weltläden und Gruppen und Denis Gay, als Mitarbeiter im GEPA-FAIRkauf Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Die #fridaysforfuture-Demo kommt auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz an. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Die #fridaysforfuture-Demo kommt auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz an. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Grundsatzabteilung, auf der Bühne bei der Kundgebung. „Wir unterstützen unsere Partner mit Projekten, damit sie sich an den Klimawandel anpassen können. Bei der GEPA selbst haben wir mehrfach unseren CO2-Fußabdruck messen lassen“, nennt sie Beispiele dafür, wie sich die GEPA für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Grundsatzabteilung, auf der Bühne bei der Kundgebung. „Wir unterstützen unsere Partner mit Projekten, damit sie sich an den Klimawandel anpassen können. Bei der GEPA selbst haben wir mehrfach unseren CO2-Fußabdruck messen lassen“, nennt sie Beispiele dafür, wie sich die GEPA für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Faire Stärkung: Am GEPA-Stand stellte „Quizmaster“ Denis Gay von der GEPA Fragen zum Fairen Handel – zu gewinnen gab‘s leckere Fair Trade-Schokoriegel, Energieriegel und Orangensaft. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Faire Stärkung: Am GEPA-Stand stellte „Quizmaster“ Denis Gay von der GEPA Fragen zum Fairen Handel – zu gewinnen gab‘s leckere Fair Trade-Schokoriegel, Energieriegel und Orangensaft. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Am GEPA-Stand war richtig was los: Das Fair Trade-Quiz kam gut an. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Am GEPA-Stand war richtig was los: Das Fair Trade-Quiz kam gut an. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Bunter Protest mit vielen phantasievollen Plakaten, Transparenten… Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Bunter Protest mit vielen phantasievollen Plakaten, Transparenten… Foto: GEPA - The Fair Trade Company
... und Figuren. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
... und Figuren. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Auch Erwachsene positionieren sich. Foto: GEPA - The Fair Trade Company
Auch Erwachsene positionieren sich. Foto: GEPA - The Fair Trade Company

 

Schüler/-innen teils besser informiert als Politiker

Jeden Freitag demonstrieren mittlerweile rund 1,5 Millionen Jugendliche in 3.000 Städten weltweit unter dem Motto #fridaysforfuture. Von Politikerinnen und Politikern werden sie öffentlich kritisiert, teils kriminalisiert und aufgefordert erstmal zur Schule zu gehen, „um gute Noten zu erhalten und am Leben teilnehmen zu können.“ – oder Klimaschutz gleich „den Profis zu überlassen.“

Offensichtlich sind die Schüler/-innen jedoch trotz „Schuleschwänzen“ in der Lage, den Weltklimabericht besser zu verstehen als die verantwortlichen Parlamentarier/-innen. Diese setzen im Gegenteil aus unserer Sicht seit Jahrzehnten auf die ressourcenintensive Wirtschafts- und Lebensweise in den Industrieländern, ausgetragen auf dem Rücken der Länder des Globalen Südens. Ökologisch, sozial oder wirtschaftlich nachhaltig ist das nicht.

Wie sich der Klimawandel auf unsere Handelspartner auswirkt, sagen Sie Ihnen im Video:

Kleinbauern zahlen den Preis

„Anpassung an den Klimawandel ist eine Frage von Leben und Tod.“ — René Ausecha

Ist das fair? Kleinbauern in Lateinamerika, Asien oder Afrika leiden am meisten unter den Auswirkungen des Klimawandels – obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Dürren, Überschwemmungen, Ernteausfälle sind nur einige Folgen. Klimagerechtigkeit sieht anders aus.

Die Zeit ist knapp, das formulieren auch Produzenten-Organisationen im Globalen Süden wie René Ausecha Chaux, General Manage der Genossenschaft COSURCA aus Kolumbien, von der wir Bio-Kaffee erhalten: „Heute ist die Anpassung an den Klimawandel eine Frage von Leben und Tod. Wenn wir uns dem Klimawandel in den tropischen Gebieten nicht anpassen, müssen die Produzenten wegziehen oder dahinsiechen.“

Was wir tun und was wir fordern

„Wir unterstützen unsere Partner sich an den Klimawandel anzupassen.“ — Andrea Fütterer

Von Jobrad bis Ökostrom: Alles rund um die Themen Klimawandel, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und wie sich die GEPA hier in Wuppertal und mit ihren Partnern weltweit einsetzt, lesen Sie unter www.gepa.de/klimaschutz

Jeder Schritt hin zur Klimagerechtigkeit ist wichtig. Die entscheidenden großen Veränderungen können wir jedoch nur erreichen, wenn die Politik einen entsprechenden Rahmen setzt.

Unsere Forderungen an die Politik können Sie hier als PDF herunterladen.

Stand: 05/2019

WEITERE INFORMATIONEN

Klimagerechtigkeit - lesen Sie hier die
politischen Forderungen der GEPA an die Bundesregierung

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit – das tun wir:
www.gepa.de/klimaschutz

Klima

Klimaschutz:
Das tut die GEPA

Bei unseren Partnern weltweit und hier bei uns in Wuppertal: Gemeinsam setzen wir uns für Klimaschutz ein.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Positionspapier

#FairTradeForFuture

Mehr darüber, wie die GEPA die Klimabewegung #fridaysforfuture unterstützt und welche Ziele uns verbinden, lesen Sie in unserem Positionspapier.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Welsing

Emissionen senken

CO2-Fußabdruck
und Baumpflanzprojekt

Die GEPA hat zum zweiten Mal ihren CO2-Fußabdruck messen lassen. Näheres dazu erfahren Sie hier.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch