#mehrWertFürAlle: Röstkaffee komplett aus Ruanda

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Neuer Spezialitätenkaffee
steigert Wertschöpfung vor Ort

Bald im Handel: Der neue „Bio Café MUSASA“ wird in Ruanda geröstet und verpackt – das sorgt für mehr Wertschöpfung vor Ort. MUSASA vervollständigt unser Trio der komplett im Herkunftsland hergestellten Kaffees unter dem Motto #mehrWertFürAlle – dabei bleibt 3x so viel Geld im Ursprungsland im Vergleich zu kommerziellem Kaffee. Wertschöpfung in globalen Lieferketten für die Produzentinnen und Produzenten zu steigern, zählt zu den Pionieraufgaben der GEPA und des Fairen Handels.

Kooperation mit Start-Up

Die Zusammenarbeit mit MUSASA entstand in Kooperation mit der Berliner Kaffee-Kooperative.de, die das Ziel hat, den Kaffeemarkt durch den Vertrieb von im Anbauland gerösteten Spezialitätenkaffee zu revolutionieren. Die gesamte Wertschöpfung bleibt demnach vor Ort und die lokale Wirtschaft wird damit gestärkt. Die Kaffee-Kooperative.de importiert seit 2016 fairen Röstkaffee von MUSASA.

Zu 100 Prozent in Ruanda hergestellt: Der neue „Bio Café MUSASA“ besticht durch seine helle Röstung und schafft #mehrWertFürAlle Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Zu 100 Prozent in Ruanda hergestellt: Der neue „Bio Café MUSASA“ besticht durch seine helle Röstung und schafft #mehrWertFürAlle Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Mehr Wertschöpfung für Produzentinnen in Afrika

„Nach wie vor ist Afrika auf den Export von Rohstoffen angewiesen.“ — Peter Schaumberger

Mit dem neuen Spezialitätenkaffee aus Ruanda kommt zu den beiden anderen #mehrWertFürAlle-Kaffees aus Guatemala und Honduras ein afrikanisches Herkunftsland hinzu. GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger: „Dies ist ein weiterer Baustein für uns, um den Blick auf Afrika zu lenken und mit diesem Kaffee ganz besonders zu mehr Wertschöpfung vor Ort beizutragen. Nach wie vor hat Afrika nur einen geringen Anteil am Welthandel und ist darauf angewiesen, unverarbeitete Rohstoffe zu niedrigen Preisen in die Industrieländer zu exportieren.“

Starkes Team – bei der Rösterei Rwashoscco steht der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund. V.l. Verpackungsmanager Benjamin Nyandwi, Röster Adalbert Kuramugabo, Kaffeetesterin Emertha Mukabavugirise und Produktionsmanager Arcade Ntihinyrwa. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch
Starkes Team – bei der Rösterei Rwashoscco steht der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund. V.l. Verpackungsmanager Benjamin Nyandwi, Röster Adalbert Kuramugabo, Kaffeetesterin Emertha Mukabavugirise und Produktionsmanager Arcade Ntihinyrwa. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch
Odette Murakatete, Gründerin der Genossenschaft MUSASA: „Wir haben die Kooperative damals gegründet, weil wir keinen Markt für unseren Kaffee hatten. Lokale Käufer nahmen uns die Ernte billig ab. Eine andere Möglichkeit, sie zu verkaufen, hatten wir nicht. Wir beschlossen Spezialitäten zu produzieren, mit denen wir selber zufrieden sein können – und für die wir einen anständigen Preis bekommen.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Odette Murakatete, Gründerin der Genossenschaft MUSASA: „Wir haben die Kooperative damals gegründet, weil wir keinen Markt für unseren Kaffee hatten. Lokale Käufer nahmen uns die Ernte billig ab. Eine andere Möglichkeit, sie zu verkaufen, hatten wir nicht. Wir beschlossen Spezialitäten zu produzieren, mit denen wir selber zufrieden sein können – und für die wir einen anständigen Preis bekommen.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Kaffeetesterin Emertha Mukabavugirise ist für die Qualitätssicherung des Röstkaffees zuständig - und erwartet Exzellenz. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Kaffeetesterin Emertha Mukabavugirise ist für die Qualitätssicherung des Röstkaffees zuständig - und erwartet Exzellenz. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Wann immer eine neue Kaffeelieferung eintrifft, prüft Emertha sie eingehend: Sie begutachtet die ganzen Bohnen mit Auge und Nase, riecht ausgiebig am gemahlenen Pulver und verkostet schließlich den aufgegossenen Kaffee. Für das gute Qualitätsmanagement und den hochwertigen Kaffee ist Rwashoscco schließlich bekannt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Wann immer eine neue Kaffeelieferung eintrifft, prüft Emertha sie eingehend: Sie begutachtet die ganzen Bohnen mit Auge und Nase, riecht ausgiebig am gemahlenen Pulver und verkostet schließlich den aufgegossenen Kaffee. Für das gute Qualitätsmanagement und den hochwertigen Kaffee ist Rwashoscco schließlich bekannt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Röstmeister Adalbert Kuramugabo beschreibt die Sinneseindrücke beim Rösten: „Der Geruch verändert sich ständig. Wenn die Bohnen perfekt auf den Punkt geröstet sind, dann riechen sie nach Honig und Schokolade." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Röstmeister Adalbert Kuramugabo beschreibt die Sinneseindrücke beim Rösten: „Der Geruch verändert sich ständig. Wenn die Bohnen perfekt auf den Punkt geröstet sind, dann riechen sie nach Honig und Schokolade." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Benjamin Nyandwi und seine Kollegen verpacken den Kaffee von Hand für die lange Reise. „Mit dem, was ich hier verdiene, kann ich gut für meine Familie sorgen. Es gibt eine Krankenversicherung und am Ende des Jahres einen Bonus. Außerdem kann ich mich weiterbilden.“ Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch
Benjamin Nyandwi und seine Kollegen verpacken den Kaffee von Hand für die lange Reise. „Mit dem, was ich hier verdiene, kann ich gut für meine Familie sorgen. Es gibt eine Krankenversicherung und am Ende des Jahres einen Bonus. Außerdem kann ich mich weiterbilden.“ Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch
Bio-Bäuerin Plauthile Musabyimana: „Ich bin stolz darauf, dass mein Kaffee jetzt nach Deutschland geliefert wird und froh, dass wir jemanden gefunden haben, der zu schätzen weiß, dass wir Bio-Kaffee anbauen.“ Foto: Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch
Bio-Bäuerin Plauthile Musabyimana: „Ich bin stolz darauf, dass mein Kaffee jetzt nach Deutschland geliefert wird und froh, dass wir jemanden gefunden haben, der zu schätzen weiß, dass wir Bio-Kaffee anbauen.“ Foto: Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C. Nusch

Exzellente Qualität aus Ruanda

„Wir beschlossen Spezialitäten zu produzieren, mit denen wir zufrieden sein können.“ — Odette Murakatete

Aus Ruanda als aufstrebendem Kaffeeland kommen sehr gute Spezialitätenkaffees. „Wir haben die Bio-Zertifizierung der Rösterei Rwashoscco unterstützt, damit wir jetzt hochwertigen vor Ort in Ruanda gerösteten Bio-Kaffee anbieten können“, erklärt Franziska Bringe, Einkaufsmanagerin Kaffee. „Der Bio-Rohkaffee stammt von der Genossenschaft MUSASA Dukundekawa, einer von sechs Kooperativen, die die Rösterei gegründet haben.“

Odette Murakatete, Gründerin der Genossenschaft MUSASA: „Wir haben die Kooperative damals gegründet, weil wir keinen Markt für unseren Kaffee hatten. Lokale Käufer nahmen uns die Ernte billig ab. Eine andere Möglichkeit, sie zu verkaufen, hatten wir nicht. Wir beschlossen Spezialitäten zu produzieren, mit denen wir selber zufrieden sein können – und für die wir einen anständigen Preis bekommen.“

Spritzig-fruchtig im Geschmack und echt spitze!

Ruanda steht international für hochqualitativen Spezialitätenkaffee: Der „Bio Café MUSASA" erzielt 84 Punkte auf der Qualitätsskala der Specialty Coffee Association.

Den Geschmack beschreibt Tobias Mehrländer, Sortimentsmanager Kaffee, anschaulich: „Gemeinsam mit Rwashoscco ist es uns gelungen, einen spritzig-fruchtigen extravaganten Filterkaffee zu rösten.“

Eindruck von der Jahrespressekonferenz: An der Brewing Bar haben das GEPA-Team und die Gäste den neuen „Bio Café MUSASA verkostet – v. l.: Matthias Kroth, Kaufmännischer Geschäftsführer, Franziska Bringe, Einkaufsmanagerin Kaffee, Tobias Mehrländer, Sortimentsmanager Kaffee, Peter Schaumberger, Geschäftsführer Marke und Vertrieb. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Eindruck von der Jahrespressekonferenz: An der Brewing Bar haben das GEPA-Team und die Gäste den neuen „Bio Café MUSASA verkostet – v. l.: Matthias Kroth, Kaufmännischer Geschäftsführer, Franziska Bringe, Einkaufsmanagerin Kaffee, Tobias Mehrländer, Sortimentsmanager Kaffee, Peter Schaumberger, Geschäftsführer Marke und Vertrieb. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer

Überzeugen Sie sich selbst: Ab Ende Mai kommt der neue Bio Café MUSASA in den Handel. Sie finden ihn dann Schritt für Schritt in den Weltläden sowie im GEPA-Onlineshop.

Stand 05/2019

WEITERE INFORMATIONEN

Reportage

Die Menschen hinter
Kaffee MUSASA

Wie wichtig Selbstbestimmung für exzellente Qualität ist, zeigt die Reportage über die Kooperative MUSASA.

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Online-Special

#mehrWertFürAlle

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ZAHLEN & FAKTEN

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