Afrika jenseits der Klischees im Wuppertaler Rathaus

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GEPA und Partner zu Besuch
beim Wuppertaler Bürgermeister

Afrika jenseits der Klischees war Thema beim siebten Empfang einer GEPA-Delegation im Rathaus Wuppertal mit Bürgermeister Marc Schulz. Unseren Kaffeepartner KCU (Tansania) hat Exportmanager Josephat Sylvand vertreten.

Chancen in den Fokus rücken

„Menschen sollen mehr über den zweitgrößten Kontinent der Erde erfahren.“ — Matthias Kroth

„Menschen hier sollen mehr über den zweitgrößten Kontinent der Erde erfahren“, betonte GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth in seiner Rede und wies auf die vielfältigen und spannenden Facetten der 54 Länder Afrikas hin. „Meist stehen Krisen und Konflikte im Vordergrund und nicht die Chancen.“ Die GEPA ist in fast einem Drittel der afrikanischen Länder vertreten und importiert neben Kaffee und Kakao auch Trockenfrüchte, Nüsse, Chutneys u.v.m. 2018 hat die GEPA außerdem ein neues Sortiment „Taste Fair Africa“ für den Fachhandel auf den Markt gebracht.

„Bei der Darstellung Afrikas kommen die Chancen des Kontinentes oft zu kurz.“, so GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
„Bei der Darstellung Afrikas kommen die Chancen des Kontinentes oft zu kurz.“, so GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer

Mehr als eine Geschäftsbeziehung

„Die Zusammenarbeit mit der GEPA ist eine Partnerschaft.“ — Josephat Sylvand

Josephat Sylvand arbeitet seit 2006 als Exportmanager und in der Qualitätssicherung beim GEPA-Kaffeepartner KCU in Tansania. Seit 1993 arbeitet die GEPA mit dem Kaffeepartner KCU zusammen. Dass die GEPA für KCU sehr wichtig ist, betonte Josephat Sylvand in seiner Rede „Die Zusammenarbeit mit der GEPA ist für uns mehr als eine Geschäftsbeziehung, es ist eine Partnerschaft.“

„Ich bin der lebendige Beweis dafür, was durch den Fairen Handel möglich ist“, betonte Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung bei KCU. Durch den Fairen Handel konnte er die Universität besuchen und mit dem Master abschließen. Hier mit Dolmetscherin Judith Imnadze-Wehr. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
„Ich bin der lebendige Beweis dafür, was durch den Fairen Handel möglich ist“, betonte Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung bei KCU. Durch den Fairen Handel konnte er die Universität besuchen und mit dem Master abschließen. Hier mit Dolmetscherin Judith Imnadze-Wehr. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer

Perspektiven durch den Fairen Handel

„GEPA hat einen Anteil an meinem Bildungsweg“ — Josephat Sylvand

„Durch die Zusammenarbeit mit der GEPA hat sich KCU sowohl wirtschaftlich, als auch sozial-gesellschaftlich und ökologisch weiterentwickeln können“, erklärte Josephat Sylvand in seiner Rede. „Neben der Stärkung der finanziellen Situation, schafft der Faire Handel eine funktionierende Gesellschaft und mehr Arbeitsplätze.“

Bildung und Bio-Anbau

KCU ist außerdem Pionier, wenn es um den besseren Zugang zu Bildung geht. Weil sein Vater selbst bei KCU arbeitete, konnte Josephat Sylvand seine Schulgebühren bezahlen und somit anschließend zur Universität gehen. „GEPA hat einen Anteil an meinem Bildungsweg“, sagt Josephat Sylvand.

Auch bei der Bio-Zertifizierung der Kooperativen von KCU unterstützt die GEPA. Bereits 25 der Kooperativen sind bio-zertifiziert, 10 Kooperativen stehen momentan in der Umstellung.

GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth und Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung bei KCU überreichten Bürgermeister Marc Schulz zum Abschluss eine Kaffeepflanze sowie Bio Café Kagera, den die GEPA von KCU bezieht. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth und Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung bei KCU überreichten Bürgermeister Marc Schulz zum Abschluss eine Kaffeepflanze sowie Bio Café Kagera, den die GEPA von KCU bezieht. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Bürgermeister Marc Schulz überreichte Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätsicherung bei KCU einen Bildband über das Bergische Land.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Bürgermeister Marc Schulz überreichte Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätsicherung bei KCU einen Bildband über das Bergische Land. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Josephat Slyvand trug sich anschließend im Gästebuch der Stadt Wuppertal ein. Hier mit GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Josephat Slyvand trug sich anschließend im Gästebuch der Stadt Wuppertal ein. Hier mit GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Eintrag ins Gästebuch der Stadt Wuppertal. V.l. GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth; Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung bei KCU und Bürgermeister Marc Schulz.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Eintrag ins Gästebuch der Stadt Wuppertal. V.l. GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth; Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung bei KCU und Bürgermeister Marc Schulz. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Beim anschließenden Austausch konnten die Gäste des Empfangs fairen GEPA-Kaffee genießen. V.l. GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth und Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung KCU.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Beim anschließenden Austausch konnten die Gäste des Empfangs fairen GEPA-Kaffee genießen. V.l. GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth und Josephat Sylvand, Exportmanager und Qualitätssicherung KCU. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Brigitte Frommeyer, Pressereferentin bei der GEPA; Verena Albert, GEPA-Grundsatzreferentin und Josephat Sylvand, Qualitätssicherung und Exportmanager bei KCU. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Brigitte Frommeyer, Pressereferentin bei der GEPA; Verena Albert, GEPA-Grundsatzreferentin und Josephat Sylvand, Qualitätssicherung und Exportmanager bei KCU. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer


Klimawandel bei KCU

Josephat Sylvand: „Auch wir bemerken erste Anzeichen des Klimawandels. Regenperioden bleiben aus und wenn sie kommen, entwickeln sie sich anders als früher, zum Beispiel arten sie als Sturm aus. Wir müssen handeln und investieren deshalb verstärkt in den biologischen Anbau.“ Neben den Umstieg auf Bio-Anbau werden Schulungen für Landwirte zum effizienten Wasserverbrauch und den Umgang mit Abfällen angeboten.

Die GEPA in Wuppertal

„Die Stadt Wuppertal und der Faire Handel gehören zusammen.“ — Marc Schulz

Bürgermeister Marc Schulz hob die GEPA als „Aushängeschild“ der Stadt hervor: „Die Stadt Wuppertal und der Faire Handel gehören zusammen.“ Vor rund 45 Jahren wurde die GEPA in Wuppertal gegründet und seit zehn Jahren ist Wuppertal nun schon Fairtrade-Town. Auch mehrere Schulen, darunter die Gesamtschule Barmen, sind bereits Fairtrade-Schools. Im Rathaus wird außerdem der faire GEPA-Kaffee Caparica ausgeschenkt, der Bohnen von KCU enthält.

Bürgermeister Marc Schulz freute sich, die GEPA und Handelspartner zum siebten Mal im Rathaus begrüßen zu können.  Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer
Bürgermeister Marc Schulz freute sich, die GEPA und Handelspartner zum siebten Mal im Rathaus begrüßen zu können. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/A.Fischer

 

 

Stand 02/2020

WEITERE INFORMATIONEN

„Taste Fair Africa“ – Mehr über unser das Sortiment lesen Sie
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Die Partner

Wer steckt dahinter?

Lernen Sie die Menschen kennen, die Rohkaffee und -kakao für „Taste Fair Africa” produzieren.

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Die Produkte

Lecker, fair und vielfältig

Entdecken Sie die neuen Kaffee- und Schokoladenvariationen sowie Kräuter- und Gewürztees der Linie „Taste Fair Africa".

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