Allpa

Art der Organisation
Vermarktungsorganisation
Ort:
Amerika, Peru, Lima
Mitglieder:
30
Homepage:
www.allpaperu.com
GEPA Partner seit:
1996
GEPA-Code:
372
Allpa Allpa

Über den Partner

Um hochwertige Handwerksartikel aus Peru zu vermarkten, wurde die Organisation Allpa 1986 von einer Gruppe von Fachleuten gegründet. Der Name „Allpa“ bedeutet in der Sprache Quechua „Erde“. Diese Organisation arbeitet sowohl mit Familienwerkstätten als auch mit einzelnen Handwerkerinnen und Handwerkern zusammen. Der GEPA-Partner legte von Anfang an großen Wert auf die hohe Qualität seiner Produkte. Als erstes begann die Organisation mit Alpaka-Produkten. Es wurden neue Produktionsstätten gegründet, entsprechendes Know-how bei den Produzenten aufgebaut und nach neuen Absatzmärkten für die Produkte gesucht.

Die Produzentinnen und Produzenten

Allpa arbeitet mit Klein- und Familienbetrieben zusammen. Die meisten sind in Lima, in der Hauptstadt Perus, angesiedelt. Der Rest der Gruppen verteilt sich u.a. auf die Städte Cusco und Chulucanas. Der Verkauf von Alpakastrickwaren und Silberschmuck ist von großer Bedeutung für die Organisation. Viele der inzwischen in den Städten lebenden Handwerkerinnen und Handwerker stammen aus den ländlichen Gebieten und sind aus wirtschaftlicher Not heraus von den Dörfern weggezogen. Sie konnten Werkstätten aufbauen, besser ausstatten und die Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern.

Zur Geschichte

 

2015

Gespräch von Rolf Bittner, früherer GEPA Produktmanager Handwerk, mit Vertretern von Allpa auf der Messe „Ambiente“ in Frankfurt

 

2011

Besuch von Christina Morandell, GEPA Produktmanagerin Handwerk, bei Allpa in Lima

Produkte: Schmuck & Taschen

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

Die Produzenten von Allpa verarbeiten regional vorkommende Rohwaren wie Silber, Alpaka-Wolle und Ton.

Aufbau

Aufbau

Allpa achtet darauf, dass die Produkte in Qualität und Preis auf dem Markt konkurrenzfähig sind. Um dies zu ermöglichen, werden die Mitglieder im Rahmen eines „Unterstützungsprogrammes“ gefördert.

Traditionelles Produkt

Traditionelles Produkt

Bei Allpa wird auf traditionelle Techniken zurückgegriffen, sowohl bei den Alpaka-Produkten als auch bei Keramik und Schmuck. Allpa zeichnet sich dadurch aus, dass sie diese traditionellen Techniken mit modernen Designs verbinden.

Zugang zum Markt

Zugang zum Markt

Der Faire Handel ermöglichte den Allpa-Produzenten 1986 den Einstieg in den Exportmarkt. Als die Aufträge in den 90er-Jahren stark zurückgingen, wurde die Abhängigkeit vom Fairen Handel für Allpa zu einem Problem, so dass die Organisation verstärkt auch nach kommerziellen Abnehmern suchte und diese auch fand.

GEPA - The Fair Trade Company
Soziales

Soziales

Die Produzenten erhalten von Allpa eine Vorauszahlung in Höhe von 50 Prozent des Warenwertes, u.a. um Rohmaterialien zu kaufen.

Qualität

Qualität

Von Allpa bezieht die GEPA sehr hochwertigen Silberschmuck. Diese Vermarktungsorganisation führt regelmäßig verschiedene Workshops zur Qualitätssicherung, Produktentwicklung, Produktionstechnik und Design durch.

Fairer Preis

Fairer Preis

Die Preise, die Allpa ihren Produzenten zahlt, orientieren sich an den Preisen auf dem lokalen Markt. Geplant ist aber, die Bezahlung schrittweise zu erhöhen und an die steigenden Lebenshaltungskosten anzupassen. Aus diesem Grund arbeiten sie an einem Konzept zur Umsetzung einer sogenannten „Living Wage“ mit anderen peruanischen Fair-Handelsorganisationen zusammen.