APICOOP

APICOOP
Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Chile, Paillaco
Mitglieder:
137
Homepage:
www.apicoop.cl
GEPA Partner seit:
1988
GEPA-Code:
391
Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Chile, Paillaco
Mitglieder:
137
Homepage:
www.apicoop.cl
GEPA Partner seit:
1988
GEPA-Code:
391
APICOOP

Über den Partner

Was zunächst als Imkerei-Projekt des Bistums von Valdivia begann, wurde 1998 zur unabhängigen Kooperative. APICOOP (Cooperativa Campesina Apícola Valdivia) vermarktet inzwischen Honig von drei weiteren Imkergruppen und ist der zweitgrößte chilenische Honigexporteur. Die Honigproduktion ist ideal für Kleinbauern, die nur über wenig eigenes Land verfügen. Neben dem starken Zusammenhalt der APICOOP-Mitglieder ist die langfristige Zusammenarbeit im Fairen Handel für die Imker-Organisation sehr wichtig. So konnten die Kleinbauern in der Imkerei geschult werden, LKWs für den Transport des Honigs angeschafft und ein eigenes Produktions- und Verarbeitungszentrum aufgebaut werden. Der Transport des Honigs von den weitverstreut lebenden Imkergruppen zur Zentrale ist immer eine große logistische Herausforderung.

Die Produzentinnen und Produzenten

Rund um den Mailhue-See an der Grenze zu Argentinien leben etwa 100 Familien, die überwiegend zum Volk der Mapuche gehören. Angebaut werden von den Familien Kartoffeln, Weizen, Ackerbohnen und Gemüse für die Selbstversorgung. Außerdem werden Schafe und Hühner gehalten. Einer von ihnen ist der Imker Erwin Antillanca, der mit seiner Familie in der Nähe des Sees lebt. Er hat rund 70 Bienenstöcke, in denen jeweils etwa 50.000 Bienen Honig produzieren. Der Verkauf des Honigs an den Fairen Handel ist für die Imkerfamilien rund um den Mailhue-See das Haupteinkommen.

Zur Geschichte

 

2017

Beginn des Baus einer neuen Verarbeitungsanlage

 

2007

Besuch der GEPA-Delegation bei APICOOP

 

Seit 1994

Jährlicher Besuch des APICOOP-Geschäftsführers bei der GEPA

 

1993

Besuch von APICOOP bei den Weltläden in Deutschland

 

1988

Erster Honig aus Chile

Produkte: Honig & Zucker

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht


Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Bildung

Bildung

APICOOP bildet seine Mitglieder umfassend weiter und bietet ihnen Kleinkredite an. Rund 1.000 Kinder haben bis jetzt von APICOOP Schulstipendien erhalten.

Aufbau

Aufbau

APICOOP hat eine eigene Verarbeitungsanlage für Honig aufgebaut und LKWs für den Transport angeschafft. Auch neue Projekte wie der Anbau und die Vermarktung von fairen Heidelbeeren wurden durch den Fairen Handel möglich. Durch den Mehrpreis aus dem Fairen Handel konnten Land und Pflanzen gekauft.

Traditionelles Produkt

Traditionelles Produkt

Mit einer intensiveren Imkerei wurde in Chile um 1850 begonnen und zwar durch den Einfluss der deutschen Einwanderer, die sich auch in der Stadt Valdivia niedergelassen hatten. Viel Honig wird aber bis heute in Chile selbst nicht gegessen, daher ist der Faire Handel ein wichtiger Absatzmarkt.

Chancen

Chancen

Den Honig bezieht die GEPA vor allem von indigenen Bevölkerungsgruppen wie den Mapuche in Chile. Durch den jährlichen Verkauf von rund 1.000 Tonnen Honig, zum großen Teil an Fair Handelsorganisationen, haben die Mitgliedsfamilien eine Zukunftsperspektive.

Fotos: GEPA - The Fair Trade Company.
Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt einen Preis auf der Basis des von Fairtrade International (FLO) festgesetzten Mindestpreises und eine Fairtrade-Prämie. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert. Für Ulmo- und Waldhonig zahlt die GEPA noch eine extra Prämie für Sortenhonig.

Qualität

Qualität

Durch die Nachfrage des Fairen Handels konnten Spezialitäten-Honige wie der Ulmoblüten-Honig auf den Markt gebracht werden.

Zugang zum Weltmarkt

Zugang zum Weltmarkt

Die Kleinbauern haben die Chance erhalten, ihren hochwertigen Honig nach Europa zu verkaufen und dadurch ihr Familieneinkommen zu steigern. 

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Fotos: GEPA - The Fair Trade Company.

Das ist noch zu tun

Soziales

Soziales

Jüngere für die Imkerei zu gewinnen, ist das Ziel der Kooperative. Doch das ist in Chile nicht einfach, da die Jüngeren andere Berufe vorziehen. 

Aufbau

Aufbau

Mit dem Bau einer neuen Verarbeitungsanlage, die effizienter sein wird, wurde begonnen. Sie wird vermutlich bis Mitte 2018 in Betrieb gehen.