CAPIM

Art der Organisation
Produzentenorganisation
Ort:
Amerika, Mexiko , Mexiko-Stadt
Mitglieder:
218
GEPA Partner seit:
2004
GEPA-Code:
500
CAPIMCAPIM

Über den Partner

Unser Honig-Partner CAPIM (Comercio Alternativo Apícola en México) hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1982 zurückgeht. Damals ermöglichte eine belgische NGO einer Gruppe von Imkerinnen und Imkern ihren Honig nach Europa zu exportieren. Diese kleine Imker-Gruppe bestand überwiegend aus Flüchtlingen aus Guatemala. Später kamen Imkergruppen aus anderen Bundesstaaten dazu und ab 1996 war der Honig fair-zertifiziert. Es wurde Imker-Zubehör beschafft, technische Unterstützung organisiert, aber auch Straßen und Schulen ausgebaut. 2003 wurde CAPIM gegründet, um sich speziell um die Produktion und die Vermarktung von Honig zu kümmern. Eine andere Organisation übernahm die Entwicklungsarbeit. CAPIM hat ein Netzwerk von Imkerinnen und Imkern aufgebaut. Die GEPA hat die Umstellung auf Bio-Honig maßgeblich unterstützt, u.a. durch die Übernahme der Kosten der Bio-Zertifizierung.   

Die Produzentinnen und Produzenten

Die Imkerinnen und Imker, die ihren Honig über CAPIM vermarkten, leben und arbeiten in zurzeit 15 Kooperativen, die sich in den mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca, Guerrero, Veracruz, Estado de México und Chiapas befinden. Die Imkerfamilien haben fünf bis sechs Familienmitglieder und bewirtschaften im Schnitt 0,25 Hektar Land. Dort pflanzen sie Bohnen, Mais und Kaffee an. Die Regionen, in denen die Imkerinnen und Imker leben, sind bergig und schlecht erschlossen; es fehlt an Straßen.

Zur Geschichte

 

2017

Martha Torres Chavez, CAPIM Geschäftsführerin zu Besuch bei der GEPA

 

2014

Treffen von Annika Schlesinger, GEPA Einkaufsmanagerin Honig, Wein & Saft mit Martha Torres Chavez, CAPIM Geschäftsführerin in Oaxaca, Mexiko

 

2012

Treffen von Stephan Beck, GEPA Abteilungsleiter Einkauf & QS und Annika Schlesinger, GEPA Einkaufsmanagerin Honig, Wein & Saft mit Martha Torres Chavez, CAPIM Geschäftsführerin, in San Cristobal de las Casas, Mexiko

Produkte: Honig & Zucker

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht:

Ökologie

Ökologie

Die Imkerei fördert grundsätzlich die Biodiversität und trägt damit zum Schutz der Umwelt bei.

Bio

Bio

Die GEPA hat die Umstellung auf eine ökologische Honigproduktion von Anfang an unterstützt. Für den „Honig in Umstellung“ wurde bereits eine Extraprämie von 0,10 USD pro Kilogramm gezahlt. Zusätzlich wurde die Bio-Zertifizierung durch den GEPA-Handelspartnerfonds unterstützt.

Aufbau

Aufbau

CAPIM hat eine Verarbeitungsanlage in der Nähe der Gruppe „Mieles Selectas“ in Veracruz aufgebaut, die in der Nähe des Hafens liegt.

Zugang zum Weltmarkt

Zugang zum Weltmarkt

Die Vorgängerorganisation von CAPIM ermöglichte den Imkerinnen und Imkern den fairen Export von Honig nach Europa.

GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
GEPA - The Fair Trade Company
Frauen

Frauen

Zu CAPIM gehören zwei Frauen-Kooperativen. Die Frauen leisten durch die Honigproduktion einen wichtigen Beitrag zum Lebensunterhalt der Familien. CAPIM ermöglichte den weiblichen Mitgliedern, an einem Gesundheitsprojekt zur Früherkennung und Prävention von Brustkrebs teilnehmen zu können.

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt einen Preis auf der Basis des von Fairtrade International (FLO) festgesetzten Mindestpreises, eine Fair Trade- sowie eine Bio-Prämie. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Qualität

Qualität

Die Qualität des Bio-Honigs, den CAPIM an die GEPA liefert, ist exzellent. Dafür wird der Wassergehalt, der HMF-Wert und die Enzymaktivität sowie der Geschmack und Geruch bewertet.

Chancen

Chancen

Die Mitglieder des GEPA-Partners sind zum Teil Angehörige von indigenen Bevölkerungsgruppen. Sie haben im Vergleich zu anderen Mexikanerinnen und Mexikanern geringere Bildungschancen und einen niedrigeren Lebensstandard. CAPIM konnte unter anderem dank des Fairen Handels beides deutlich verbessern.

Was ist noch zu tun?

Fairer Preis

Fairer Preis

Mit der Fair Trade-Prämie werden derzeit die Wege ausgebessert, Schutzanzüge, Bienenköniginnen, Material für Bienenkästen und Honigfässer gekauft.