CECOVASA
(Central de Cooperativas Agrarias Cafetaleras de los Valles de Sandia)

Art der Organisation
Kooperativen-Dachverband
Ort:
Amerika, Peru, Lima
Mitglieder:
5.500
GEPA Partner seit:
2002
GEPA-Code:
521
CECOVASA (Central de Cooperativas Agrarias Cafetaleras de los Valles de Sandia)

Über den Partner

Unser Handelspartner CECOVASA setzte bereits früh auf Kaffeequalität und ökologischen Anbau. Doch schon der Transport des Rohkaffees von den Bauern zur Zentrale, die Weiterverarbeitung, die Qualitätssicherung und der Export waren eine Herausforderung, denn die Kaffeebauern leben sehr weit voneinander entfernt in Hochtälern. Angebaut wird Arabica und spezieller Hochlandkaffee. Der Produktionsleiter und die technischen Berater von CECOVASA unterstützen die Bauern. Sie hatten schon früh ein eigenes Kaffeelabor für die Qualitätssicherung – heute sind es drei Labore. In der Stadt Juliaca wurde eine große Verarbeitungsanlage in Betrieb genommen, die ihnen ermöglicht, große Mengen in sehr guter Qualität herzustellen. In der Stadt Puno am Titicaca-See betreiben sie ein eigenes Café.

Die Produzentinnen und Produzenten

„Der Faire Handel ist die einzige Hoffnung, die wir für unsere Familien haben“, betont die Bäuerin Reyna Isabel Mamaniluque. Die Kaffeebauernfamilien leben in den entlegenen Tälern von Tambopata und Inambari. Ihre Biokaffeegärten befinden sich in Höhenlagen zwischen 1.200 und 2.000 Metern – weit entfernt von der Zentrale der Kooperative. Erst durch den Fairen Handel können sie einen guten Preis für ihren Kaffee erhalten. Im Schnitt bewirtschaften sie knapp vier Hektar Land. Neben Biokaffee bauen sie Bananen, Yucca, Kamote, Zuckerrohr und Obst für den eigenen Bedarf an.

Zur Geschichte

 

2012

Besuch von Kleber Cruz García, Produktmanagement Kaffee

 

2009

Besuch von Kleber Cruz García, Produktmanagement Kaffee

 

2007

Besuch von Kleber Cruz García, Produktmanagement Kaffee

Produkte: Kaffee

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

Der Bodenerosion wird zum Beispiel anhand natürlicher Barrieren Einhalt geboten, die entweder aus Holzstämmen, Steinen oder Zitronengras bestehen. 

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fairtrade International (FLO) festgesetzte Preisregelung pro 100 amerikanische Pfund. Dazu kommen die Fair-Trade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein GEPA-eigener Qualitätszuschlag. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Qualität

Qualität

CECOVASA setzte schon früh auf die Qualitätssicherung beim Kaffee zum Beispiel durch die Einrichtung eines eigenen Kaffeelabors. Heute sind es drei Kaffeelabore. Angebaut wird Arabica und spezieller Hochlandkaffee. 

Zugang zum Markt

Zugang zum Markt

Die Kleinbauern haben durch den Fairen Handel die Chance erhalten, ihren hochwertigen Arabica u.a. nach Europa zu verkaufen und dadurch langfristig ihr Familieneinkommen zu steigern. Kooperativen wie CECOVASA ermöglichen erst den fairen Export nach Europa.

Fotos: GEPA - The Fair Trade Company.
Bio

Bio

Die technischen Berater von CECOVASA bilden die Bauern in Fragen der Zertifizierung aus. Die Mitglieder bauen schon lange aus Überzeugung Biokaffee an.

Aufbau

Aufbau

CECOVASA hat in der Stadt Juliaca eine große Verarbeitungsanlage in Betrieb genommen, die es ihnen ermöglicht, große Mengen Kaffee in sehr guter Qualität herzustellen. Durch die eigene Verarbeitungsanlage bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung bei der Kooperative.

Traditionelles Produkt

Traditionelles Produkt

Ihr Wissen über den Kaffeeanbau erwarben die Kleinbauern im benachbarten Bolivien. Nach ihrer Rückkehr nach Peru in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts bauten sie dort Kaffee an.

Chancen

Chancen

Die meisten Mitglieder von CECOVASA gehören zu den indigenen Bevölkerungsgruppen der Quechua oder der Aymara. Zur Tradition beider indigenen Bevölkerungsgruppen gehört Gemeinschaftsarbeit wie sie auch in Kooperativen üblich sind. Wir unterstützen sie durch den Kauf ihres Kaffees.