FEDCAFE

Art der Organisation
Kooperativen-Dachverband
Ort:
Amerika, Mexiko, Tuxtla Gutierrez
Mitglieder:
845
GEPA Partner seit:
2016
GEPA-Code:
871
FEDCAFE FEDCAFE

Über den Partner

FEDCAFE (Federacion de Sociedades Cooperativas agroecologica y Cafetalera de Chiapas) ist ein Zusammenschluss von vier Produzenten-Organisationen im Bundesstaat Chiapas, der 2014 gegründet wurde. Die meisten Mitglieder gehören zu den Ethnien Mam und Tzeltal. FEDCAFE bietet ihren Mitgliedern vor allem technische Beratung beim Anbau von Bio-Kaffee und in Sachen Kaffee-Qualität. Und FEDCAFE übernimmt den Export des Kaffees für die vier Organisationen. Neben dem eigenen Kaffee verarbeitet FEDCAFE auch Kaffee für anderen Kooperativen in der Region. Sie bieten ausschließlich Bio-Kaffee an. Die Qualität ihres Produktes ist für diesen Partner von großer Bedeutung.

Die Produzentinnen und Produzenten

Die Bäuerinnen und Bauern haben im Durchschnitt fünf Hektar eigenes Land, von denen etwa drei Hektar mit Kaffee bepflanzt sind; die Produktivität ist relativ gering. Die Familien sind meist sehr groß, sie haben zwischen fünf und zehn Kinder. Sie versorgen sich selbst u.a. mit Mais, Bohnen, Bananen und halten Kleintiere. Die jungen Menschen ziehen es vor, z.B. in die Großstädte zu ziehen und dort u.a. in Supermärkten auszuhelfen oder in die USA zu gehen. Sie sehen für sich keine Perspektive auf dem Land.

Zur Geschichte

 

2019

Joel Ignacío Bartolón, Qualitätsverantwortlicher von FEDCAFE, bei der GEPA-Kaffeeschulung 2 in Wuppertal

 

2019

Besuch von Kleber Cruz Garcia, GEPA Einkaufsmanager Kaffee, bei FEDCAFE

 

2018

Joel Ignacío Bartolón, Qualitätsverantwortlicher von FEDCAFE, bei der GEPA-Kaffeeschulung 1 in Wuppertal

 

2018

Besuch von Kleber Cruz Garcia, GEPA Einkaufsmanager Kaffee und Shuwa Kifle, GEPA Mitarbeiterin

Produkte: Kaffee

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

Der Kooperativen-Dachverband unterstützt zum Beispiel die Bauern beim nachhaltigen Kaffeeanbau und setzt ganz stark auf Bio-Anbau.

Bio

Bio

Die Mitarbeiter von FEDCAFE bieten ihren Mitgliedern umfassende Möglichkeiten der Weiterbildung, beispielsweise im Bio-Anbau. Sie schulen die Bauern in ökologischer Landwirtschaft und klären über die schädlichen Auswirkungen von Agrarchemikalien auf die Gesundheit auf.

Qualität

Qualität

Ihren ausgezeichneten Bio Arabica-Kaffee bauen sie auf einer Höhe zwischen 850 und 1.500 Metern an. Die Qualitätskontrolle wird bereits an der Sammelstelle in den Gemeinden durchgeführt. Für Spitzenqualitäten werden Zuschläge gezahlt. FEDCAFE exportiert den Rohkaffee zurzeit nach Europa, Japan und in die USA.

Chancen

Chancen

Indigene Kleinbauern, die in Mexiko immer noch benachteiligt werden, haben FEDCAFE selbst aufgebaut. Die Mitglieder gehören überwiegend zur Ethnie der Mam und der Tzeltal. Ihre Kinder erhalten u.a. Dank des Fairen Handels eine gute Schulausbildung.

GEPA - The Fair Trade Company
Bildung

Bildung

„Die Anforderungen der GEPA an die Kaffeequalität habe ich mit den landwirtschaftlichen Beratern besprochen, damit sie dieses Wissen an die Bauern weitergeben können“, so Joel Ignacío Bartolón. Die Kaffeeschulungen der GEPA kommen so allen bei FEDCAFE zugute.

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fairtrade International (FLO) festgesetzte Preisregelung pro 100 amerikanische Pfund. Dazu kommen die Fairtrade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein GEPA-eigener Qualitätszuschlag. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Aufbau

Aufbau

FEDCAFE hat die von einer anderen Kooperative übernommene Kaffee-Verarbeitungsanlage in Stand gesetzt, die wichtig für eine gute Kaffeequalität ist. „Wir haben nach dem ersten GEPA-Seminar auch die Aufbereitungsanlage so verändert, dass bestimmte Fehler nicht mehr passieren können“, betont Joel Ignacío Bartolón.