KNCU (Kilimanjaro Native Co-operative Union)

KNCU (Kilimanjaro Native Co-operative Union)
Art der Organisation
Kooperativen-Dachverband
Ort:
Afrika, Tansania, Moshi
Mitglieder:
Ca. 68.000
GEPA Partner seit:
1993
GEPA-Code:
146
Art der Organisation
Kooperativen-Dachverband
Ort:
Afrika, Tansania, Moshi
Mitglieder:
Ca. 68.000
GEPA Partner seit:
1993
GEPA-Code:
146
KNCU (Kilimanjaro Native Co-operative Union)

Über den Partner

Dieser Kooperativen-Dachverband kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Gegründet wurde er zur Kolonialzeit 1932 als Verbund von einheimischen Kaffeepflanzern aus der Kilimanjaro-Region. Nach der Unabhängigkeit Tansanias wurde KNCU wie alle Kooperativen im Land zahlreichen staatlichen Planungsvorgaben und Reglementierungen unterworfen. 1976 wurden im Rahmen der Verstaatlichungspolitik sämtliche Kooperativen-Dachverbände aufgelöst, sechs Jahre später aber per Gesetz wieder aktiviert. Seit 1984 kann KNCU als Kooperativen-Dachverband wieder selbstständiger handeln und die Eigenständigkeit der Mitgliedskooperativen fördern. Oberste Priorität haben die Qualitätssicherung beim Kaffee sowie die Förderung der Ausbildung der Kinder der Mitglieder. Zusätzlich setzt KNCU auf Fairen Tourismus in der Kilimanjaro-Region.

Die Produzentinnen und Produzenten

Zu KNCU gehören zurzeit 68 Einzelkooperativen mit jeweils durchschnittlich 1.000 Mitgliedern. Diese Bauernfamilien leben in der Kilimanjaro-Region, die fruchtbare Böden und reichlich Niederschläge hat. Die Region ist sehr dicht besiedelt. Zu den einzelnen Farmen gehören etwa drei bis fünf Hektar Land, das die Bauern mit Kaffee für den Export sowie Bananen, Mais, Bohnen und Süßkartoffeln für den eigenen Bedarf oder den lokalen Markt anbauen.

Zur Geschichte

 

2013

Besuch von Hans-Jürgen Wozniak, früherer Produktmanager Kaffee

 

2012

Besuch von Hans-Jürgen Wozniak, früherer Produktmanager Kaffee

 

2011

Besuch von Hans-Jürgen Wozniak, früherer Produktmanager Kaffee

 

2009

Besuch von Hans-Jürgen Wozniak, früherer Produktmanager Kaffee

 

2008

Besuch von Hans-Jürgen Wozniak, früherer Produktmanager Kaffee

 

Produkte: Kaffee

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht


Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Qualität

Qualität

An den Hängen des Kilimanjaro wächst unser Kaffee auf einer Höhe von 850 bis 1.500 Metern. Die Kooperativenmitglieder bauen hochwertigen Arabica-Kaffee an. Die Qualitätssicherung ist das Hauptanliegen von KNCU.

Bio

Bio

Der Kooperativen-Dachverband KNCU fördert den ökologischen Kaffeeanbau. In sieben Kooperativen wird inzwischen Biokaffee angebaut und exportiert.

Soziales

Soziales

Die Produzenten haben Zugang zu einem Pensionsfonds, zur Krankenversicherung und zu Krediten.

Traditionelles Produkt

Traditionelles Produkt

Seit 1900 wird in der Kilimanjaro-Region Kaffee angebaut.

Fotos: GEPA - The Fair Trade Company / C. Nusch; A. Welsing
Bildung

Bildung

Durch den Fairen Handel erhalten die KNCU-Mitglieder Zugang zu einem Ausbildungsfonds, der sowohl für die Renovierung und den Bau von Schulen als auch für etwa 400 Schul-Stipendien verwendet wird. 

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fairtrade International (FLO) festgesetzte Preisregelung pro 100 amerikanische Pfund. Dazu kommen die Fair-Trade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein GEPA-eigener Qualitätszuschlag. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Aufbau

Aufbau

In der Tanzania Coffee Curing Company in Moshi werden die Kaffeebohnen geschält, poliert und nach Qualität sortiert. Sie ist mehrheitlich im Besitzt von KNCU.

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Fotos: GEPA - The Fair Trade Company / C. Nusch; A. Welsing