Lesvos Solidarity

Art der Organisation
Nicht-Regierungsorganisation
Ort:
Europa, Griechenland , Mytillini
Mitglieder:
zurzeit 8
GEPA Partner seit:
2020
GEPA-Code:
777
Lesvos SolidarityLesvos Solidarity

Über den Partner

Geflüchtete Menschen erhalten von der Nicht-Regierungsorganisation „Lesvos Solidarity“ seit 2012 Unterkunft und Unterstützung. Aus einem ehemaligen Sommercamp auf der Insel Lesbos wurde ein Aufenthaltsort für geflüchtete Menschen, die aus dem Mittelmeer gerettet worden sind. Ende Oktober 2020 wurde auch das als vorbildlich geltenden Camp PIKPA von der griechischen Regierung geräumt – im Rahmen der Räumung des staatlichen Camps Moria. Lesvos Solidarity versucht seither fieberhaft, den Geflüchteten Wohnungen zu vermitteln und setzt seine Arbeit im „Mosaik Support Centre“ in der Stadt Mytillini fort. Dort befindet sich die Nähwerkstatt, in der die so genannte „Safe Passage Bags“ u.a. aus Rettungswesten und gebrauchten Schlauchbooten herstellt werden. Die Gründerin von „Lesvos Solidarity“, Efi Latsoudi, wurde 2016 mit dem „Nansen Refugee Award“ des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) ausgezeichnet.

Die Produzentinnen und Produzenten

Das Besondere an Lesvos Solidarity ist, dass geflüchtete Menschen zusammen mit Menschen von der Insel Lesbos ihren Lebensunterhalt in der Nähwerkstatt verdienen. Die geflüchteten Menschen lebten bis zur Räumung Ende Oktober 2020 im privaten Camp PIKPA, das sich grundlegend von dem staatlichen Camp auf der Insel unterscheidet. Hier fanden z.B. unbegleitete Kinder, Frauen und Behinderte besonderen Schutz. Die Lebensbedingungen waren deutlich besser, z.B. standen kleine Holzhäuschen zur Verfügung und ein Haus zum Kochen. Zurzeit nähen acht Menschen die „Safe Passage Bags“ und zwar im „Mosaik Support Centre“ in der Stadt Mytillini.

Zur Geschichte

Produkte: Safe Passage-Bags, Schmuck & Taschen

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

Die Strände von Lesbos werden von Rettungswesten und gebrauchten Schlauchboten befreit, die dort zurückgelassen werden. Und aus diesem Material werden vor Ort u.a. Taschen und Geldbeutel hergestellt – Safe Passage Bags für den Lebensunterhalt von geflüchteten und einheimischen Menschen.

Frauen

Frauen

Geflüchtete Frauen, Mädchen, Schwangere und Menschen mit Behinderungen wurden bevorzugt in den Holzhäuschen des Camps PIKPA untergebracht. Viele Flüchtlinge haben vor und während der Flucht traumatische Erfahrungen gemacht. Efi Latsoudi hält den Kontakt zu den Geflüchteten und versucht für sie Wohnungen auf Lesvos zu finden.

Fairer Preis

Fairer Preis

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nähwerkstatt erhalten etwas mehr Lohn als den nationalen Mindestlohn. Sie arbeiten nur an fünf anstatt von den in Griechenland üblichen sechs Tagen.

Chancen

Chancen

Geflüchtete Menschen erhalten während ihres Aufenthalts auf Lesbos die Chance, teilweise selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Dies stärkt ihr Selbstbewusstsein und gibt ihnen Zuversicht.

GEPA - The Fair Trade Company
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Gesundheit

Gesundheit

Die geflüchteten Menschen erhielten bis Ende Oktober 2020 im geräumten Camp PIKPA eine gute gesundheitliche und psychologische Betreuung von Haupt- und Ehrenamtlichen.

Bildung

Bildung

Die geflüchteten Menschen konnten im Camp PIKPA u.a. Griechisch und Englisch lernen. Das hilft bei der Integration auf der Insel und später in anderen Ländern. Die Sprachkurse werden jetzt im „Mosaik Support Centre“ von Lesvos Solidarity fortgesetzt.

Qualität

Qualität

In der Werkstatt im „Mosaik Support Centre“ werden strapazierfähige Taschen und Geldbeutel hergestellt, die u.a. aus am Strand gefundenem Plastikmaterial, Rettungswesten und gebrauchten Schlauchboten genäht werden.