Manduvirá (Cooperativa de Producción Agroindustrial
Manduvirá)

Manduvirá (Cooperativa de Producción Agroindustrial Manduvirá)
Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Paraguay, Las Palmas
Mitglieder:
1.750
GEPA Partner seit:
2000
GEPA-Code:
891
Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Paraguay, Las Palmas
Mitglieder:
1.750
GEPA Partner seit:
2000
GEPA-Code:
891
Manduvirá (Cooperativa de Producción Agroindustrial Manduvirá)

Über den Partner

Das Bio Zuckerrohr für unseren Bio Rohrohrzucker pflanzen Kleinbauern an, die sich in der Region Arroyos y Esteros (dt. „Bäche und Sümpfe“) zu einer Kooperative zusammengeschlossen haben. Im Land herrscht eine extrem ungerechte Verteilung von Boden. So haben auch diese Kleinbauern vergleichsweise kleine Flächen zur Verfügung: Speziell für den Anbau von Zuckerrohr stehen den einzelnen Bauern zwischen einem halben und fünf Hektar Land zur Verfügung. Der Verkauf von Zuckerrohr ist für sie jedoch die Haupteinnahmequelle. Daneben werden Gemüse und Früchte angebaut. Früher mussten sie ihr Zuckerrohr in einer rund 100 Kilometer entfernten Mühle verarbeiten lassen, die ihnen nicht gehörte. Ihr Traum wurde nun endlich war: Seit April 2014 hat die Kooperative eine eigene Zuckermühle.

Die Produzentinnen und Produzenten

Zur Kooperative gehören momentan 1.750 Mitglieder, darunter auch viele Frauen. Ziele der 1975 gegründeten Kooperative sind die Förderung des Anbaus verschiedener Agrarerzeugnisse und deren Vermarktung zu Existenz sichernden Preisen. Die Mitglieder können ein breites Angebot an Dienstleistungen in Anspruch nehmen: technische Beratung, Schulung, günstige Kredite und Sparfonds. Durch die eigene  Zuckermühle sind rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze u.a. für die erwachsenden Kinder der Bauern entstanden.

Zur Geschichte

 

2014

Einweihung der eigenen Zuckermühle

 

2011

Besuch von Kleber Cruz Garcia, Produktmanagement

 

2000

Beginn der Zusammenarbeit mit der GEPA

Produkte: Süßes & Snacks, Honig & Zucker

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht


Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Gesundheit

Gesundheit

Die Kooperative konnte ein Versammlungsgebäude mit einer angeschlossenen Gesundheitsstation bauen. Dort befinden sich die Praxen eines praktischen Arztes und eines Zahnarztes, die von den Mitgliedern kostenlos aufgesucht werden können. Die Gehälter beider Ärzte bezahlt die Kooperative.

Bio

Bio

Die GEPA erhält von der Kooperative Manduvirá einen Rohrohrzucker in Bioqualität. Seit 1994 baut die Kooperative Bio Zuckerrohr an.

Soziales

Soziales

Die Bauernfamilien konnten durch den Fairen Handel zum Beispiel ihre Häuser renovieren, einen Stromanschluss und Zugang zu fließendem Wasser erhalten.

Qualität

Qualität

Je schneller das Zuckerrohr verarbeitet werden kann, desto besser ist die Qualität des Zuckers. Die Mühle vor Ort ermöglicht dies jetzt und erhöht zudem die Wertschöpfung vor Ort. Von der Kooperative Manduvirá erhalten wir Bio Rohrohrzucker.

Fotos: Oxfam.
Bildung

Bildung

Die Bauern können ihren Kindern zum Beispiel Schuluniformen und Bücher kaufen. 

Fairer Preis

Fairer Preis

Durch den Fairen Handel erhält diese Kooperative einen kostendeckenden Mindestpreis plus Entwicklungsprämie von 80 US-Dollar pro Tonne Bio-Rohrohrzucker.

Aufbau

Aufbau

Im Mai 2014 konnte die Kooperative ihre eigene Zuckermühle in Betrieb nehmen. So haben sie die komplette Verarbeitung – vom Rohr zum Rohrohrzucker – und den Export in ihrer eigenen Hand. Dazu wurde auch die Fairtrade-Prämie verwendet.

Zugang zum Markt

Zugang zum Markt

Der Faire Handel ermöglichte dieser Bauernkooperative den ersten Export ihres Bio Rohrohrzuckers nach Europa. Inzwischen liefern sie an fast 20 Staaten in aller Welt.

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Fotos: Oxfam.

Das ist noch zu tun

Verpackung

Verpackung

Mittelfristig wollen sie ihren Bio Rohrohrzucker selbst für Endkunden abpacken, so dass zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Bio

Bio

Die Kooperative plant eine Anlage zur Herstellung von Bio-Dünger.