ÖKO-TEST: Bestnote „sehr gut“ für Pfefferminztee

24.10.2014 – Schadstoffe in vielen konventionellen Kräutertees


Wuppertal. Für bio eine Eins: In der aktuellen Novemberausgabe der Zeitschrift „ÖKO-TEST“ hat der „bio & fair Pfefferminz Tee“ der GEPA die Note „sehr gut“ erhalten. Damit gehört er zu den sieben besten der 23 untersuchten Kräutertees. Die Testsieger waren allesamt Biotees. Konventionelle Kräutertees schnitten dagegen wegen erhöhter Rückstandswerte oft mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ ab. 

Inhaltsstoffe

Der Pfefferminztee der GEPA wurde auch in den Teilbereichen („Inhaltsstoffe“, „Testergebnis weitere Mängel“) mit „sehr gut“ bewertet. Er wies keine Pyrrolizidinalkaloide (PA) auf. Diese natürlichen Inhaltsstoffe werden von Pflanzen aus bestimmten Pflanzenfamilien  (z. B. Korblütler) gebildet; sie gelten als leberschädigend und potentiell krebserregend. Bei mehreren konventionellen Produkten fanden die Tester dagegen PA-Mengen, die teilweise den Tagestoleranzwert mehrfach überstiegen, außerdem zum Teil auch deutlich erhöhte Pestizidrückstände. 

Quelle der Pyrrolizidinalkaloide sind laut ÖKO-TEST also nicht die Teekräuter selbst, sondern versehentlich mitgeerntete Pflanzen wie Jakobskreuzkraut. 

Bei den Handelspartnern der GEPA bauen überwiegend Kleinbäuerinnen und Kleinbauern die Kräuter biologisch an und ernten sie per Hand. Zusätzlich sortieren sie die Kräuter vor und nach der Trocknung von Hand. Vermutlich sind die verwendeten Rohwaren auch deswegen sehr rein.

Fair zum Menschen, fair zur Natur

Den Pfefferminztee bezieht die GEPA unter anderem von der ägyptischen Organisation SEKEM. Die Kräuter werden im Nildelta traditionell und ökologisch angebaut. Die bei SEKEM praktizierte bio-dynamische Anbauweise mit Fruchtwechsel erhält in diesem empfindlichen Ökosystem bestmöglich die Bodenfruchtbarkeit und bremst die Wüstenbildung. Zudem schafft sie weitere Einnahmequellen. Von der Fairtrade-Prämie werden unter anderem Alphabetisierungskurse, sanitäre Anlagen und EDV-Ausstattung finanziert. 

Der Pfefferminztee der GEPA ist für 2,99 Euro in Weltläden sowie teilweise im Lebensmittel-, Bio-, und Naturkosthandel erhältlich. Außerdem kann der Pfefferminztee über den GEPA-Onlineshop unter www.gepa-shop.de bestellt werden.

Als Fair Trade-Pionier garantiert die GEPA seit 39 Jahren Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika und Asien. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner im Süden mehr Planungssicherheit. 

Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden. Aktuell ist sie beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 in den Kategorien „Nachhaltigstes Kleinunternehmen” und „Nachhaltigste Marke” unter die Top3 nominiert. Näheres zu Preisen und Auszeichnungen der GEPA unter www.gepa.de

Mitgliedschaften:

  • World Fair Trade Organization (WFTO)
  • European Fair Trade Association (EFTA)
  • Forum Fairer Handel (FFH)

Kontaktadresse:

GEPA – The Fair Trade Company 
Pressestelle
GEPA-Weg 1
42327 Wuppertal
Tel. 0202 / 266 83 -60 / -64
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