GEPA-Jubiläum als Skulpturenfest

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer

Feierliche Enthüllung
und Wunschfahnen

Das Jubiläumsmotto der GEPA, „FAIR plus fängt mit G an“, wurde beim Jubiläumsfest für geladene Gäste am 22. Mai 2015 besonders sichtbar: Im Zentrum der Feierlichkeiten für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Handelspartner aus dem Süden, Verarbeiter, Kunden, Gesellschafter sowie Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus 40 Jahren stand die feierliche Enthüllung einer großen Skulptur des GEPA-G  mit Foto-Grußworten. 

Neben der Enthüllung des GEPA-G war ein weiteres Highlight der Fahnenwald in unserem Garten: Dort konnten die Besucher die digitalen Wünsche der Jubiläumsaktion in ausgedruckter Form bestaunen. Im Internet haben bereits mehr als 500 Interessierte ihre Wünsche an und für die GEPA eingegeben. Wer noch keinen Wunsch eingetragen hatte, konnte dies vor Ort an zwei PCs noch nachholen.  

Sehen Sie hier das Video zum Fest:

 

Viele Handelspartner aus dem Süden, Kunden und Verarbeiter waren der Einladung gefolgt, Fotos von sich mit einem GEPA-G zu schicken. Als Symbol für die faire Lieferkette und die Gemeinsamkeit aller Engagierten, die den Fairen Handel auszeichnet, steht die Skulptur aus Cortenstahl jetzt dauerhaft vor dem GEPA-Firmengebäude. Stellvertretend für die Verbraucher ist ein Spiegel in die Skulptur in der Mitte eingelassen, sodass jede Besucherin und jeder Besucher der GEPA sich darin wiederfinden und buchstäblich Teil des Ganzen werden kann.

Die beiden Geschäftsführer Robin Roth und Matthias Kroth begrüßten mehr als 300 Gäste aus dem In- und Ausland. „Die Bilder auf der Skulptur zeigen, dass die Marke GEPA deshalb besonders stark ist, weil wir in der Fair Handelsbewegung verwurzelt sind”, so GEPA-Geschäftsführer Robin Roth. „‘G‘ steht für Gast und gemeinsam, deshalb feiern wir heute zusammen mit Ihnen allen!”, sagte GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth.

Weitere Eindrücke vom Fest sehen Sie in der Bildergalerie:

Feierlich enthüllt: Mit der Skulptur wurde das Jubiläumsmotto „FAIR+ fängt mit G an!“ anschaulich und erlebbar. Darüber freuten sich nicht nur Gäste und GEPA-Mitarbeiter(innen)… Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Feierlich enthüllt: Mit der Skulptur wurde das Jubiläumsmotto „FAIR+ fängt mit G an!“ anschaulich und erlebbar. Darüber freuten sich nicht nur Gäste und GEPA-Mitarbeiter(innen)… Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
…sondern auch die beiden Geschäftsführer v.l.: Robin Roth und Matthias Kroth. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
…sondern auch die beiden Geschäftsführer v.l.: Robin Roth und Matthias Kroth. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Vor der Enthüllung: Die Gäste hören interessiert den Rednerinnen und Rednern zu, die aus verschiedenen Perspektiven über ihre Beziehung zum Fairen Handel der GEPA sprechen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Vor der Enthüllung: Die Gäste hören interessiert den Rednerinnen und Rednern zu, die aus verschiedenen Perspektiven über ihre Beziehung zum Fairen Handel der GEPA sprechen. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die Spannung steigt: Alle Gäste sind gespannt, was sich in dem rund drei Meter hohen „Geburtstagsgeschenk“ verbirgt. Die Enthüllung übernimmt Thomas Antkowiak, Geschäftsführer von MISEREOR und Vorsitzender der GEPA-Gesellschafterversammlung. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die Spannung steigt: Alle Gäste sind gespannt, was sich in dem rund drei Meter hohen „Geburtstagsgeschenk“ verbirgt. Die Enthüllung übernimmt Thomas Antkowiak, Geschäftsführer von MISEREOR und Vorsitzender der GEPA-Gesellschafterversammlung. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die fast drei Meter hohe Skulptur war ein Anziehungspunkt und machte die Gäste neugierig auf die Fotos. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die fast drei Meter hohe Skulptur war ein Anziehungspunkt und machte die Gäste neugierig auf die Fotos. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Susanne Mewis (rechts) und ihre Kollegin vom Weltladen Bremen haben „ihr“ Foto auf der GEPA-G-Skulptur entdeckt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Susanne Mewis (rechts) und ihre Kollegin vom Weltladen Bremen haben „ihr“ Foto auf der GEPA-G-Skulptur entdeckt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Nicht nur auf dem Foto, sondern auch live dabei: Das Team des Weltladen Walluf. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Nicht nur auf dem Foto, sondern auch live dabei: Das Team des Weltladen Walluf. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die Menschen hinter der fairen GEPA-Teelieferkette auf einen Blick (v.l.): Steffen Reese, Naturland; Dirk Dieling, Werkstatt Bremen Martinshof; Gautam Mohan, Tea Promoters India; Andreas Schliemann, Werkstatt Bremen Martinshof; Marion Gmeinder-Lütjen, Berthold Vollers GmbH; Jan Oliver Lühring, Werkstatt Bremen Martinshof; Andrea Fütterer, GEPA; Prem Tamang, Tea Promoters India; Dennis Arndt, Werkstatt Bremen Martinshof; Katja Sahlmüller, GEPA; Peter van de Steeg, Organic Flavour Company; Oeble Kempenaar, Organic Flavour Company; Binod Mohan, Tea Promoters India. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die Menschen hinter der fairen GEPA-Teelieferkette auf einen Blick (v.l.): Steffen Reese, Naturland; Dirk Dieling, Werkstatt Bremen Martinshof; Gautam Mohan, Tea Promoters India; Andreas Schliemann, Werkstatt Bremen Martinshof; Marion Gmeinder-Lütjen, Berthold Vollers GmbH; Jan Oliver Lühring, Werkstatt Bremen Martinshof; Andrea Fütterer, GEPA; Prem Tamang, Tea Promoters India; Dennis Arndt, Werkstatt Bremen Martinshof; Katja Sahlmüller, GEPA; Peter van de Steeg, Organic Flavour Company; Oeble Kempenaar, Organic Flavour Company; Binod Mohan, Tea Promoters India. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Geschweißt und geschliffen wurde die 400 Kilo schwere und fast  drei Meter hohe Stahlskulptur in der Jugendhilfe-Werkstatt Solingen. Junge Menschen aller Nationalitäten aus sozial benachteiligten Familien erhalten hier eine berufliche und soziale Perspektive. Der Anstoß zur Skulptur ging vom Künstler Björn Borgmann und seiner Künstlergruppe arts-4-you aus, zusammen mit der Firma eventlogistic wurde das Projekt dann umgesetzt. Foto: Jugendhilfe Werkstatt
Geschweißt und geschliffen wurde die 400 Kilo schwere und fast drei Meter hohe Stahlskulptur in der Jugendhilfe-Werkstatt Solingen. Junge Menschen aller Nationalitäten aus sozial benachteiligten Familien erhalten hier eine berufliche und soziale Perspektive. Der Anstoß zur Skulptur ging vom Künstler Björn Borgmann und seiner Künstlergruppe arts-4-you aus, zusammen mit der Firma eventlogistic wurde das Projekt dann umgesetzt. Foto: Jugendhilfe Werkstatt
Im Garten gab es die ersten Wunschfahnen zu bewundern. Sie möchten auch Ihren Wunsch auf eine Fahne drucken lassen? Machen Sie mit! Auf www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Im Garten gab es die ersten Wunschfahnen zu bewundern. Sie möchten auch Ihren Wunsch auf eine Fahne drucken lassen? Machen Sie mit! Auf www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Im Garten gab es die ersten Wunschfahnen zu bewundern. Sie möchten auch Ihren Wunsch auf eine Fahne drucken lassen? Machen Sie mit! Auf www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Im Garten gab es die ersten Wunschfahnen zu bewundern. Sie möchten auch Ihren Wunsch auf eine Fahne drucken lassen? Machen Sie mit! Auf www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die beiden GEPA-Geschäftsführer Robin Roth und Matthias Kroth (v.l.) lesen die verschiedenen Wünsche auf den Fahnen – Inspirationen für die Zukunft. Senden auch Sie uns Ihren Wunsch unter www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die beiden GEPA-Geschäftsführer Robin Roth und Matthias Kroth (v.l.) lesen die verschiedenen Wünsche auf den Fahnen – Inspirationen für die Zukunft. Senden auch Sie uns Ihren Wunsch unter www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Auch die anderen GEPA-Mitarbeiter(innen) sind interessiert an den Wünschen von Kunden, Partnern, Engagierten und anderen Verbündeten. Ihr Wunsch ist uns wichtig! Schreiben Sie ihn uns auf die Fahnen: www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Auch die anderen GEPA-Mitarbeiter(innen) sind interessiert an den Wünschen von Kunden, Partnern, Engagierten und anderen Verbündeten. Ihr Wunsch ist uns wichtig! Schreiben Sie ihn uns auf die Fahnen: www.gepa.de/40-Jahre-Gute-Wuensche Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Nicht nur auf der Skulptur waren Fotos von Fair-Handels-Akteuren zu sehen: Auch auf der Fassade der GEPA gibt es ab jetzt eine Bildergalerie mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern… Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Nicht nur auf der Skulptur waren Fotos von Fair-Handels-Akteuren zu sehen: Auch auf der Fassade der GEPA gibt es ab jetzt eine Bildergalerie mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern… Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
…, die sich bis über den Haupteingang der Verwaltung erstreckt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
…, die sich bis über den Haupteingang der Verwaltung erstreckt. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Meilensteine aus 40 Jahren GEPA-Geschichte luden zur Zeitreise ein. Hier noch vor dem Fest mit der noch verhüllten Fotofassade im Hintergrund. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Meilensteine aus 40 Jahren GEPA-Geschichte luden zur Zeitreise ein. Hier noch vor dem Fest mit der noch verhüllten Fotofassade im Hintergrund. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Das sonnige Wetter sorgte zusätzlich für gute Laune. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Das sonnige Wetter sorgte zusätzlich für gute Laune. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Viele Gäste brachten phantasievolle Geschenke mit. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Viele Gäste brachten phantasievolle Geschenke mit. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Manuel Blendin (links), Geschäftsführer des Forums Fairer Handel und Klaus Wöldecke (rechts), Geschäftsführer des Weltladen-Dachverbands, überreichten GEPA-Geschäftsführer Robin Roth die Urkunde „Agent for Change“, passend zur Kampagne zum World Fair Trade Day 2015. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Manuel Blendin (links), Geschäftsführer des Forums Fairer Handel und Klaus Wöldecke (rechts), Geschäftsführer des Weltladen-Dachverbands, überreichten GEPA-Geschäftsführer Robin Roth die Urkunde „Agent for Change“, passend zur Kampagne zum World Fair Trade Day 2015. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Wuppertals Bürgermeisterin Ursula Schulz zusammen mit Ulrich Gensch (links), Geschäftsführer der GESA mbH, und GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Wuppertals Bürgermeisterin Ursula Schulz zusammen mit Ulrich Gensch (links), Geschäftsführer der GESA mbH, und GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die junge GEPA-Generation feierte „ihren” 40sten schonmal „vorab“ und genoss die Jubiläumsfeier bei Sonnenschein. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Die junge GEPA-Generation feierte „ihren” 40sten schonmal „vorab“ und genoss die Jubiläumsfeier bei Sonnenschein. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Geschäftsführer Robin Roth hatte Spaß daran, Mitarbeiter im Velotaxi über das GEPA-Gelände zu fahren. Foto: Klaus Wöldecke
Geschäftsführer Robin Roth hatte Spaß daran, Mitarbeiter im Velotaxi über das GEPA-Gelände zu fahren. Foto: Klaus Wöldecke
Walter Carol, Exportdirektor der Weingenossenschaft La Riojana in Argentinien, betrachtet interessiert und begeistert die Reportage über die Winzer, die auf der GEPA-Website steht. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Walter Carol, Exportdirektor der Weingenossenschaft La Riojana in Argentinien, betrachtet interessiert und begeistert die Reportage über die Winzer, die auf der GEPA-Website steht. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Zum Fest konnten Gäste und GEPA-Mitarbeiter zum ersten Mal die Jubiläumsweine von La Riojana und Koopmanskloof verkosten. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Zum Fest konnten Gäste und GEPA-Mitarbeiter zum ersten Mal die Jubiläumsweine von La Riojana und Koopmanskloof verkosten. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Das Team des Regionalen Fair Handelszentrums West ist nach dem Fest natürlich wieder für Sie da und berät Sie bei Ihrem fairen Einkauf direkt bei uns in Wuppertal. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Das Team des Regionalen Fair Handelszentrums West ist nach dem Fest natürlich wieder für Sie da und berät Sie bei Ihrem fairen Einkauf direkt bei uns in Wuppertal. Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer

 

„Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche.”

Dieses Zitat von Che Guevara verdeutlicht für Walter Carol die Beziehung zwischen der Genossenschaft La Riojana und der GEPA. Er ist Exportdirektor unseres argentinischen Wein-Handelspartners und war als Gast beim Jubiläumsfest dabei. Besonders wichtig ist für ihn, dass die GEPA eine doppelte Fairtrade-Prämie zahlt. Dadurch kann die Genossenschaft Bioanbau fördern, was eine große Marktchance für die Weinbauern bedeutet: „Das Mögliche kann schließlich jeder. Man braucht Visionen.”

Die Bürgermeisterin von Wuppertal, Ursula Schulz, freute sich ganz besonders, der GEPA zu gratulieren, weil sie sich in den 80er-Jahren für 'Solidarität mit Nicaragua' engagiert hatte: „Wir haben immer an das Erfolgskonzept der GEPA geglaubt. Wir sind stolz, dass wir auch in der Stadtverwaltung fair gehandelten Tee und Kaffee ausschenken.”

„Idealismus mit Bodenhaftung“ — Karl Linnartz

Museumsreifer Lastenaufzug transportierte die erste faire Ware

Einer, der schon seit Gründung bei der GEPA arbeitet – um genau zu sein seit 39 Jahren und 4 Monaten – ist Karl Linnartz, Leiter Warenwirtschaft. Er erinnert sich noch an die Anfangszeiten in zwei Wohnungen in Wuppertal-Barmen: Damals musste die Ware in einem museumsreifen Lastenaufzug transportiert werden. Im Laufe der Zeit habe die GEPA auch schmerzhafte Einschnitte erlebt, wie es in einem so langen Zeitraum immer mal wieder vorkommen kann. „Die GEPA hat bei allem Idealismus die Bodenhaftung nicht verloren”, so Karl Linnartz. 

Walter Carol: „Viele Menschen denken: Was kann Fairer Handel schon ausrichten? Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Sehr viel!” Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Walter Carol: „Viele Menschen denken: Was kann Fairer Handel schon ausrichten? Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Sehr viel!” Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer

 

Vorsitzender der GEPA-Gesellschafterversammlung und MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak wies auf die Bedeutung der Skulptur hin: „Denkmal, heißt auch ‚Denk mal nach‘ im Sinne von ‚Anstoß geben‘". Dabei erinnert er auch nochmal an das G wie GEPA-Gesellschafterauftrag, nämlich Welthandelsstrukturen durch konkrete Alternativen und politische Arbeit beeinflussen, Bewusstseinsbildung sowie benachteiligte Produzenten unterstützen. Dass damals wie heute die politisch Botschaft des Fairen Handels wichtig ist, zeigte ein von ihm mitgebrachtes Plakat von den ersten Hungermärschen 1970 mit dem Spruch: "Sie hungern nicht, weil wir zu viel essen, sondern weil wir zu wenig denken."

Fairer Handel ist keine Nische mehr

Dass die GEPA auch andere Unternehmen mit kreativen Ideen zum Fairen Handel inspiriert, weiß Cord Budde. Er ist Geschäftsführer des Schokoladenverarbeiter Ludwig Weinrich, der heute für die GEPA rund 1.000 Tonnen fair gehandelte Schokolade im Jahr produziert: "Die GEPA hat uns gezeigt, dass Schokolade aus Rohstoffen bestehen kann, die man sich gar nicht vorstellen kann", sagt Budde - und meint damit konkret unsere Schokoladensorte Bengali Curry aus Rosa-Pfeffer und Ananas.

"Heute führt der Faire Handel kein Nischendasein mehr. Das hängt auch mit dem Vertrauensvorschuss der Weltläden und Aktionsgruppen zusammen. Wir wünschen der GEPA Vertrauen auch für die Zukunft", sagt Elisabeth Dersch, Vorstand FAIR Handelshaus Bayern. Fair Bayern ist eine Genossenschaft analog zu den Partnergenossenschaften im Süden. In der Gründungsatzung sei ein ausdrückliches Ziel die "Förderung der GEPA."

Schauen Sie sich hier in der Bildergalerie die Fotos mit Zitaten unserer Fest-Redner an!

Ursula Schulz (Bürgermeisterin Wuppertal): "Wir sind stolz, dass wir auch in der Stadtverwaltung fair gehandelten Tee und Kaffee ausschenken. Glückauf, auf weitere 40 Jahre." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Ursula Schulz (Bürgermeisterin Wuppertal): "Wir sind stolz, dass wir auch in der Stadtverwaltung fair gehandelten Tee und Kaffee ausschenken. Glückauf, auf weitere 40 Jahre." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Karl Linnartz (Leiter Warenwirtschaft GEPA): „Wir sind anfangs mit dem Anspruch angetreten, wir retten die Welt. Heute weiß ich, wenn ich eine Existenz gerettet habe, habe ich die Welt gerettet." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Karl Linnartz (Leiter Warenwirtschaft GEPA): „Wir sind anfangs mit dem Anspruch angetreten, wir retten die Welt. Heute weiß ich, wenn ich eine Existenz gerettet habe, habe ich die Welt gerettet." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Thomas Antkowiak überreicht der GEPA einen Blumenstrauß mit GEPA-G aus Metall, „weil das länger hält.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Thomas Antkowiak überreicht der GEPA einen Blumenstrauß mit GEPA-G aus Metall, „weil das länger hält.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Cord Budde (Geschäftsführer des Schokoladenverarbeiter Ludwig Weinrich): „Die GEPA hat uns durch ihre kreativen Ideen die Augen für das geöffnet, was andere mögen, beispielsweise ausgefallene Geschmackserlebnisse wie Bengali Curry." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Cord Budde (Geschäftsführer des Schokoladenverarbeiter Ludwig Weinrich): „Die GEPA hat uns durch ihre kreativen Ideen die Augen für das geöffnet, was andere mögen, beispielsweise ausgefallene Geschmackserlebnisse wie Bengali Curry." Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Elisabeth Dersch (Vorstand FAIR Handelshaus Bayern): „Aktive aus Weltläden in Bayern haben die GEPA von Anfang an mit begleitet und durch Bildungsarbeit Fairen Handel in Deutschland bekannt gemacht.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer
Elisabeth Dersch (Vorstand FAIR Handelshaus Bayern): „Aktive aus Weltläden in Bayern haben die GEPA von Anfang an mit begleitet und durch Bildungsarbeit Fairen Handel in Deutschland bekannt gemacht.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer

 

Jubiläumsweine feiern Premiere

Natürlich konnten die Gäste direkt vor Ort nicht nur faire Produkte aus dem Regionalen Fair Handelszentrum probieren, sondern auch Eiskaffee, Cappucino und weitere faire Kaffeespezialitäten an den beiden Kaffeebars genießen. Das Catering-Team versorgte Gäste und Mitarbeiter den ganzen Tag über mit u. a. fairer Quinua-Quiche, Bio-Fusilli mit Pesto sowie Schokoladenmousse. 

Abgerundet wurde das festliche Essen durch die neuen Jubiläumsweine aus Argentinien und Südafrika, die man vorab schon verkosten konnte. Zwei Reserva-Weine kommen vom GEPA-Partner La Riojana, von Koopmanskloof aus Südafrika stammt ein Reserve-Wein.

WEITERE INFORMATIONEN

Lesen Sie mehr über das Skulpturenfest
in unserer Pressemitteilung

Alles rund ums GEPA-G erfahren Sie im
Jubiläums-Special

Über den Dingen Schweben: Sehen Sie
die Enthüllung des GEPA-G aus der Luft

zum Fahnenwald

Wünsche
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Foto: Elastique.

40 Jahre GEPA

FAIR+ fängt
mit G an!

Die GEPA feiert Geburtstag – feiern Sie mit uns und erfahren Sie mehr rund ums GEPA-G von Gerechtigkeit bis Genuss.

Foto: Solidar Monde