Palam Rural Centre
Produzentenorganisation
Asien, Indien, Veerapandi bei Tirupur
17
1979
712

Über den Partner
Wer in Indien der untersten Kaste angehört und in einem entlegenen Dorf lebt, hat kaum eine Chance auf ein besseres Leben. Das Palam Rural Centre im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu bietet diesen Menschen seit 1978 eine Existenzgrundlage durch Seifenproduktion und Lederverarbeitung. „Palam“ bedeutet in Tamil „Brücke“ – auch zu den Kund*innen in aller Welt. Doch das Palam Rural Centre ist mehr als ein Produktionsbetrieb. Es ist eine Dorfgemeinschaft auf acht Hektar Land, auf dem die Mitglieder Gemüse anbauen und in ihren Häusern sauberes Wasser und Strom zur Verfügung haben. Ihre medizinische Versorgung ist kostenlos. Seit 2005 führt der GEPA-Handelspartner zudem eine eigene gut ausgestattete Schule, die auch für Kinder aus der Region offen ist. Bildung ist ein Schlüssel zur Weiterentwicklung.
Die Produzent*innen
Im Palam Rural Centre sind die Mitglieder inzwischen hauptsächlich mit der Herstellung von Seifen beschäftigt. Einige befassen sich mit der Entwicklung neuer Produkte, der Qualitätskontrolle, der Buchhaltung und der Kampagnen-Arbeit. In der Landwirtschaft arbeiten ebenfalls Mitglieder. Für alle gilt, dass sie fest angestellt sind und ein monatliches Gehalt erhalten. Dieses liegt deutlich über dem staatlichen Mindestlohn.
Zur Geschichte
2025
Besuch von Meike Beermann, GEPA Einkaufsmanagerin Handwerk
2022
Gespräch von B. Sundarkumar, Direktor, Palam Rural Centre, mit Meike Beermann, GEPA Einkaufsmanagerin Handwerk auf der WFTO-Tagung und Besuch bei der GEPA in Wuppertal
2021
Teilnahme von B. Sundarkumar, Direktor, Palam Rural Centre, am virtuellen GEPA-Workshop
2017
Besuch von B. Sundarkumar, Direktor, Palam Rural Centre bei der GEPA
2011
Besuch von Rolf Bittner, Produktmanager Handwerk und Verena Albert, Grundsatzreferentin
1978
Gründung des Palam Rural Centres

























