Echte Fairness statt KI-Fantasie

Was ist Fairness – und wie würde Künstliche Intelligenz sie darstellen? Mit dieser Frage spielt die GEPA in ihrer Social-Media-Kampagne für 2026 zusammen mit der Hamburger Kreativagentur Häppy.

Was ist Fairness – und wie würde Künstliche Intelligenz sie darstellen?

Mit dieser Frage spielt die GEPA in ihrer Social-Media-Kampagne für das erste Halbjahr 2026 zusammen mit der Hamburger Kreativagentur Häppy. Unter dem Motto „Echte Fairness“ stellt sie die KI-generierte Wunschvorstellungen der Realität gegenüber und zeigt, dass Fairness nicht nur eine schöne Idee sein muss, sondern im Alltag gelebt werden kann.

Kern der Kampagne ist die Gegenüberstellung von künstlich erzeugten Fairness-Szenarien und echter, gelebter Fairness. Die Botschaft: Fairness kann man sich ausmalen – oder durch bewussten Konsum Wirklichkeit werden lassen. Fair gehandelte Produkte machen den Unterschied und sind heute deutschlandweit verfügbar. 

Überzeichnete, von KI entwickelte Fantasien mit einem Augenzwinkern

Für die Motive und Clips der Social Media-Anzeigen auf Google und Meta setzt die GEPA bewusst auf überzeichnete, von KI entwickelte Fantasien mit einem Augenzwinkern. Sie zeigen absurde oder überraschende Vorstellungen davon, wie Fairness aussehen könnte. So etwa ein Fahrradpolizist, der einem Polizeiwagen einen Strafzettel ausstellt – ein Sinnbild für Gleichbehandlung auf den Straßen. In einem anderen Motiv liegt ein Mensch entspannt im Hundekörbchen, während der Hund die Arbeit am Computer übernimmt.

Verbraucher*innen können erfahren, dass die Produkte für sozialen und ökologischen Mehrwert stehen – vom Kaffee bis zur Schokolade, erhältlich in Weltläden, vielen Supermärkten, der Gastronomie und im GEPA-Onlineshop. 

Bewusste Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz

Auch in den Social-Media-Texten wird der Kontrast deutlich: „Fragt man eine KI nach Fairness, bekommt man ganz schön verrückte Antworten. Fragt man Menschen nach Fairness, bekommt man GEPA.“ Die Kampagne soll zeigen, dass gerechte Bezahlung, nachhaltige Produktion und Bio-Qualität keine Zukunftsvisionen sind, sondern längst funktionieren.

„Mit der Kampagne machen wir deutlich, dass alltägliche Fairness real und machbar ist. So wichtig es ist, Produkte und Konsum kritisch zu hinterfragen, so entscheidend ist es, bei aller Skepsis den Glauben an funktionierende, gerechtere Alternativen nicht zu verlieren.

Heike Gutmann, GEPA-Leitung Marketing & E-Commerce

Für die Kreativen hinter der Kampagne war die bewusste Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz dabei Teil des Konzepts, auch mit viel Spaß bei der Entwicklung. Die eigentliche Botschaft bleibt dabei ernst: Faire Alternativen sind möglich und verfügbar. „Mit der Kampagne machen wir deutlich, dass alltägliche Fairness real und machbar ist“, sagt Heike Gutmann, Leitung Marketing & E-Commerce bei der GEPA. „So wichtig es ist, Produkte und Konsum kritisch zu hinterfragen, so entscheidend ist es, bei aller Skepsis den Glauben an funktionierende, gerechtere Alternativen nicht zu verlieren.“