Pressemitteilung

Fairness mit Biss und Kaffee mit Weitblick

GEPA-Nussriegel im Fokus für Weltläden / Kaffeeproduzent*innen aus Nicaragua zu Gast in Wuppertal

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Eine Frau mit Haarnetz und Maske macht handschriftlich Notizen. Sie steht vor Reihen von Cashew-Pflanzen.
Blick in eine Baumschule von La Sureñita: Hier kontrolliert Rosibel Muñoz die Cashew-Pflanzen.
Frau mit Kittel, Haarnetz und Mundschutz steht an einem Tisch, auf dem eine Menge Cashewnüsse liegen. Sie schneidet eine mit einem kleinen Messer auf.
Damit nur beste Qualität in deine neuen Lieblingsriegel oder in die faire Snack-Nusstüte kommt: Kontrolle bei La Sureñita, bevor die Cashew-Nüsse in die Exportverpackungen eingefüllt werden.

Wuppertal. Wie die GEPA zur diesjährigen Fairen Woche Vielfalt mit Gerechtigkeit verbindet und für Verbraucher*innen erlebbar macht, zeigt sie mit Kooperationspartnern am Beispiel von Nussriegeln und Kaffee. Den ganzen September über ist mit den GEPA-Riegeln in Weltläden fair snacken angesagt. Sie enthalten u.a. Cashews der Frauenkooperative „La Sureñita“ (Honduras) und Haselnüsse des sozial engagierten Privatunternehmens Ișik (Türkei). Beide Organisationen engagieren sich für mehr Gleichberechtigung von Frauen im Beruf. Partnerkooperativen von GEPA und MITKA (MITtelamerikanische KAffee Im- und Export GmbH) sind im Rahmen ihrer bundesweiten Rundreise zur Fairen Woche am 17.09. in Wuppertal zu Gast, um mit Verbraucher*innen über Visionen und Herausforderungen beim Kaffee-Anbau in Nicaragua zu diskutieren.

Dialogveranstaltung 17.09.2026, Wuppertal: „Bäuerliche Landwirtschaft der Zukunft – Perspektiven aus Mittelamerika“

Wie kann Kaffee auch in Zeiten der Klimakrise fair und nachhaltig produziert werden? Und was braucht es für eine gerechte Zukunft bäuerlicher Landwirtschaft? Im Mittelpunkt der Dialogveranstaltung am 17.09.2026 um 16 Uhr in der GEPA-Zentrale in Wuppertal stehen Partnerkooperativen von MITKA (MITtelamerikanische KAffee Im- und Export GmbH) und GEPA. Die Vertreter*innen der Genossenschaften UCA SOPPEXCCA, Reynerio Tijerino und Miraflor aus Nicaragua geben auf ihrer Rundreise durch Deutschland auch in Wuppertal Einblicke in ihre Arbeit und Perspektiven. Besucher*innen können Fragen stellen, diskutieren und erfahren, welche Auswirkungen Klimakrise, internationale Handelsstrukturen und Preisgestaltung auf die Menschen am Ursprung der Lieferkette haben. Per Anfrage an presse@gepa.de ist die Einladung zur Veranstaltung erhältlich.

GEPA-Nussriegel für Fairen Handel

Unfair snacken? Nicht mit mir! Die drei Nussriegel der GEPA in den Geschmacksnoten Mango Cocos, Hazel Rasperry und Dark Choc Sea Salt stehen zur Fairen Woche in Weltläden mit ihrer Aufschrift „Nut with me“ im Fokus für Fairen Handel mit Bio-Cashews und Bio-Haselnüssen. Mit der Frauenkooperative La Sureñita (Honduras) arbeitet die GEPA schon seit 1988 zusammen. Sie zählt mit 100 weiblichen Mitgliedern und 80 angestellten Arbeiterinnen zu den führenden Unternehmen des Landes in der Cashew-Wertschöpfungskette. So schafft La Sureñita Arbeitsplätze und Einkommen für Frauen sowie
Perspektiven für Familien im ländlichen Raum. Der Cashew-Baum ist eine trockenresistente Pflanze und daher für das heiße Klima in der Region geeignet. Die Pflanzen tragen auch zum Erosionsschutz bei. Das ist in der jetzigen Klimakrise mit unberechenbaren Trockenzeiten und seltenen, aber heftigen Starkregenfällen sehr wichtig. Die Firma Ișik (Türkei) geht bei Frauenförderung ebenfalls mit gutem Beispiel voran. Die Beschäftigten in den Verarbeitungsanlagen erhalten unbefristete Arbeitsverträge – eine positive Ausnahme vor allem bei Frauen. Weitere Infos unter:

Bezugsquellen GEPA-Nussriegel

Die Nussriegel sind zum empfohlenen Verkaufspreis von 2,19 Euro in Weltläden, im Lebensmitteleinzel-, Bio- und Naturkosthandel sowie im Onlineshop (www.gepa-shop.de) erhältlich. Auch im Außer-Haus-Bereich (z.B. Mensen von Studierendenwerken) als Snack zwischendurch gefragt.

Motto Faire Woche 2026: „Fair handeln – Vielfalt erleben“

Unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben“ finden im Zeitraum der bundesweiten Fairen Woche (11. bis 25.09.2026) ca. 1.600 Veranstaltungen unter Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan statt. Vielfalt ist dabei auch vieldeutig zu verstehen. Der Claim betont Respekt und Engagement für die vielen unterschiedliche Menschen entlang der Lieferkette von Süd bis Nord, aber auch zum Erhalt der ökologischen Artenvielfalt in Zeiten der globalen Klimakrise. Die Aktionswoche feiert dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel e.V. (mit GEPA als Mitglied) in Kooperation mit Fairtrade Deutschland e.V. und dem Weltladen-Dachverband e.V.

Weitere Informationen:

Als Fair Trade-Pionierin steht die GEPA seit 51 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit (Gründungsdatum: 14.05.1975). Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.  

Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, z. B. wurde sie als „Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2026” in der Branche „Kaffee, Tee und Gewürze“ u.a. für ihre nachhaltigen Lieferketten gewürdigt, Ende 2023 mit dem German SDG-Award Kategorie „Unternehmen“ sowie mit dem „CSR-Preis der Bundesregierung 2020“ in der Kategorie Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“.  

Als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland hat sich die GEPA nach dem Garantiesystem der WFTO prüfen lassen. Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter www.gepa.de, alle Produkte unter www.gepa-shop.de.

Mitgliedschaften:

  • World Fair Trade Organization (WFTO)
  • European Fair Trade Association (EFTA)
  • Forum Fairer Handel (FFH)