COOPARM
(Cooperativa de Productores Agropecuarois Rodríguez de Mendoza)

Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Peru, Rodríguez de Mendoza
Mitglieder:
874
Homepage:
www.cooparm.org
GEPA Partner seit:
2007 (mit APARM seit 1990)
GEPA-Code:
360
COOPARM COOPARM

Über den Partner

Die Vermarktung von hochwertigem Bio-Kaffee und die Qualitätssicherung – das sind die beiden wichtigsten Aufgaben, die die Kooperative COOPARM für ihre Mitglieder übernimmt. Die Kooperative wurde im Jahr 2007 im Nord-Osten Perus gegründet. Basis dafür war die Vorgängerorganisation APARM, die bereits seit 1990 in derselben Region arbeitet. Die Stadt Rodríguez de Mendoza gilt als die „Hauptstadt des Bio-Kaffees“ in Peru. Dazu hat der GEPA-Partner COOPARM (und vorher APARM) einen sehr wichtigen Beitrag geleistet. Neben der kompletten Bio-Umstellung konnten die Mitglieder durch den Fairen Handel zum Beispiel zusätzliches Land kaufen, die Ausbildung ihrer Kinder finanzieren und ihre Häuser renovieren. Auch in die Infrastruktur der Region wurde investiert.

Die Produzentinnen und Produzenten

Die COOPARM-Mitglieder haben im Schnitt 2,4 Hektar Land zur Verfügung, auf dem sie Bio-Kaffee ernten können. Das Land gehört ihnen selbst. Sie bauen außerdem für ihren eigenen Bedarf Maniok, Mais, Bohnen, Zuckerrohr, Zitrusfrüchte und Bananen an. Die Kooperative hat Bäuerinnen-Gruppen initiiert, die sich um die Verbesserung der Situation der Frauen kümmern. So begannen viele Frauen mit der Kleintierzucht, um ein zusätzliches Einkommen zu erzielen. Die Lebensbedingungen haben sich insgesamt durch den Fairen Handel deutlich verbessert.

Zur Geschichte

 

2016

Besuch des Geschäftsführers Ramiro Bocanegra und des Präsidenten Maurilio Ocampo Tafur, beide COOPARM in Wuppertal und von Kleber Cruz Garcia, GEPA in Piura

 

2015

Zwei Treffen von Kleber Cruz Garcia, GEPA Produktmanagement Kaffee mit dem COOPARM-Vorstand in Jaen und Piura

 

2014

Treffen von Kleber Cruz Garcia, GEPA Produktmanagement Kaffee mit dem COOPARM-Vorstand in Lima

 

2010

Besuch von Kleber Cruz Garcia, GEPA Produktmanagement Kaffee bei COOPARM

Produkte: Kaffee

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

In den Kaffeegärten werden Schattenbäume gepflanzt, um die Arabica-Kaffeepflanzen vor zu starker  Sonneneinstrahlung zu schützen und gleichzeitig die Erosion zu verhindern. Ihre Umweltschutz-Maßnahmen (u.a. Aufforstungsprojekte) koordiniert COOPARM mit den Schulen, Gemeinden und Projekten in der Region.

Bildung

Bildung

Die Bäuerinnen und Bauern haben eine umfassende Ausbildung in ökologischer Landwirtschaft erhalten. Es gibt einen intensiven Austausch zwischen den Mitgliedern. Die Verantwortlichen von COOPARM werden regelmäßig an die Universität in New York zum Thema „Genossenschaftswesen im Peru“ eingeladen.

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fairtrade International (FLO) festgesetzte Preisregelung pro 100 amerikanische Pfund. Dazu kommen die Fair-Trade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein GEPA-eigener Qualitätszuschlag. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Qualität

Qualität

Die hochwertigen Bio-Arabicas wachsen auf einer Höhe von 1.200 bis 1.800 Metern und zwar auf vulkanischen Böden. Die Mitglieder bauen hauptsächlich klassischen Arabica an und kleinere Mengen „Caturra“, „Catimore“, „Bourbon“, „Catuai“, „Pache“ und „Neue Welt“. Der Kaffee wird von Hand gepflückt.

Fotos: GEPA - The Fair Trade Company.
Gesundheit

Gesundheit

Die Kooperative organisiert für ihre Mitglieder u.a. Vorsorgeuntersuchungen in Krankenhäusern. Diese Untersuchungen werden vom Gesundheitsministerium subventioniert. Die Kooperative bietet zudem einen Notfallfonds an, falls medizinische Behandlungen notwendig sind.

Bio

Bio

COOPARM (bzw. APARM) hat von Anfang an konsequent auf ökologischen Anbau gesetzt. Deshalb bietet der GEPA-Partner 100 Prozent Bio-Kaffee an. COOPARM setzt zudem auf Solartrockner für die Kaffeebohnen.

Aufbau

Aufbau

Die Kooperative hat dabei geholfen, die Straßen vor allem in den entlegenen Regionen zu verbessern. Dort war der Staat oft nicht ausreichend aktiv. Eine Anlage zur Nass-Verarbeitung von Kaffee wurde von der Kooperative aufgebaut. Dort wird der Kaffee automatisch sortiert.

Zugang zum Markt

Zugang zum Markt

Durch den Fairen Handel konnten die Mitglieder von COOPARM ihren Bio-Kaffee nach Europa exportieren. Sie verkaufen ihren Bio-Kaffee bis heute fast ausschließlich an den Fairen Handel.