Pueblo Apícola

Pueblo Apícola
Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Uruguay, Tacuarembó
Mitglieder:
35
GEPA Partner seit:
2010
GEPA-Code:
433
Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Uruguay, Tacuarembó
Mitglieder:
35
GEPA Partner seit:
2010
GEPA-Code:
433
Pueblo Apícola

Über den Partner

Im Norden Uruguays in der Provinz Tacuarembó leben die Imkerinnen und Imker, die sich 2006 zur Kooperative Pueblo Apícola zusammengeschlossen haben. Der Gründerin Miriam Caraballo war wichtig, dass die Kleinproduzenten selbst Einfluss auf den Preis ihres Honigs haben und ihn selbst exportieren können. Die Imkerinnen und Imker sind maßgeblich an der Preisgestaltung beteiligt. Von Pueblo Apícola erhalten sie einen deutlich höheren Honigpreis als in der Region üblich. Pueblo Apícola berechnet den Exportpreis auf der Basis der Produktionskosten der Imker. Dieser wird regelmäßig an die steigenden Lebenshaltungskosten angepasst. So hat sich durch den Fairen Handel die Lebensqualität der Mitglieder von Pueblo Apícola deutlich verbessert, zum Beispiel konnten sie ihre Häuser renovieren.

Die Produzentinnen und Produzenten

Die meisten Mitglieder von Pueblo Apícola haben das Land gepachtet, auf dem sie arbeiten. Rund zehn Prozent der Mitglieder bauen darauf Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf an. Die Bienenstöcke befinden sich ebenfalls dort. Den Honig produzieren sie nur für den Export, da es dafür keinen Markt in ihrer Region gibt. Die Kooperative fördert die Weiterbildung der Mitglieder. Sie wurden zum Beispiel in der ökologischen Imkerei ausgebildet und lernten neue Produktionstechniken kennen.

Zur Geschichte

 

2014

2011: Bio-Honig aus Uruguay im GEPA-Sortiment

Produkte: Honig & Zucker

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht


Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

Besonderen Wert legt unser Handelspartner auf den Schutz der Umwelt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Produktion des Honigs selbst, die für sich genommen schon zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts beiträgt, sondern auch zum Beispiel beim Transport (Fahrzeuge mit geringeren CO2-Ausstoß).

Bildung

Bildung

Die Kooperative fördert die Weiterbildung ihrer Mitglieder. Die Imker-Kooperative nahm aus diesem Grund 2011 am Honig-Weltkongress im benachbarten Argentinien teil. 

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt einen Preis auf der Basis des von Fairtrade International (FLO) festgesetzten Mindestpreises und eine Fairtrade-Prämie. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert. 

Qualität

Qualität

Durch die bessere Bezahlung ihres Honigs konnten die Imkerinnen und Imker in eine modernere Produktionstechnik investieren, wodurch sie die Qualität verbessern und die Honigproduktion insgesamt gesteigert haben. 

Fotos: GEPA - The Fair Trade Company
Frauen

Frauen

Die Kooperative wurde von einer Frau gegründet. Acht Frauen sind Mitglieder bei der Kooperative.

Bio

Bio

Seit 2010 bietet die Kooperative Bio-Honig an. Aktuell kauft die GEPA Bio-Eukalyptushonig. Da es sich um einen Sortenhonig handelt, zahlt die GEPA einen Qualitätszuschlag.

Aufbau

Aufbau

Der Kooperativen-Vorstand motiviert die Mitglieder, Fahrzeuge zu benutzen, die die Umwelt weniger belasten und einen geringeren CO2-Ausstoß haben. Die Kooperative unterstützt ihre Mitglieder dabei, indem sie ihnen Kredite anbieten, von denen sie sich neuere Fahrzeuge kaufen können. 

Zugang zum Markt

Zugang zum Markt

Die Kleinbauern haben durch den Fairen Handel die Möglichkeit erhalten, ihren Bio-Honig nach Europa zu verkaufen und dadurch ihr Familieneinkommen zu steigern. Die Kooperative Pueblo Apícola ist für den Export nach Europa zuständig.

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Fotos: GEPA - The Fair Trade Company