San Fernando

Art der Organisation
Kooperative
Ort:
Amerika, Mexiko , San Fernando
Mitglieder:
961
GEPA Partner seit:
2006
GEPA-Code:
858
San FernandoSan Fernando

Über den Partner

Kaffee ist ein wichtiges landwirtschaftliches Exportprodukt Mexikos. Kaffee in Bioqualität ist sehr gefragt und bietet Zukunft. Seit der Gründung ihrer Kooperative 1989 haben die Bäuer*innen die Grundlage für diesen Erfolg geschaffen. Die Umstellung auf eine ökologische Kaffeeproduktion, der Aufbau der eigenen Verarbeitung und des Exports, die Qualitätssicherung - all das kostete viel Zeit und Kraft. Die Mitglieder erhielten zum Beispiel zinslose Kredite, um Kaffeepflanzen und Landparzellen kaufen zu können sowie Stipendien für ihre Kinder. Inzwischen geht es in der Kooperative darum, wie sie die Kaffeeerträge im ökologischen Anbau erhalten können. So haben sie zum Beispiel eine Kompostanlagen gebaut.  Zur Kooperative San Fernando gehören zurzeit 36 Produzentengruppen.

Die Produzentinnen und Produzenten

Im Nationalpark Tierra Colorada leben derzeit 42 Kooperativen-Mitglieder mit ihren Familien. Ihre Kaffeegärten unterscheiden sich kaum von dem sie umgebenden Wald. Bei der Pflanzung von Schattenbäumen achten die Bauern auf den Erhalt der Artenvielfalt und pflanzen fünf verschiedene Sorten. Zudem haben sich sie sich dazu verpflichtet, ihre Kaffeepflanzung nicht weiter auszudehnen. Trotzdem wurden die Familien von der Regierung zu illegalen Siedlern erklärt. So ist ihr Leben sehr beschwerlich: Keine Steinhäuser, keinen Strom und nur Regenwasser. Doch die Familien von Tierra Colorada wollen in ihrem Dorf bleiben.

Zur Geschichte

 

2017

Besuch von Kleber Cruz Garcia, GEPA Einkaufsmanager Kaffee

 

2017

Besuch der San Fernando-Exportmanagerin Silvia Herrera bei der GEPA

 

2012

Promotion des Bio Cafés Mexiko Pur durch die Besuchsreise von Verónica López Castillejos, frühere Exportmanagerin von San Fernando

 

2010

Besuch der freien Journalistin Katharina Nickoleit

Produkte: Kaffee

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

Die Kooperative unterstützt zum Beispiel die Bäuer*innen beim nachhaltigen Kaffeeanbau im Nationalpark von Tierra Colorada.

Bildung

Bildung

Für ihre Kinder erhalten die Mitglieder der Kooperative Stipendien für weiterführende Schulen und die Ausbildung an der Universität.

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fair Trade International (FLO) festgesetzten Preisregelungen pro 100 amerikanische Pfund. Dazu kommen die Fair-Trade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein eigener GEPA-Qualitätszuschlag. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Zugang zum Markt

Zugang zum Markt

Die Bäuer*innen haben durch den Fairen Handel die Chance erhalten, ihren hochwertigen Arabica nach Europa zu verkaufen.

Fotos: GEPA - The Fair Trade Company; C. Nusch; A, Fischer; M. Kehren.
Fotos: GEPA - The Fair Trade Company; C. Nusch; A, Fischer; M. Kehren.
Fotos: GEPA - The Fair Trade Company; C. Nusch; A, Fischer; M. Kehren.
Fotos: GEPA - The Fair Trade Company; C. Nusch; A, Fischer; M. Kehren.
Fotos: GEPA - The Fair Trade Company; C. Nusch; A, Fischer; M. Kehren.
Frauen

Frauen

Die Kooperative fördert die Bäuerinnen beim Anbau von Biogemüse - für den Bedarf ihrer Familie und für den Verkauf in den Städten. So können die Bäuerinnen eigenes Geld verdienen. Rund ein Drittel der Mitglieder von San Fernando sind Frauen.

Bio

Bio

Die 36 Mitarbeiter*innen der Kooperative San Fernando bieten ihren Mitgliedern umfassende Möglichkeiten der Weiterbildung, beispielsweise im Bio-Anbau. Nach einer Exkursion wurden Kompostanlagen gebaut. Inzwischen sind 100 Prozent der Mitglieder Bio-Bäuer*innen.

Aufbau

Aufbau

Der Aufbau einer eigenen Kaffee-Verarbeitungsanlage war wichtig für eine gute Kaffeequalität. Sie ist in Betrieb.

Chancen

Chancen

Indigene Bäuer*innen, die in Mexiko immer noch benachteiligt werden, haben ihre eigene Kooperative aufgebaut. Ihre Kinder erhielten eine gute Schulausbildung. Die Mitglieder gehören überwiegend zur Ethnie der Tzeltal y Tzotzil.

Ökologie

Ökologie

In den Gemeinden, in denen die Mitglieder von San Fernando zu Hause sind, sollen Teams gebildet werden, die sich um die Aufforstung kümmern.

Aufbau

Aufbau

Bei San Fernando müssen am besten alle bestehenden Kaffeepflanzen durch neue ersetzt werden, um die Kaffeeproduktion weiterhin zu gewährleisten.