Fair und bio weiter im Trend

1366 Tonnen GEPA-Schokoprodukte haben Verbraucher*innen 2021 verzehrt, 
20,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Wir zeigen die beliebtesten GEPA-Schokoladen des Jahres und stellen die Partner vor, die dahinterstecken.

Nahaufnahme: Schokoladenstücke und Datteln liegen in und um eine Schale herum. Daneben ist unscharf eine Tafel Schokolade zu erkennen.

Absatzplus von 20,1 % bei GEPA-Schokoprodukten

Gestaltetes Motiv mit Siegertreppchen. Am linken Bildrand steht "Eure Schoko-Favoriten". Auf jedem der drei Plätze auf dem Podest steht eine andere GEPA-Schokolade.
Das waren die beliebtesten GEPA-Schokoladen 2021: Auf Platz 1 landete wieder einmal die Zartbitterschokolade "Grand Noir Edelbitter 85 %"

Wie schon in den Jahren zuvor wurde auch 2021 mehr GEPA-Schokolade verkauft als im jeweiligen Vorjahr: Bewusste Verbraucher*innen kauften im letzten Jahr 15,8 Millionen Schokoladenprodukte – darunter neben den klassischen Tafeln auch Confiserie- oder Saisonprodukte wie Osterhasen oder Weihnachtsartikel. Das entspricht einem Absatzplus von 20,1 Prozent bei unseren Schokoladenprodukten, von denen 90,6 Prozent bio- und meist nach dem höheren Naturland-Standard zertifiziert sind – vielen Dank für Ihr Vertrauen!

„Bitter Sweet Symphony“ – Das waren die beliebtesten GEPA-Schokoladen 2021

Eine Tafel GEPA-Schokolade "Edelbitter 85 % " vor weißem Hintergrund.

Platz 1: Grand Noir Edelbitter 85 %

Die beliebteste GEPA-Schokolade bleibt unangefochten diese elegante Kreation mit „Kakao Amaribe. Der hohe Kakaoanteil von 85 % sorgt für ein intensiv schokoladiges Aroma.

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Eine Tafel GEPA-Schokolade "Fleur de Sel" vor weißem Hintergrund


Platz 2: Fleur de Sel

Wie im Vorjahr steht diese raffinierte Kreation mit handgeschöpftem Pyramidensalz auf Rang 2 unseres Rankings. Sie ist somit die populärste Milchschokolade in unserem Sortiment.

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Eine Tafel GEPA-Schokolade "Zarte Bitter Orange 70 %" vor weißem Hintergrund


Platz 3: Grand Noir Zarte Bitter Orange 70%

Wie schon im Vorjahr landet diese aromatische Zartbitterschokolade mit echtem Orangenöl auf Rang 3 der Lieblingsschokoladen unserer Kund*innen.

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Tee-Schokoladen finden großen Anklang

Auch die beiden Teeschokoladen „Bio Matcha Blanc“ und „Bio Earl Grey“, die wir 2020 eingeführt haben, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Gerade die Kombination von Matcha und weißer Schokolade liegt aktuell im Trend.

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Blick von oben: Auf dunklem Hintergrund liegt eine Packung GEPA-Schokolade "Matcha Blanc", Matcha-Pulver auf einer Schieferplatte, ein Matcha-Besen, sowie Stücke der grünlichen Schokolade in einer Schale.
Tee trifft Schokolade: Die Teeschokolade „Bio Matcha Blanc“, die wir 2020 eingeführt haben, erfreuet sich wachsender Beliebtheit.
Arrangiertes Bild: Blick von oben auf eine Tafel GEPA-Schokolade "Earl Grey Blanc". Daneben liegen drei ausgepackte Stücke der Schokolade und eine Schale mit Tee darin.
Tee trifft Schokolade: Die Teeschokolade „Bio Earl Grey“, die wir 2020 eingeführt haben, erfreuet sich wachsender Beliebtheit.
Nahaufnahme: Schokoladenstücke und Datteln liegen in und um eine Schale herum. Daneben ist unscharf eine Tafel Schokolade zu erkennen.
Die neue #Choco4Change Vegan ist mit Dattelsüße statt herkömmlichem Zucker gesüßt.

Vegane Dattelschokolade als Aktionsprodukt

Im Rahmen der internationalen Klimagerechtigkeitskampagne „CLIMATE JUSTICE – LET’S DO IT FAIR“ haben wir 2021 ein neues Aktionsprodukt auf den Markt gebracht: Die neue #Choco4Change Vegan mit Dattelsüße statt herkömmlichem Zucker. Das Dattelpulver für die neue Klimaschokolade beziehen wir von unserem  tunesischen Handelspartner Beni Ghreb. Der Hintergrund: Durch Folgen der Klimakrise (längere und heißere Trockenzeiten) werden die Datteln von Beni Ghreb nicht mehr so groß und saftig wie früher. Um einem drohenden Absatzeinbruch entgegenzutreten, werden die kleineren Früchte vermahlen und in der #Choco4Change Vegan verarbeitet. Pro verkaufte Tafel fließen unter dem Motto „Mein Beitrag“ 20 Cent in die Anschaffung einer zweiten Verarbeitungsanlage für gemahlene Datteln, um die Vermarktungsmöglichkeiten unseres Partners zu erhöhen. Mittelfristig will Beni Ghreb damit Bewässerungspumpen mit Solarstrom und Wetterstationen anschaffen.

Mädchen und Junge an einem Kakaobaum im Wald. Sie lächeln in die Kamera.
Seit 2021 zahlt die GEPA für eine Tonne Bio-Kakao mindestens 3.500 US-Dollar inklusive Fairtrade- und Bio-Prämie. Damit verdienen die Kakaobauern der GEPA-Partnerorganisationen noch mehr und haben weitere Möglichkeiten, in die Schulbildung ihrer Kinder zu investieren.

„Kakao-Plus-Preis“ gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Durch unseren neuen Mindestpreis von 3.500 US-Dollar pro Tonne Bio-Kakao, den wir 2021 unter dem Namen „Kakao-Plus-Preis“  eingeführt haben, profitieren nicht zuletzt Kinder im Globalen Süden wie Adriana und Raul in der Dominikanischen Republik. Sie können in die Schule gehen und müssen nicht auf den Feldern schuften, wie immer noch viel zu viele Kinder auf der Welt, insbesondere in Westafrika. Neben COOPROAGRO arbeiten wir auch mit Kakaokooperativen aus Ostafrika wie BGCSL (Bundikakemba Growers Cooperative Society Limited) in Uganda und COPROCASA (Cooperative Producteur Cacao du Sambirano) auf Madagaskar kann mithilfe des Kakao-Plus-Preises zukünftig ihre Trocknungs- und Fermentationskapazitäten weiter ausbauen. Außerdem entsteht eine Baumschule, damit die Mitglieder*innen auf ihrem Land weitere Bäume pflanzen können. COPROCASA auf Madagaskar setzt auf regenerative Energien und will in den Vertrieb von kleinen Solar-Paneelen einsteigen.

Stand 01/2022