Climate Friday statt Black Friday
Den Black Friday zum Climate Friday machen und der jährlichen Schnäppchenjagd eine Absage erteilen.

Klimagerechtigkeit statt Schnäppchenjagd
Den Black Friday zum Climate Friday machen und der jährlichen Schnäppchenjagd eine Absage erteilen – so geht’s:
Schnäppchen-Checkliste:
Bevor du bei einem Angebot zuschlägst, kannst du dir die folgenden Fragen stellen:
- Brauche ich das wirklich?
- Wer hat das hergestellt und unter welchen Bedingungen?
- Wie kann ich mich sonst noch engagieren?
Maßloser Konsum heizt das Klima und damit die Klimakrise zusätzlich an. Der „Black Friday“ steht dabei als Symbol für eine Abwärtsspirale um den besten Preis. Doch zu welchem Preis? Die Zeche zahlen vor allem diejenigen, die die Klimakrise am wenigsten verursacht haben – darunter unsere Handelspartner, Kleinproduzent*innen im Globalen Süden. Stichwort: Klimagerechtigkeit.
Bei der ersten Frage können wir natürlich nicht weiterhelfen und auch wir wissen, dass Manche im Moment auf jeden Cent schauen müssen und bei nötigen Anschaffungen auf Rabatte angewiesen sind. Bei den anderen beiden Fragen aber schon:
Was tut die GEPA?
Alle GEPA-Produkte sind fair gehandelt und am liebsten bio. Bio & fairer Anbau ist an sich schon besser fürs Klima. Die GEPA als Unternehmen hat darüber hinaus ihren CO2-Fußabdruck vom Hafen in Deutschland bis ins Regal gemessen und kompensiert unvermeidbare Emissionen über ein nach Gold-Standard zertifiziertes Projekt der Klima-Kollekte. Auf vielen Ebenen setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für mehr Klimagerechtigkeit ein. Wir kennen die Menschen, mit denen wir handeln - erfahre mehr:
Das GEPA-Klimapuzzle
KlimagerechtigkeitDie Klimakrise als Ganzes angehen - das geht über CO2-Kompensation hinaus. Mit dem Klimapuzzle zeigen wir: Fairer Handel ist Teil der Lösung.
Beispiel Schokolade: Agroforstwirtschaft für mehr Klimaschutz
Bei Agroforstwirtschaft handelt es sich um eine besondere Anbaumethode, die u.a. auch bei unseren Kakaopartnern COOPROAGRO (Dominikanische Republik) oder CECAQ-11 (Sao Tomé) zum Einsatz kommt. So stammt etwa der Kakao aus unserer 2024 in der Novemberausgabe von ÖKO-TEST ausgezeichneten Schokolade „Grand Noir Zarte Bitter 70%“ aus einem dynamischen Agroforstsystem. ÖKO-TEST hat in seinem Hintergrundartikel zum Test von Zartbitterschokoladen auf die Bedeutung von Agroforstwirtschaft hingewiesen, weil sie mit ihrer Schattenbewirtschaftung eine wirksame Anpassungsmaßnahme gegen die Klimakrise ist.
Hintergrund: Der Verlust von Biodiversität ist eines der größten ökologischen Probleme unserer Zeit. Agroforstsysteme hingegen verbinden Anbau und Haltung von verschiedenen Nutzpflanzen und -Tieren auf einer Fläche. Analysen zeigen, dass z.B. Kakao-Agroforstsysteme fast 50 Prozent mehr Artenreichtum aufweisen als Monokulturen. Auch haben Agroforstsysteme ein gewaltiges Potenzial für den Klimaschutz, denn sie speichern große Mengen Kohlenstoff in Form von Biomasse und organischer Bodensubstanz. Wenn dich das Thema interessiert, findest du im der Broschüre unseres Gesellschafters Misereor ausführliche Informationen dazu.
Was kannst du tun?
Danke, dass du mit uns zusammen den Black Friday zum Climate Friday machst! Das kannst du tun, indem du dir vor jedem Kauf z. B. die drei Fragen von oben stellst.
Wenn du beim Einkaufen Verantwortung übernehmen willst, findest du bei uns fair gehandelte Lebensmittel, Snacks und Handwerksprodukte. Die bekommst du zum Beispiel im nächsten Weltladen und teils auch im Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel.
Im Weltladen in deiner Stadt kannst du außerdem den Fairen Handel besser kennen lernen und Gleichgesinnte treffen. Außerdem freuen wir uns, wenn du uns auf Social Media folgst.

Entscheide dich für Fairness
Bewusst einkaufenDu möchtest mit deinem Einkauf zu mehr Fairness und Nachhaltigkeit beitragen? Bei uns findest du Kaffee, Schokolade, Tee, Snacks und Handwerksprodukte aus Fairem Handel.



