EU-Frühstücksverordnung schafft Transparenz
Auf unsere Sorten- und Länderhonigen war sie bei uns schon immer zu finden – jetzt wird sie verpflichtend: Die Angabe auf der Verpackung, aus welchen Ländern der Honig stammt. Wir finden, die neue Regelung schafft einen fairen Mehrwert für Imker*innen und Konsument*innen.

Honig-Etiketten: Angabe aller Herkunftsländer verpflichtend
Honig zum Frühstück? Für viele ein Muss – doch woher er stammt, ist für Verbraucher*innen oft ein Buch mit sieben Siegeln. Ab Juni dieses Jahres ist nun Schluss mit vagen Aussagen wie „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“, denn dann müssen nach der neuen EU-Frühstücksverordnung auf den Etiketten alle Herkunftsländer und ihre Anteile in Prozent angegeben werden.
Bei unseren Länder- und Sortenhonigen haben wir schon immer transparent auf die Herkunft hingewiesen. Jetzt kommen die Mischhonige hinzu.

Deutschland braucht Honig aus dem Ausland
Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bleibt Deutschland ein Importland und kann den Honigbedarf von jährlich 86.700 Tonnen nur zu 45 Prozent aus eigener Produktion decken (Stand 2025).
Doch leider sind Importhonige durch Medienberichte über Panschereien mit Zuckersirup pauschal in Verruf geraten – und das völlig zu Unrecht, wie Annika Schlesinger, GEPA-Einkaufsmanagerin für Honig, Wein und Saft, sagt: „Wir können die Herkunft unserer Honige rückverfolgen, und zwar von der Wabe bis ins Glas. Bei unseren Länder- und Sortenhonigen haben wir schon immer transparent auf die Herkunft hingewiesen. Jetzt kommen die Mischhonige hinzu.“
Wir kennen unsere Honigpartner
Die GEPA ist im intensiven Austausch mit ihren Partnergenossenschaften und kommuniziert auch offen darüber. Die neue Honigverordnung gibt GEPA-Partnergenossenschaften die Chance, die Qualität ihrer Arbeit unter Beweis zu stellen und so Vorurteile zu Importhonigen zu widerlegen.

Du kannst jetzt noch bewusster entscheiden
Gut zu wissen: Fair gehandelte Honige stehen nicht in Konkurrenz zur heimischen Imkerei. Im Gegenteil: Sie ergänzen sich. Die neue Kennzeichnung ermöglicht es Verbraucher*innen, nun noch bewusster zu deutschem Honig zu greifen und zugleich fair gehandelten Importhonig als verantwortungsvolle Alternative zu wählen. Alle GEPA-Honige sind fair gehandelt und stammen aus geprüft ökologischer Produktion.
Tipps für den Honig-Einkauf
Verbraucher*innen können künftig auf einen Blick erkennen, woher ihr Honig stammt – und sich bewusst für Qualität, Fairness und Transparenz entscheiden.
Unsere Tipps:
- beim Kauf auf detaillierte Herkunftsangaben achten
- GEPA-Honig wählen, um Imker*innen, hohe Qualitätsstandards und umweltfreundliche Produktion global zu stärken
- auch heimischen Honig wertschätzen – denn globale und regionale Imkerei gehören zusammen

Fairer Bio-Honig „dein pfund fairness”
Jetzt probieren!Entdecke jetzt die cremige und mild-würzige Mischung mit Honig von Copichajulense aus Guatemala – und seit Neuestema auch von Upendo Honey aus Tansania.
GEPA: Geprüfte Qualität
Gerade wegen des negativen Medienechos zu Importhonigen ist Qualität besonders gefragt. Jeder GEPA-Honig wird von einem akkreditierten Labor geprüft. Zu den Untersuchungen gehören Vorgaben wie:
- Pollenanalysen zur Herkunftsbestimmung
- Wassergehalt
- Enzymaktivität (Diastase)
- Fruktose-Glukose-Verhältnis
- HMF-Werte – was das ist, siehst du unten
Was ist der „HMF“-Wert bei Honig?
HMF ist die Abkürzung für „5‑Hydroxymethylfurfural”. Das ist eine organische Verbindung, die bei der Erhitzung oder längeren Lagerung zuckerhaltiger Lebensmittel entsteht. Somit ist der HMF-Wert ein Indikator für einen schonenden Umgang und die Frische des Honigs.
Was in Honig nicht hineingehört
Auch Analysen auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) und Fremdzucker, auf Rückstände wie Glyphosat oder giftige Pflanzenstoffe wie Pyrrolizidinalkaloide sind fester Bestandteil von GEPA-Qualitätskontrollen.
Wir arbeiten für die beste Qualität auf deinem Brot
Durch all diese Analysen und Kontrollen stellt die GEPA sicher, dass ihre Honige nicht gestreckt sind und den hohen Ansprüchen der deutschen Honigverordnung entsprechen. So genießt du pure Qualität.

Bei Sorten- und Länderhonigen hat die GEPA schon immer das Herkunftsland transparent auf dem Etikett angegeben. Dies jetzt auch für Mischhonige umzusetzen, ist für Annika Schlesinger und ihre Kollegin, Sortimentsmanagerin Alexandra Bleuel, deutlich aufwändiger als vorher. Denn sie müssen mit längerem Vorlauf Verfügbarkeiten sichern, Rezepturen für den Druck festlegen und überprüfen, ob Etiketten und Abfüllungen übereinstimmen. Doch Annika Schlesinger und Alexandra Bleuel nehmen diese Herausforderungen gerne auf sich, weil für sie Fairness und Glaubwürdigkeit auch euch gegenüber zentral sind.
Die Frühstücksverordnung tritt am 14.06. in Kraft. Alle Honige, die vorher produziert wurden, dürfen noch mit bisherigem Etikett verkauft werden. Wir produzieren bereits seit Mai unsere Mischhonige mit neuen Etiketten.
Fair zum Menschen, fair fürs Klima
Imkerei bei GEPA-Partnergenossenschaften hat viele positive Effekte: Bienen leisten einen zentralen Beitrag zur Bestäubung, fördern Biodiversität und unterstützen den lokalen Klimaschutz. Imkerei ist zudem ressourcenschonend, auch am Steilhang und ohne eigenen Landbesitz möglich – ein entscheidender Vorteil für viele Familien.

Beste Qualität beginnt im Ursprung
Reise mit unseren Partner-Storys zum Ursprung des hochwertigen GEPA-Honigs und erfahre am Beispiel unserer beiden Honigpartner Upendo Honey (Tansania) und Copichajulense (Guatemala), wie sie Tag für Tag für beste Qualität arbeiten:

Aus Liebe zu fairem Honig
Honig-PartnerWie unser neuester Honigpartner „Upendo Honey” aus Tansania für beste Qualität sorgt und einen echten Unterschied für die Region macht.

Chancen für Frauen durch Imkerei
Honig-PartnerBegleite Catarina Velasco Toma zu ihren Bienenstöcken und erfahre, wie die Genossenschaft Copichajulense Frauen gezielt fördert.














