FAIRissimo! – Gut gemacht!

40 Jahre Fairer Kaffee
in Deutschland

Heute heißt er Guatemala PUR, damals „Indio-Kaffee“ – der erste fair gehandelte Kaffee in Deutschland, der vor 40 Jahren als erstes Lebensmittel den Erfolgszug des Fairen Handels begründete.

„Mit der Kampagne ‚FAIRissimo! – Gut gemacht!’ möchten wir allen ‚Danke!’ sagen, die sich in diesen 40 Jahren für den Fairen Handel eingesetzt haben“, hebt GEPA-Geschäftsführer Robin Roth hervor, zuständig für Partner, Produkte und Marketing.

Wir möchten allen Engagierten DANKE sagenRobin Roth

Als Nachfolger des „Indio-Kaffees“ von 1973 trägt der „Bio Café Guatemala PUR“ der GEPA in diesem Jahr als Jubiläumskaffee den orange-roten „FAIRissimo – Wir sagen DANKE“-Button. Witzige Ansteck-Buttons und Jubiläumspostkarten bekommen Sie in Ihrem Weltladen – laden Sie damit doch mal einen Menschen, dem Sie dankbar sind, auf eine köstliche Tasse fairen Kaffee ein!

Der Startschuss für FAIRissimo ist die BioFach-Messe in Nürnberg. (GEPA-Stand: Halle 6/6-247)

Gemeinsam für mehr Gerechtigkeit

Am Erfolg des Guatemala-Kaffees – und damit des Fairen Handels, wie wir ihn heute kennen, waren viele Engagierte in den verschiedenen Ländern beteiligt. Robin Roth: „Angefangen beim Genossenschaftsverband FEDECOCAGUA aus Guatemala über den GEPA-Gesellschafter MISEREOR, der den Anstoß zur Vermarktung des „Indio-Kaffees“ gab, bis zu den Aktiven in Weltläden und Aktionsgruppen, die als Pioniere des Fairen Handels den Kaffee in Deutschland verkauften. Und – nicht zuletzt – die vielen engagierten Verbraucherinnen und Verbraucher: Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Faire Handel heute für Kleinbauernfamilien weltweit bessere Zukunftschancen eröffnet.“

Fairer Handel verleiht den Produzenten eine StimmeThomas Antkowiak

So auch für den 24-jährigen Lisandro Pablo Matias, Kaffeebauer bei FEDECOCAGUA: „Ich würde gerne mit meiner Ausbildung fortfahren und mehr Land kaufen, so dass ich mehr Kaffee verkaufen kann. Meinen beiden Kindern möchte ich beibringen, wie man Kaffee anbaut.“ Mit dem Genossenschaftsverband FEDECOCAGUA verbindet die GEPA eine jahrzehntelange Beziehung.

Gehen Sie auf Zeitreise: Alles über die Geschichte des Guatemala-Kaffee finden Sie hier.

Thomas Antkowiak, Geschäftsführer von MISEREOR und Vorsitzender der GEPA-Gesellschafterversammlung: „Fairer Handel verleiht den Produzentenorganisationen in den Herkunftsländern auch politisch eine Stimme, mit der sie Veränderungen bewirken können.“

Als noch niemand von "Nachhaltigkeit" sprach

Die Fair- Handelsaktiven sind die Speerspitze der heutigen Nachhaltigkeits- bewegungen.Thomas Speck

Veränderungen hat der Faire Handel in diesen 40 Jahren auch in Deutschland und Europa bewirkt: „Die Engagierten in Weltläden und Aktionsgruppen sind die Speerspitze für die heutigen Nachhaltigkeitsbewegungen. Sie haben dazu beigetragen, dass sich heute fast jedes Unternehmen der kritischen Verbraucher-Diskussion stellen muss, wie es sich gegenüber seinen Lieferanten - nicht nur im Süden – verhält“, erklärt GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck, zuständig für Vertrieb.

 

Kaffee ist im Fairen Handel nach wie vor eines der wichtigsten Produkte. Vom Indio-Kaffee ausgehend hat sich bis heute ein hochwertiges Kaffeesortiment der GEPA entwickelt. 66 Prozent der Sorten stammen außerdem aus ökologischem Anbau.

Stand 02/2013

WEITERE INFORMATIONEN

Alles zum Jubiläum des Guatemala-Kaffees
erfahren Sie in unserem Special

Faltblatt FAIRissimo
zum Download

Vor 40 Jahren

Vom "Indio-Kaffee" zur Fair-Handelsbewegung


Welchen Siegeszug der faire Kaffee nehmen würde, wusste vor 40 Jahren noch niemand...

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Foto: iStock.com/Pandastudio