So war's beim Fairen Trassenfest in Wuppertal

Fairen Handel entdecken -
zu Fuß oder per Rad

Am 23. Juni war was los auf der Wuppertaler Nordbahntrasse: Zwischen Vohwinkel und Wichlinghausen konnten Gäste beim „Fairen Trassenfest“ auf einer Strecke von 11,8 Kilometern die Vielfalt des Fairen Handels erleben - vom fairen Puzzle und Upcycling-Basteln, über ein extra für dieses Event entwickeltes Fair-Trade-Musical einer Realschule bis hin zu geführten Fahrrad-Touren. Insgesamt waren an dem Tag zwischen 500 bis 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dabei – und zwar mit jeglichem Fortbewegungsmittel: Auf Fahrrädern, mit Rollern, Inline-Skatern und zu Fuß. Einige ließen sich auch von einem der drei Velo-Taxen über die Trasse von Station zu Station fahren. Höhepunkt war die FAIRlosung zum Abschluss, bei der die engagierten Gäste mit ihren gesammelten Stempeln tolle Geschenkkörbe gefüllt mit Fair Trade-Leckereien, Freikarten für den Zoo Wuppertal oder faire Computermäuse gewinnen konnten.

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GEPA als Kooperationspartner beim Fairen Trassenfest dabei

Der selbstgemachte faire Eistee war ein echter Erfolg.Dorothea Weber

Bei diesem Heimspiel war natürlich auch die GEPA mit einem Stand vertreten: Hier konnten die großen und kleinen Gäste neben praktischen Snacks für unterwegs wie Nüssen, Trockenfrüchten, Fruchtschnitten und Schokoriegeln, sich auch mit einem Eistee erfrischen – selbstgemacht aus unterschiedlichen GEPA-Teesorten und Säften: „Die Eistees kamen super an: Kurz vor Ende der Veranstaltung waren sie restlos ausverkauft!“, berichtet Dorothea Weber, GEPA-Beraterin Weltläden & Gruppen. Für die größeren Einkäufe wurden die schönen handgemachten GEPA-Bolgakörbe angeboten.

 

Beteiligte am Fairen Trassenfest

Der Runde Tisch Fairer Handel Wuppertal schlägt vor das Faire Trassenfest auch im nächsten Jahr wieder zu veranstalten: „Allen hat es Spaß gemacht und die Sache des Fairen Handels wurde vorangebracht. Das ist auch der Wunsch des Oberbürgermeister Andreas Mucke“, so Dorothea Weber, die für die GEPA seit Anfang 2016 am Runden Tisch mitwirkt.

Außer dem Runden Tisch Fairer Handel waren am Fairen Trassenfest auch mit beteiligt: das Café Sportblick des ESV in Vohwinkel, das Boulder-Café am Bahnhof Blo in Elberfeld und das Café Tacheles am Loh, die Verbraucherberatung Wuppertal, drei faire Schulen, darunter die GEPA-Partnerschule Gesamtschule Barmen, das St. Anna-Gymnasium und die Realschule Friedrich Bayer, der Katholikenrat, verschiedene Vereine wie die Städtepartnerschaft Wuppertal – Matagalpa, das Infobüro Nicaragua, die Stadt Wuppertal selbst sowie die GEPA und drei Weltläden (Ronsdorf, Elberfeld-City und Wichlinghausen).


Wuppertal auf dem Weg zur „Hauptstadt des Fairen Handels“

Schon seit September 2010 darf sich die Stadt Wuppertal als „Fair Trade Town“ bezeichnen. Fair Gehandelte Produkte wie Kaffee oder Tee gehören hier bei Sitzungen des Wuppertaler Stadtrates sowie im Oberbürgermeisterbüro schon längst dazu. Für 2019 hat die Stadt das ambitionierte Ziel „Hauptstadt des Fairen Handels“ zu werden. Die GEPA unterstützt dieses Engagement immer wieder: „Wir arbeiten mit der Stadt Wuppertal schon lange zusammen, z. B. im Handel und bei der Bildungsarbeit. Ein gutes Beispiel ist auch unsere seit bald 15 Jahren bestehende Lernpartnerschaft mit der Gesamtschule Barmen“, so GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger.


Stand 07/2018

WEITERE INFORMATIONEN

Hier können Sie das eigens für das Faire Trassenfest konzipierte Fair Trade Musical
der Realschule Friedrich Bayer als Youtube-Video ansehen

Mehr zum Thema Hauptstadt des Fairen Handels 2019 und
wie die GEPA das Engagement der Stadt Wuppertal unterstützt:

Fair Trade Town

Fairer Handel in Wuppertal

Die GEPA unterstützt Wuppertal bei der Bewerbung um den Titel "Hauptstadt des Fairen Handels 2019".

 | Foto: GEPA - The Fair Trade Company/A. Fischer